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ESF-Programm

Programmschwerpunkt „Beschäftigte, Unternehmen und Existenzgründung“

In der neuen Förderperiode des ESF wird ein Schwerpunkt auf „Beschäftigte, Unternehmen und Existenzgründung“ gesetzt. Hiermit soll die Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit in den Betrieben in Zeiten von Globalisierung und demografischem Wandel gestärkt werden. Auch Unternehmensgründungen sollen gefördert werden.

Unterstützt werden dabei auch bestehende Initiativen der Bundesregierung.

  • Die Mittelstandsinitiative erhält durch den ESF Förderung in den Bereichen „Verbesserung der Startbedingungen für Gründerinnen und Gründer“ und „Unterstützung von Bestand und Wachstum mittelständischer Unternehmen“.
  • Die „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) zielt auf die Entwicklung und Verbreitung innovativerer und produktiverer Formen der Arbeitsorganisation. Darüber hinaus unterstützt sie Unternehmen, die jetzt schon ihre betriebliche Personalpolitik an die Herausforderungen des demografischen Wandels anpassen.
  • Fortgesetzt wird Transfer QualiKug, ein Instrument des Bundes zur Förderung des Übergangs von Arbeitskräften aus Unternehmen in Krisensituationen.

Schwerpunkte der ESF-Förderung

  • Die Arbeitsmarktchancen von Beschäftigten sollen erhöht werden. Hierbei liegt ein besonderes Augenmerk auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Durch den ESF werden vor allem kleine und mittelständische Unternehmen in ihren Weiterbildungsaktivitäten unterstützt. Dabei wird besonderes Gewicht darauf gelegt, dass bisher in der Weiterbildung zu wenig vertretene Beschäftigtengruppen wie gering Qualifizierte, Migranten und Frauen besondere Berücksichtigung finden.
  • Bestehende Existenzgründungen sollen stabilisiert werden. Die ESF-Förderung wendet sich an alle Existenzgründerinnen und Existenzgründer unabhängig davon, welchen Status sie vor der Gründung hatten. Ihnen wird in den ersten fünf Jahren nach der Gründung ein Coaching angeboten. Existenzgründungen sind insbesondere in strukturschwachen Gebieten für den gesamtwirtschaftlichen Strukturwandel und neue Beschäftigungsmöglichkeiten von besonderer Bedeutung.
  • Die Zahl der Unternehmensgründungen im Technologiebereich soll erhöht werden. Mit der ESF-Förderung wird angestrebt, das Gründungsklima an Hochschulen und Forschungseinrichtungen nachhaltig zu verbessern. Die Zahl und die Erfolgswahrscheinlichkeit technologieorientierter und wissensbasierter Unternehmensgründungen soll durch direkte finanzielle Unterstützung erhöht werden.

Zielgruppen der Förderung

  • Unternehmen, vor allem KMUs
  • Beschäftigte, vor allem Ältere, Migranten und Niedrigqualifizierte
  • Beschäftigte in Kurzarbeit
  • Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen, die sich selbstständig machen wollen
  • Existenzgründer und Existenzgründerinnen in den ersten fünf Jahren nach Gründung
  • Arbeitnehmerinnen und Existenzgründerinnen
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