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Termine 2014

  • 04.11.2014 / Berlin

    CorA-Herbsttagung: Viele Hürden, wenig Haftung

    Am 4. November 2014 findet im Senatssaal der Humboldt Universität die Konferenz „Viele Hürden, wenig Haftung“ statt. Die Konferenz geht der Frage nach, wie Opfer von Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmen ihre Rechte in Deutschland einklagen können.

    Menschen im Ausland, die durch deutsche Unternehmen Opfer von Menschenrechtsverletzungen wurden, haben häufig keine Möglichkeiten, ihre Rechte in Deutschland einzuklagen. Es fehlt bislang an konkreten Reformen, um die Rechtslage zu verbessern. An dieser Ausgangslage orientiert werden aktuelle Studien zum Stand der Rechtschutzmöglichkeiten, welche im Vorfeld von Amnesty International und der European Coalition for Corporate Justice (ECCJ) durchgeführt worden, vorgestellt.

    Neben der Benennung noch bestehender Hindernisse und Rechtslücken, soll auf der Konferenz gemeinsam mit Juristen und Politikern nach Lösungsansätze gesucht werden.

    Die Konferenz wird veranstaltet von dem CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung. Weitere Informationen zum Programm finden sie unter www.upj.de.
    Um eine Anmeldung bis zum 24. Oktober wird gebeten.

  • 06.11.2014 / Berlin

    Bundesarbeitsministerium lädt zum Symposium „Gesellschaftliche Verantwortung als Chance für den Mittelstand“ ein

    Dem Thema Corporate Social Responsibility von Unternehmen kommt künftig auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene wachsende Bedeutung zu. Dies betrifft nicht nur große Unternehmen: Eine verantwortliche Unternehmensführung bietet gerade auch kleinen und mittelständischen Unternehmen große Chancen, sich auf die demografischen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Nicht zuletzt kann eine verantwortliche Unternehmensführung entscheidende Vorteile im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte und auch um Kunden mit sich bringen.

    Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 6. November 2014 ab 09:30 Uhr ein Symposium mit dem Titel „Gesellschaftliche Verantwortung als Chance für den Mittelstand“.

    In Podiumsdiskussionen und Workshops mit Referentinnen und Referenten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden wird das Thema CSR aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert und es werden gute Unternehmensbeispiele aufgezeigt. Anmeldungen sind bis zum 26. Oktober 2014 unter www.anmeldung.bmas.de möglich. Mehr Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie hier.

Aktuell

Zahl der Frauen in Vorständen sinkt

Erstmals seit 2011 sinkt der Anteil an Frauen in Vorständen deutscher Unternehmen: Das geht aus dem aktuellen Women-On-Board-Index des Vereins „Frauen in die Aufsichtsräte“ (FidAR) hervor. Demnach beträgt der Anteil der Frauen in Aufsichtsräten der 160 börsennotierten Unternehmen knapp 19 Prozent. Von den Vorständen sind nur 5,8 Prozent weiblich – im vergangenen Jahr lag der Wert noch deutlich über 6 Prozent. Die Zahl der Unternehmen, die konkrete Planzahlen für den angestrebten Frauenanteil veröffentlichen, gehe deutlich zurück, so FidAR. Nur noch 44 Prozent (Januar 2014: 50 Prozent) der Unternehmen geben ein Planungsziel für den Aufsichtsrat an, nur 1 Prozent (Januar 2014: 7 Prozent) für den Vorstand. Lediglich 23 Prozent (Januar 2014: 29 Prozent) definieren ein Planungsziel für Führungspositionen.

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CSR-Berichtspflicht verabschiedet

Der Europäische Rat hat am 29. September die Richtlinie zur verpflichtenden CSR-Berichterstattung angenommen. Sie sieht vor, dass Unternehmen von öffentlichem Interesse mit mehr als 500 Beschäftigten in ihren Jahresberichten verpflichtend Angaben zu Ihren CSR-Zielen und -aktivitäten machen müssen. Zukünftig müssen die betroffenen Unternehmen in ihren Lageberichten wesentliche nichtfinanzielle Aspekte berücksichtigen und diese auch veröffentlichen. Die Richtlinie war bereits im April vom Europäischen Parlament verabschiedet worden. Sie wird damit voraussichtlich noch in diesem Jahr in Kraft treten und muss dann innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umgesetzt werden.

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CSR-Frühstücksreihe geht weiter

Die CSR-Frühstücksreihe wird fortgesetzt: Vor allem kleinen und mittelständigen Unternehmen wird beim gemeinsamen CSR-Frühstück die Möglichkeit gegeben, anderen Betrieben die eigenen CSR-Maßnahmen vorzustellen und sich auszutauschen. Die monatlich stattfindende Veranstaltungsreihe, die von den drei Industrie- und Handelskammern Rhein-Main-Neckar, Pfalz und Darmstadt organisiert wird, startete 2011 als bundesweites Modellprojekt. Neben der Weitergabe von Impulsen für CSR-Aktivitäten stehen auch Themen wie Integration, Inklusion und Umwelt auf der Agenda.

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Deutscher Arbeitsschutzpreis 2015 ausgeschrieben

VBund, Länder und gesetzliche Unfallversicherung rufen Betriebe in Deutschland auf, sich mit cleveren Ideen, neuartigen Produkten und Technologien bis zum 15. Januar 2015für den Deutschen Arbeitsschutzpreis zu bewerben. Mit Preisgeldern von insgesamt 40.000 Euro werden innovative Ideen für mehr Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit ausgezeichnet. Ziel der Maßnahmen soll sein, die Gesundheit und Zufriedenheit der Beschäftigten zu fördern und sicherzustellen.

Eine unabhängige Expertenjury aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und Wissenschaft nominiert bis zu zwölf Betriebe, bevor am 27. Oktober 2015 die Gewinner auf der A+A-Messe bekannt gegeben werden. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen und Institutionen jeder Größe, Branche und Rechtsform sowie Einzelpersonen. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2015.

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