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WBCSD/World Business Council for Sustainable Development

Der World Business Council for Sustainable Development (WBCSD), zu Deutsch Weltwirtschaftsrat für nachhaltige Entwicklung, ist ein Zusammenschluss von rund 200 Unternehmen, um nachhaltige Entwicklung voranzubringen. Der 1995 gegründete Weltwirtschaftsrat hat seinen Sitz in Genf, Schweiz. Der WBCSD versteht sich als Forum für den Austausch von Wissen und Erfahrungen im Bereich nachhaltige Entwicklung. Er sieht sich als Vermittler zwischen Unternehmen sowie als Vertreter von Unternehmensinteressen gegenüber der Politik. Auch initiiert der WBCSD Projekte in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz, Ökosysteme oder Entwicklungszusammenarbeit. Zusammen mit dem World Resources Institute (WRI) hat der WBCSD zum Beispiel das GHG Protocol zur Messung von Treibhausgasemissionen von Unternehmen entwickelt. Über sein regionales Netzwerk in circa 60 Ländern ist der WBCSD auch in Entwicklungs- und Schwellenländern präsent und arbeitet daran, in diesen Ländern das Thema nachhaltige Entwicklung voranzutreiben.

WEF/World Economic Forum

Siehe: Weltwirtschaftsforum

Weltwirtschaftsforum

Das Weltwirtschaftsforum, englisch World Economic Forum (WEF), ist eine private Stiftung mit Sitz in Genf, Schweiz. Stiftungsmitglieder sind circa 1000 global führende Konzerne, die die Arbeit des Forums mit ihren Mitgliedsbeiträgen finanzieren. Unter dem Motto "Unternehmertum im öffentlichen Interesse" setzt sich das Weltwirtschaftsforum in verschiedenen Initiativen in den Bereichen Bildung, Ernährung, Sicherheit oder Corporate Governance für eine nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft ein. In den Fokus der Öffentlichkeit gerät das Weltwirtschaftsforum alljährlich mit seiner Jahrestagung im schweizerischen Davos. Dort treffen sich Unternehmensvorstände, Politiker, Journalisten und Vertreter von Nicht-Regierungs-Organisationen, um aktuelle globale Probleme zu diskutieren.

Wertschöpfungskette

Unter Wertschöpfungskette versteht man den Prozess der Entstehung eines Produktes (oder einer Dienstleistung) von der Gewinnung der Rohstoffe bis zur Auslieferung an den Endkonsumenten. Je nach Komplexität des Produktes können Wertschöpfungsketten einige wenige Unternehmen, aber auch globale Netzwerke von Lieferanten umfassen (Beispiel Automobilproduktion). Im Rahmen von Corporate Social Responsibility sind Unternehmen auch verpflichtet, Verantwortung für die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards in der Wertschöpfungskette zu übernehmen.

WHO/World Health Organization

Die World Health Organization (WHO), zu Deutsch Weltgesundheitsorganisation, ist die Behörde der Vereinten Nationen (VN), die das internationale öffentliche Gesundheitswesen koordiniert. Sie wurde 1948 gegründet und hat ihren Sitz in Genf, Schweiz. Hauptaufgabe der WHO sind die Erforschung und Überwachung von Krankheiten, insbesondere pandemischer Ansteckungskrankheiten wie SARS, HIV/AIDS und Malaria. Dazu entwickelt die WHO Programme zur Vorbeugung, Behandlung und Heilung diverser Krankheiten. Hinter diesen Bemühungen, die sich vor allem auf Entwicklungsländer konzentrieren, steht die Einsicht, dass Gesundheit eine wesentliche Voraussetzung für die Armutsbekämpfung ist, gleichzeitig aber Armut maßgeblich den Gesundheitszustand beeinflusst.

Work-Life Balance

Work-Life Balance meint ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Arbeitsleben und Freizeit. Man spricht dann von einer Work-Life Balance, wenn es Menschen möglich ist, ihre individuellen Bedürfnisse am Arbeitsplatz zu verwirklichen und gleichzeitig ein erfülltes Privatleben zu führen. Dieses Konzept rückt mit der Präsenz unternehmerischer Verantwortung zunehmend in den Fokus der Personalabteilungen von Unternehmen, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Beispiel flexible Arbeitsmodelle und Auszeiten je nach Lebenssituation anbieten. Aber auch vom Arbeitgeber organisierte, zusätzliche Freizeit und Bildungsangebote spielen hier eine große Rolle. Im Gegenzug wirkt sich eine ausgewogene Work-Life Balance positiv auf die Motivation, Kreativität und Produktivität der Belegschaft aus, kommt also auch den Unternehmen zu Gute.

WRI/World Resources Institute

Das World Resources Institute (WRI), zu Deutsch Weltressourceninstitut, ist eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington D.C., USA. Das WRI sieht sich als Ideenschmiede für eine nachhaltige Entwicklung. Es sucht nach neuen Wegen, wie aktuelle und zukünftige Bedürfnisse der Menschen befriedigt werden können und gleichzeitig die Umwelt entlastet wird.
Ein Team aus Natur- und Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie Politikexpertinnen und -experten arbeitet zu diesem Zweck an zahlreichen Forschungsprojekten und Publikationen zu aktuellen Herausforderungen. Die wichtigste Publikation ist der zweijährlich erscheinende World Resources Report, eine Sammlung und Analyse von Daten über aktuelle Umweltfragen. Zusammen mit dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) hat das WRI das GHG Protocol zur Messung von Treibhausgasemissionen von Unternehmen entwickelt.

WTO/World Trade Organization

Die World Trade Organization (WTO), zu Deutsch Welthandelsorganisation, ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen (VN) mit Sitz in Genf, Schweiz. Sie hat die Aufgabe, den internationalen Handel zwischen ihren 195 Mitgliedern, die für den Großteil des Welthandels verantwortlich sind, zu regeln und weitestgehend zu liberalisieren. Zu diesem Zweck wurden in mehreren Verhandlungsrunden eine Reihe von Handelsvereinbarungen getroffen, die für die Mitgliedsstaaten und damit für die in ihnen agierenden Firmen bindend sind. Im Zweifelsfall fungiert die WTO auch als Vermittlungsstelle bei Verstößen gegen geltendes Handelsrecht. Unter Ägide der WTO wurden so in der Vergangenheit zahlreiche Zölle und Subventionen abgebaut und Handelsbeziehungen international harmonisiert.