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Jury

Ein Zettel mit Kästchen zum Ankreuzen und einer Hand mit einem Kugelschreiber.
Quelle:  iStock

Die Jury für den CSR-Preis der Bundesregierung besteht aus Mitgliedern des Nationalen CSR-Forums der Bundesregierung. Die Expertinnen und Experten kommen unter dem Vorsitz von Staatssekretärin Yasmin Fahimi zusammen.

Zur Jury für den CSR-Preis der Bundesregierung 2017 gehören:

  1. Yas­min Fa­hi­mi

    Beamtete Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    "Der CSR-Preis der Bundesregierung sendet ein wichtiges Signal an Wirtschaft und Gesellschaft: Nachhaltiges Wirtschaften ist machbar und zahlt sich aus. Unsere Aufgabe als Jury sehe ich darin, Unternehmen auszuzeichnen, die ein klares Konzept für ihre sozial-ökologische Verantwortung in ihrer Geschäftsstrategie verankern und es konsequent umsetzen. Über das Teilnehmer- und Experten-Netzwerk wollen wir zudem Wissen vertiefen und zu Lösungen beitragen."

  2. Gun­ther Ad­ler

    Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

    "Nachhaltiges Wirtschaften und die Berichterstattung darüber zählen heute zum Kerngeschäft eines jeden guten Unternehmens. Das greifen auch die Vereinten Nationen in ihrer 2030 Agenda auf. Danach sollen Unternehmen, insbesondere große und transnationale Unternehmen, dazu ermutigt werden, nachhaltige Verfahren einzuführen und in ihre Berichterstattung Nachhaltigkeitsinformationen aufzunehmen. Eine solche Berichterstattung schafft Transparenz und Vertrauen beim Verbraucher und letztlich Wettbewerbsvorteile. Der CSR-Preis erkennt die Leistungen dieser vorbildlichen Unternehmen an."

  3. Dr. Achim Dercks

    Stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.

    "Der deutsche Mittelstand ist sehr engagiert und nimmt gesellschaftliche Verantwortung als moderne Form des ehrbaren Kaufmanns wahr. Der CSR-Preis der Bundesregierung stellt die Vielfalt dieses Engagements heraus und zeigt hervorragende Beispiele, wie es im unternehmerischen Alltag gelebt wird."

  4. Rei­ner Hoff­mann

    Vorsitzender, Deutscher Gewerkschaftsbund

    Der CSR-Preis der Bundesregierung verleiht sozial und ökologisch verantwortlicher Unternehmenspolitik ein Gesicht. Ich unterstütze den Preis gerne, weil er beispielhafte Projekte in den Fokus der Öffentlichkeit rückt und weitere Unternehmen zur Nachahmung anspornt.

  5. Hei­no von Mey­er

    Leiter, OECD Berlin Center

    "CSR auf dem Papier ist nicht genug! Verantwortungsvolle Unternehmensführung muss in der Praxis gelebt werden."

  6. Prof. Dr. Ed­da Mül­ler

    Vorsitzende des Vorstands, Transparency International Deutschland e.V.

    "Soziale und ökologische Verantwortung muss im Unternehmensalltag täglich gelebt werden. Der CSR-Preis möge dazu beitragen, dass auch die Kundinnen und Kunden dies honorieren."

  7. Klaus Mül­ler

    Vorstand, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

    "Verbraucher sollen durch ihre Kaufentscheidung verstärkt zu mehr Nachhaltigkeit beitragen. Ihre Einflussmöglichkeiten sind allerdings begrenzt. Das Konzept nachhaltiger Konsum muss daher sowohl die Nutzungsphase als auch die Herstellungsphase von Gütern einbeziehen. Es müssen alle Marktakteure aktiv werden – jeder muss dort Verantwortung übernehmen, wo er es kann, um so den größtmöglichen Effekt zu erzielen. So ist beispielsweise im Lebensmittelbereich die Verwendung nachhaltiger Rohstoffe, aber auch die Einhaltung von fairen Arbeitsbedingungen, Lieferketten und der Einsatz nachhaltiger Verpackungen für einen nachhaltigen Konsum entscheidend. Hersteller sind zudem gefordert, Angaben zur Herstellung und über verwendete Zutaten zu machen. Wurde das Lebensmittel wirklich nachhaltig und fair produziert?"

  8. Bir­git Riess

    Director Programm Unternehmen in der Gesellschaft, Bertelsmann Stiftung

    "Verantwortliche Unternehmensführung heißt, ökonomische, soziale und ökologische Zielstellungen in Balance zu bringen. Der CSR-Preis der Bundesregierung soll mit der Auszeichnung herausragender Unternehmenspraxis beispielgebend sein."

  9. Dr. Rai­ner Son­tow­ski

    Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

    "Corporate Social Responsibility ist für mich die moderne Version des "Ehrbaren Kaufmanns" in der Sozialen Marktwirtschaft. Der CSR-Preis würdigt erfolgreiche Unternehmen, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung in einer zunehmend globalisierten, digitalisierten und vernetzten Welt in vorbildlicher Weise nachkommen."

  10. Prof. Dr. ha­bil. Jo­sef Wie­land

    Direktor, Leadership Excellence Institut Zeppelin (LEIZ) an der Zeppelin Universität

    "Die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung ist Ausdruck und Form unternehmerischer Wertschöpfung. Moralische Werte und ökonomischer Wert sind zwei Seiten der gleichen Medaille."

  11. Mi­cha­el Wind­fuhr

    Deutsches Institut für Menschenrechte

    "Zur Qualität von Produkten gehört heute längst auch die Frage, wie diese hergestellt werden. Umwelt- und Sozialstandards und die Beachtung der Menschenrechte sind dabei die zentralen Qualitätskriterien, die es zu achten gilt. Ein CSR-Preis macht deutlich, dass es engagierte Unternehmen gibt, die sich dieser Verantwortung stellen und die dabei weit vorangekommen sind. Diese zu ehren ist gleichzeitig Ermutigung und Ansporn."