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Berliner CSR-Konsens zur Unternehmensverantwortung in Liefer- und Wertschöpfungsketten

Industriehafen.
Quelle:  iStock

Der Berliner CSR-Konsens zur Unternehmensverantwortung in Liefer- und Wertschöpfungsketten wurde vom Nationalen CSR-Forum der Bundesregierung beschlossen, einem Multi-Stakeholder-Gremium, welches die Bundesregierung in Fragen der Unternehmensverantwortung berät. Er ist das erste einvernehmlich beschlossene Dokument aller für CSR relevanten Stakeholder in Deutschland, das die Anforderungen an ein verantwortliches Management von Liefer- und Wertschöpfungsketten in einer globalisierten Wirtschaft beschreibt. Gerade darum bietet der Berliner CSR-Konsens Unternehmen aller Größen branchenübergreifend eine wichtige Orientierung.

Beteiligt an seiner Entwicklung waren Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, Kammern und Organisationen der Zivilgesellschaft. Der Berliner CSR-Konsens unterstreicht wesentliche Führungs- und Managementprinzipien und beschreibt die zentralen Elemente eines verantwortungsvollen Managements von Liefer- und Wertschöpfungsketten.

Ziel ist es, Unternehmen branchenübergreifend Orientierung zu geben, wie die unternehmerische Verantwortung im Hinblick auf soziale, ökologische und menschenrechtliche Sorgfalt angemessen ausgeübt werden kann.

Die Verantwortung für die nachhaltige Gestaltung von Liefer- und Wertschöpfungsketten liegt nicht allein bei Unternehmen. Diese Herausforderung ist gesellschaftlicher Natur und betrifft eine Vielzahl beteiligter und betroffener Akteure wie Regierungen, staatliche Verwaltungen, Verbände, Kammern, Gewerkschaften und andere Organisationen der Zivilgesellschaft.

Der Berliner CSR-Konsens legt mit Blick auf die Verantwortung dieser Akteure dar, was Sozialpartner, Kammern und Zivilgesellschaft beitragen können, um eine verantwortungsvolle Gestaltung nachhaltiger Liefer- und Wertschöpfungsketten zu befördern.

Darüber hinaus macht der CSR-Konsens deutlich, welche Erwartungen Sozialpartner, Kammern und Zivilgesellschaft an die Bundesregierung stellen.