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Q&A-Session: Worum geht’s beim Sorgfaltpflichtgesetz?

  • Anfang 27.11.2020 10:00 Uhr
  • Ende 27.11.2020 11:00 Uhr
  • Ort Online

Veranstalter: DGCN

Die Pläne für ein Sorgfaltspflichtengesetz (auch bekannt als "Lieferkettengesetz") werden aktuell breit diskutiert. In diesem Online-Seminar wird Unternehmen sowie weiteren interessierten Stakeholdern die Möglichkeit gegeben, sich über das geplante Gesetz zu informieren.

Inhalt:

Ausbeutung von Wanderarbeiterinnen und -arbeitern, Landraub, gesundheitsschädigende Arbeitsbedingungen, Zwangs- und Kinderarbeit, -Diskriminierung, Einschränkung der Vereinigungsfreiheit. Die Liste der potentiellen arbeits- und menschenrechtlichen Verstöße in globalen Wertschöpfungsketten ist lang – und auch lang bekannt. Die UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte sehen hier sowohl Staaten wie auch Unternehmen in der Verantwortung: Staaten sind angehalten, über einen sogenannten „Smart Mix“ aus verbindlichen und freiwilligen, nationalen und internationalen Maßnahmen die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um Menschenrechte vor Verletzungen durch Unternehmen in ihrem Einflussbereich zu schützen. Unternehmen wiederum sollen durch angemessene Sorgfaltsprozesse ein effektives Management menschenrechtlicher Risiken im Sinne der Betroffenen sicherstellen.

Besonders verbindliche Regelungen rücken als Teil eines Smart Mix zunehmend in den Fokus. In Ländern wie Frankreich, Großbritannien, Australien oder den USA regulieren Gesetze bereits die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht von Unternehmen bzw. Teilaspekte davon. Seitdem das Monitoring zum Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte teils erhebliche Lücken in der Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt offenbarte, nehmen auch in Deutschland Pläne für ein Sorgfaltspflichtengesetz Gestalt an, wie auch Helge Braun, der Chef des Bundeskanzleramts, berichtete.

Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie hier.

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an Laura Curtze wenden.

Teilnehmer*innen: Die Veranstaltung ist kostenfrei und öffentlich zugänglich. Sie richtet sich an Unternehmen sowie weitere interessierte Stakeholder, die sich über das geplante Gesetzt informieren möchten.

Anmeldung: Zur Anmeldung gelangen Sie hier.