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Die Preisträger des CSR-Preises 2020

Darstellung des Awards des PReisträger 2020
Quelle:  BMAS

Für den CSR-Preis der Bundesregierung wurden in jeder Preiskategorie insgesamt fünf Unternehmen nominiert. Am 22. September wurden die Gewinner jeder Preiskategorie in einem Film mit Bundesminister Hubertus Heil und Staatssekretär Björn Böhning verkündet.

Sehen Sie hier die Gewinnerunternehmen jeder Kategorie:

Logo Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger KG.

Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger KG
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Manolo Art Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger KG.
Quelle:  BMAS / manolo

Jurybegründung:
Die Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger KG überzeugt die Jury als sozial-ökologisches Vorreiter-Unternehmen, das seit fast 25 Jahren kontinuierlich seine Umweltleistung im Rahmen des europäischen Umweltmanagementsystems EMAS verbessert und über die ganze Breite seiner Geschäftstätigkeit Aspekte der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung verinnerlicht. Wesentliche Nachhaltigkeitsstrategien fokussieren die Regionalität der Zulieferer, eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit diesen und das ausgeprägte Verantwortungsbewusstsein für das direkte Betriebsumfeld.

So unterstützt das Unternehmen landwirtschaftliche Betriebe bei der professionellen Umsetzung von sogenannten Kulturlandplänen zur Förderung des Naturschutzes und der Artenvielfalt. Auch bei Lieferanten aus dem Ausland wird streng auf die Einhaltung ökologisch zertifizierter Qualitätsstandards geachtet. Hinsichtlich der Einhaltung von Sozialstandards entlang der internationalen Lieferkette wird das Unternehmen vom Bio-Anbauverband Naturland beraten und zertifiziert.

Positiv hervorzuheben ist zudem die ökologische Gestaltung des gesamten Produktsortiments. Alle angebotenen Getränke sind gemäß den Vorgaben des staatlichen Biosiegels zertifiziert, die Biersorten sogar darüber hinaus nach den strengeren Regeln einiger Bio-Anbauverbände. Das komplette Sortiment ist ausschließlich in Glas-Mehrweg-Flaschen erhältlich.

Logo Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt
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Manolo Art Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt.
Quelle:  BMAS / manolo

Jurybegründung:
Die in der Wohnungswirtschaft tätige Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt setzt Themen der gesellschaftlichen Verantwortung systematisch entlang fest definierter Handlungsfelder um. Dazu gehört, dass das Unternehmen wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte mit konkreten Zielen unterlegt und in einem Nachhaltigkeitsbericht regelmäßig über umgesetzte Maßnahmen und deren Erfolge informiert.

Insbesondere die Selbstverpflichtung, bis 2050 einen vollständig klimaneutralen Gebäudebestand zu erlangen, wird von der Jury ausdrücklich als ambitionierte Strategie zur Erreichung des im Übereinkommen von Paris 2015 fixierten Zwei-Grad-Ziels begrüßt. Weiterhin zeichnet sich die Unternehmensgruppe durch ihr Engagement für die gesamte Wohnungswirtschaft aus: Durch die Mitbegründung des bundesweiten Bündnisses "Initiative Wohnen.2050" fördert sie den regelmäßigen Wissensaustausch innerhalb der Branche, der alle Mitglieder dazu befähigen soll, eine eigene Klimastrategie zu entwickeln.

Bauprozesse werden zudem an anerkannten Nachhaltigkeitsstandards ausgerichtet. Ein Wohnungsbauprojekt ist bereits mit dem DGNB-Zertifikat in Gold prämiert.

Logo BASF SE

BASF SE
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Manolo Art BASF.
Quelle:  BMAS / manolo

Jurybegründung:
Der Chemiekonzern besticht durch sein langjähriges CSR-Engagement und eine ganzheitliche CSR-Strategie, die in alle Unternehmensbereiche hineinwirkt und an internationalen Standards ausgerichtet ist. Insbesondere bei der integrierten Berichterstattung und der Darstellung der CO-Emissionen übernimmt das Unternehmen eine Vorreiterrolle und fördert durch Transparenz die Umsetzung von Nachhaltigkeit auch bei anderen Unternehmen der Branche.

