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CSR weltweit

Expertenbefragung erschienen Nachhaltigkeit in der Beschaffung für Unternehmen immer wichtiger

Chinesische Arbeiterinnen in einem Textilwerk in der Provinz Guangdong - © James Hardy/AltoPress/Maxppp

Neben ökonomischen Kriterien gewinnen für globale Unternehmen entlang der Lieferkette immer mehr auch Sozial- und Umweltaspekte an Bedeutung – so das Ergebnis einer Expertenbefragung des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln. Die Motive dafür sind allerdings höchst unterschiedlich.

Aus den Ministerien

Gemeinsame Initiative von BMFSFJ und BMWI gestartet Unterstützung von Frauen bei der Unternehmensgründung

Nur knapp jedes dritte Unternehmen wird in Deutschland von einer Frau gegründet. Das soll sich ändern: Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel haben deshalb am 13. August die Initiative „FRAUEN gründen – Gründerinnen und Unternehmerinnen in Deutschland stärken“ gestartet.

Wirtschaft

Männerdomäne Führungspositionen Top-Positionen in Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft in der Mehrheit noch immer von Männern besetzt

Die neuerschienen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass die Zahl der erwerbstätigen Frauen zwar steigt, diese jedoch weiterhin in den Führungspositionen der Unternehmen stark unterrepräsentiert sind.

Wirtschaft

Unternehmen immer häufiger mit eigenen Lösungen Kinderbetreuung als wichtiger Wirtschaftsfaktor

Zwar geht der Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder voran, allerdings ist der Bedarf bei weitem noch nicht gedeckt. Im Zuge dessen entwickeln Unternehmen zunehmend eigene Lösungen. Dies zeigt eine Unternehmensumfrage der DIHK, die nun veröffentlicht wurde.

Wirtschaft

Initiator für Unternehmensverantwortung Das Deutsche Global Compact Netzwerk

Mit über 200 Mitgliedern zeigt sich das Deutsche Global Compact Netzwerk als fester Bestandteil der deutschen CSR-Landschaft. Für zukünftige Herausforderungen sieht sich das Netzwerk gut gerüstet.

KMU

Deutscher Nachhaltigkeitskodex Neuer Leitfaden für kleine und mittlere Unternehmen

Eine Orientierungshilfe soll den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) für kleine und mittlere Unternehmen leichter anwendbar und bekannter machen. Eine wichtige Rolle sollen dabei auch die berichtenden Unternehmen spielen: Als „Botschafter“ sollen sie in ihren Regionen und Branchenverbänden den DNK und seine Idee weitertragen.

Aus den Ministerien

Vierter Fortschrittsbericht „Altersgerechte Arbeitswelt“ erschienen Weiterbildung für ältere Beschäftigte wird immer wichtiger

Die Bedeutung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die Fachkräftesicherung und den internationalen Wettbewerb ist bei den Unternehmen angekommen: Inzwischen bemüht sich jeder zweite Großbetrieb um die Einbeziehung Älterer in die Weiterbildung. Das zeigt der vierte Fortschrittsbericht „Altersgerechte Arbeitswelt“ des Bundesarbeitsministeriums. Weiterentwicklungsbedarf gibt es hingegen noch bei kleinen und mittleren Betrieben.

Aus den Ministerien

Frauen in Führungspositionen Öffentliche Unternehmen dürfen nicht zurückbleiben

Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien öffentlicher Unternehmen aus Bund, Ländern und Kommunen liegt insgesamt bei rund 25 Prozent. Damit sind auch in öffentlichen Unternehmen Frauen in Führungspositionen eher die Ausnahme als die Regel – das ist das Ergebnis des Public Women-on-Board Index, den Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 2. Juli 2014 in Berlin gemeinsam mit der Präsidentin der Initiative „Frauen in die Aufsichtsräte e. V.“ (FidAR), Monika Schulz-Strelow, vorgestellt hat.

Aus den Ministerien

CSR-Veranstaltung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Symposium zur öffentlichen CSR-Konsultation der EU-Kommission

Am 4. Juli 2014 lud das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zum CSR-Symposium nach Berlin ein. Anlass war die laufende öffentliche Konsultation der EU-Kommission zur Ausrichtung der CSR-Strategie ab 2015.

Aktuell

Unternehmen mit Betriebsrat innovativer

Unternehmen mit Betriebsrat tun mehr für Weiterbildung und Innovationen – zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Süddänischen Universität Odense.

