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15.12.2011

Unternehmen zeigen Verantwortung

Impression von der Veranstaltung

Am 15.12.2011 fand der Auftakt der zweitägigen Internationalen CSR-Konferenz des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im Berliner Congress Center statt.

Der Staatssekretär im für CSR federführenden Bundesministerium für Arbeit und Soziales Gerd Hoofe, stellte fest, dass sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltiges Wirtschaften von Unternehmen zu Recht immer mehr als echtes Zukunftsthema erkannt werde.

Koos Richelle, Generaldirektor für Beschäftigung der Europäischen Kommission, betonte, dass die EU und die Mitgliedstaaten an einem Strang ziehen müssten, um den CSR-Begriff den Zeiten anzupassen. Dies könne auch bedeuten, eine stärkere Verbindlichkeit herzustellen, etwa bei der Frage der Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Bei den Teilnehmern der Konferenz bestand Einigkeit darüber, dass trotz der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise, das aktive Eintreten von Unternehmen für die Umwelt, für die Beschäftigten und für die nachhaltige Produktion sich nicht verringern dürfte. Dies liege durchaus in ihrem eigenen wettbewerblichen Interesse, wie Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaften unisono feststellten.

Mit der Konferenz wurde die Leitidee ¿CSR - Made in Germany¿ einem internationalen Publikum vorgestellt und durch Unternehmenspräsentationen, zum Beispiel der Daimler AG, BASF und Bosch das Niveau der Sozial- und Umweltstandards international tätiger deutscher Unternehmen unterstrichen. Diese Aktivitäten werden befördert durch den Nationalen Aktionsplan CSR der Bundesregierung, der im Kabinett Herbst 2010 beschlossen wurde. Mit dem Aktionsplan CSR wurde ein breites Spektrum national wie international wirkender Maßnahmen beschlossen und derzeit umgesetzt. 

Am zweiten Konferenztag wurden Fragen der Unternehmensverantwortung für Menschenrechte sowie internationale Instrumente zur Behandlung von gesellschaftlicher Unterneh­mensverantwortung vorgestellt und diskutiert, wie der Organisation für wirtschaftliche Zu­sammenarbeit und Entwicklung (OECD), der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), der Vereinten Nationen sowie weiterer internationaler Organisationen.


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