Die BASF SE zeigt sich darüber hinaus als verantwortungsbewusster Arbeitgeber und adressiert das Thema der menschenrechtlichen Sorgfalt systematisch in Steuerungs- und Entscheidungsfindungsprozessen. Auch das Engagement als Gründungsmitglied der branchenübergreifenden Value Balancing Alliance e. V. wird von der Jury positiv hervorgehoben. Die Organisation erarbeitet einen Standard, mit dessen Hilfe unternehmerische Wertbeiträge in ökologischer, sozialer und finanzieller Hinsicht für die Gesellschaft sichtbar gemacht werden.

Die Jury hat sich für die Auszeichnung der BASF SE in dem Bewusstsein entschieden, dass die Geschäftsfelder des Chemiekonzerns eine ausgeprägte Form verantwortungsvollen Unternehmenshandelns erfordern und damit einhergehende Geschäftsabläufe fortwährend neue und spezifische Entwicklungspotenziale offenbaren. So verbindet sie mit der Würdigung des bisherigen CSR-Engagements und mit Blick auf durchaus auch vorhandene Kontroversen den ausdrücklichen Auftrag, dieses Verantwortungsverständnis kontinuierlich weiterzuentwickeln und es konsequent umzusetzen.


Logo HEAG Holding AG.

HEAG Holding AG
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Manolo Art HEAG Holding AG.
Quelle:  BMAS / manolo

Jurybegründung:
Die HEAG Holding AG beschäftigt sich seit 2015 intensiv mit Chancen und Risiken der Digitalisierung. Sie verbindet ihre Strategie in vielfältiger Weise mit der Nachhaltigkeitsausrichtung der Darmstädter Stadtwirtschaft und der Stadt Darmstadt selbst. Das Unternehmen überzeugt die Jury mit der Ganzheitlichkeit seines Ansatzes, mit dem nicht nur einzelne Projekte gefördert, sondern umfassende Lösungen und Handlungsstrategien für die "digitale Stadt" entwickelt werden.

So wurden durch die HEAG Holding AG im Dialog mit relevanten Stakeholdern bereits mehr als 30 Digitalisierungsprojekte unter Berücksichtigung von spezifischen Nachhaltigkeitsanforderungen umgesetzt. Das Gewinnerunternehmen zeigt mit diesem Ansatz eindrucksvoll, wie herkömmliche Geschäftsmodelle durch Digitalisierung nachhaltiger gestaltet werden können, und übernimmt Verantwortung für die gesamte Region.


Logo GEPA – The Fair Trade Company.

GEPA – The Fair Trade Company
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Manolo Art GEPA – The Fair Trade Company.
Quelle:  BMAS / manolo

Jurybegründung:
Als Pionierunternehmen des fairen Handels überzeugt GEPA – The Fair Trade Company die Jury. Das gesamte Sortiment ist nach strengen internationalen Standards zertifiziert. Beeindruckt ist die Jury vom individuellen und lösungsorientierten Umgang mit Problemlagen bei Lieferanten. Bei über 90 Prozent der Zulieferer werden unabhängige Audits umgesetzt. Die Beschäftigten der Lieferanten können zudem über ein Beschwerdesystem direkt bei GEPA Missstände im eigenen Betrieb anzeigen. Regelmäßige Kommunikation, langfristige Lieferbeziehungen und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit sind die Maximen des unternehmerischen Handelns.

Dabei setzt das Unternehmen mit der Definition von sozialen und ökologischen Standards für die Vertragsproduzenten von Lebensmitteln, handwerklichen Erzeugnissen und Textilien bereits seit Langem Maßstäbe.
Das Preisträgerunternehmen zeigt eindrucksvoll, dass nachhaltige Lieferketten auch in Ländern mit überaus schwierigen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen etabliert werden können.


Ge­samt­aus­wer­tun­gen des Wett­be­werbs 2020

Informieren Sie sich hier über die Gesamtergebnisse in den fünf Preiskategorien.