Die von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie zeigt, dass Firmen mit Betriebsrat stärker in Weiterbildung investieren und innovativer sind als Firmen ohne Betriebsrat. Die Wissenschaftler werteten hierfür die Ergebnisse einer Befragung von rund 350 privaten Industrie- und Dienstleistungsbetrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern aus.

Firmen mit mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten setzen sich nicht nur vermehrt für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter ein, sondern sie fördern auch andere Formen der Qualifizierung. Neben rein technischen, betriebsspezifischen Weiterbildungen setzen sie verstärkt auf allgemeine Weiterbildungen, die unabhängig von einem bestimmten Arbeitsplatz die generelle Beschäftigungsfähigkeit erhöhen. Dazu gehören zum Beispiel Themen wie Teamwork, Managementqualitäten oder Kommunikation. Dies habe, so die Wissenschaftler, Auswirkungen auf die Art und Anzahl der Innovationen im Unternehmen, z.B. bei der Verbesserung von Produkten oder bei der Adaption neuer Ideen.

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Die Welt von übermorgen

Derzeit werden weltweit pro Jahr etwa 60 Milliarden Tonnen Ressourcen verbraucht – Tendenz steigend. Vor dem diesem Hintergrund gilt Ressourceneffizienz als einer der wichtigsten Schlüssel einer nachhaltigen Entwicklung. Mit Methoden der Szenarientechnik hat ein Fraunhofer-Projektteam aus sieben verschiedenen Instituten jetzt gemeinsam drei mögliche Zukunftsbilder für das Jahr 2030 entwickelt: Das ideale Szenario „Grüne neue Welt“, das neutrale Szenario „Weiter wie gehabt“ und das katastrophale Szenario „Nach uns die Sintflut“. Die verschiedenen Zukunftsbilder beschreiben, wie die Welt von übermorgen aussehen könnte – je nachdem, ob und wie sich unser Verhalten hinsichtlich des Umgangs mit knappen Ressourcen entwickelt.

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Deutschland wächst nachhaltig – auch in der Wirtschaft

Deutschland wächst nachhaltig – das belegt der aktuelle Nachhaltigkeitsindikator der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Demnach wurde für das Jahr 2013 eine leichte Verbesserung und ein Wert von 0,4 (Vorjahr: 0,3) ermittelt. Damit liegt Deutschland weiter über dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre, der die Nulllinie markiert. Der Indikator misst die Entwicklung in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Im Bereich Wirtschaft wurde ein Wert von 0,6 erreicht – und damit der Durchschnittwert der letzten zehn Jahre bereits zum sechsten Mal übertroffen. Grund dafür sind laut KfW die gute Lage am Arbeitsmarkt, gestiegene staatliche und private Ausgaben für Bildung, sowie höhere Innovationsanstrengungen der Unternehmen.

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Studie: Frauen auf dem Weg zur Macht

Der Werdegang von Frauen und Männern in der Spitzenpolitik unterscheidet sich kaum – das belegt die Leuphana Universität Lüneburg in einer aktuellen Studie. Die Wissenschaftler verglichen Biografien sämtlicher Premierministerinnen in Europa seit 1945 mit denen ihrer männlichen Amtskollegen. Frauen durchlaufen dabei ganz ähnliche Stationen wie Männer: Die Lokalpolitik, eine Mitgliedschaft im Parlament, ein Ministerposten und später oft der Parteivorsitz. Gleichberechtigung in der Spitzenpolitik bedeutet dies den Forschern zufolge jedoch nicht: Seit 1945 gab es in Europa 276 Premierminister, aber nur 14 Premierministerinnen. Aktuell liegt die Quote weiblicher Regierungschefs in der EU bei 14 Prozent.

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Leitfaden zur Menschenrechtsverantwortung in Unternehmen erschienen

Der UN Global Compact hat einen Leitfaden veröffentlicht, in dem Unternehmen Wege aufgezeigt werden, um den in den UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte beschriebenen internen Verantwortung für die Achtung der Menschenrechte gerecht werden zu können. Darin werden Möglichkeiten diskutiert, wie das Thema Menschenrechte strukturell in Unternehmen verankert werden kann. Das Spektrum reicht dabei von Arbeitsgruppen mit Beteiligten verschiedener Unternehmensbereiche, einer Etablierung in der juristischen Abteilung bis hin zu einer Kompetenzverankerung in der Unternehmensführung. Den gesamten Leitfaden „Organizing the Human Rights Function within a Company“ finden Sie unter nachfolgendem Link.

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