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GROHE AG

Preisträger in der Kategorie "Unternehmen mit über 1000 Beschäftigten"

Michael Rauterkus

Wir alle sind stolz, dass auch außerhalb unseres Unternehmens wahrgenommen wird, mit wieviel Begeisterung und Engagement wir das Thema Corporate Social Responsibility angehen. Als globales Unternehmen agieren wir so nachhaltig wie nur möglich. Unser Ansatz bei Grohe lautet 360-Grad-Nachhaltigkeit: Dies umfasst Mitarbeiter, Lieferanten, Fabriken, Prozesse und den Beitrag zur Gesellschaft insgesamt. Wir überlegen auch bei jedem Produkt, wie es sich ressourcenschonend fertigen und nutzen lässt. Unser Trinkwassersystem Grohe Blue Home reduziert zum Beispiel die CO2-Emissionen um mehr als 60 Prozent im Vergleich zu Flaschenwasser, da keine Energie zur Herstellung der Flaschen oder deren Transport benötigt wird. Mit Innovationen wie diesen begegnen wir den Herausforderungen unserer Gesellschaft und sorgen für "Pure Freude an Wasser" ohne schlechtes Gewissen.

Michael Rauterkus, Vorstandsvorsitzender Grohe AG

Nachhaltigkeit bei GROHE ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie. Sie findet sich in allen Prozessen wieder und ist auch eng mit den Produkten verknüpft. Die Sanitärarmaturen, Spülsysteme und Duschen von GROHE sind dank ihrer hohen Qualität sehr langlebig und erfüllen daher in vielen Haushalten jahrzehntelang zuverlässig ihren Dienst.

Gleichzeitig zeigt sich das Nachhaltigkeitsengagement von GROHE auch in den Technologien. Jeder weiß, wie viel Wasser fließt, bevor die Wunschtemperatur beim Duschen erreicht wird. Die renommierte Thermostat-Technologie von GROHE sorgt dafür, dass in weniger als einer Sekunde Wasser in der Temperatur fließt, die eingestellt wurde. Das spart Wasser und Energie.

Visionär wird es, wenn Thomas Fuhr, Vorstand Technik, von GROHE Blue berichtet. Die Erfindung ist eine Küchenarmatur, die auf Wunsch gefiltertes und gekühltes, kohlensäurehaltiges oder stilles Wasser spendet. GROHE Blue wurde unabhängig getestet und die CO2-Ersparnis des neuen Systems zu Herstellung und Transport von Mineralwasser in Beziehung gesetzt. Fakt ist, GROHEs Lösung liegt bei einem Ausstoß von 18 bis 42 Gramm CO2 pro Liter. Im Vergleich dazu fallen in der Mineralwasserproduktion und Distribution 70 bis 600 Gramm CO2 pro Liter an.

In Sustainability Workshops werden Mitarbeiter abteilungsbezogen für nachhaltige Themen sensibilisiert und gemeinsam neue Potenziale erarbeitet. Ein anderes wichtiges Instrument zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeit ist der unternehmensinterne Wettbewerb um die "GROHE Sustainability Trophy". Hier wurde z.B. ein Entwicklungslabor ausgezeichnet, dessen Wasserprüfstände so konzipiert sind, dass Wasser mehrmals genutzt wird. Zudem wird die Abwärme aus warmem Wasser im Wärmetauscher in Energie umgewandelt, so dass sich die Energiekosten reduzieren.

Auch bei den Maßnahmen, die als Hilfsprojekte im Ausland gestartet werden, geht es um die Kernkompetenz von GROHE: die Sanitärtechnologie. In Kooperation mit Don Bosco Mondo e.V. befähigt GROHE sozial benachteiligte Menschen in speziellen Lehrwerkstätten dazu, Sanitäranlagen zu installieren. Mit diesem Fachwissen können die jungen Installateure in Ländern wie Indien, Haushalte an Abwassersysteme anschließen, Trinkwasserressourcen erhalten und gleichzeitig eigenständig für ihren Lebensunterhalt sorgen.

Nachhaltigkeit ist bei GROHE keine Neuerfindung, sie liegt in der DNA des Unternehmens, so bringt es Michael Rauterkus, Vorstand der Grohe AG, auf den Punkt.