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Engagement der Bundesregierung

Besprechung an einer Weltkarte.

Das erste Handlungsfeld des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) beschreibt die menschenrechtliche Schutzpflicht des Staates. Diese umfasst sowohl die Verantwortung, in eigenen Aktivitäten Menschenrechte zu schützen, als auch die Aufgabe, Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Sorgfaltspflicht zu unterstützen.

Die Bundesregierung engagiert sich auf mehreren Ebenen und über verschiedene Hebel für eine ambitionierte Umsetzung der VN-Leitprinzipien. Dabei setzt sie auf die Kooperation mit Stakeholdern, um unternehmerische Verantwortung in Lieferketten zu stärken. Im Folgenden wird das Engagement der Bundesregierung zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechten ausführlich beleuchtet.

Staatliche Schutzpflicht

Staaten müssen den Schutz vor Menschenrechtsverletzungen in ihrem Hoheitsgebiet gewährleisten. Staaten sind somit auch verpflichtet, den Schutz der Menschenrechte durch Wirtschaftsunternehmen einzufordern.

Aktivitäten der Bundesregierung

Die Bundesregierung wird Nachhaltigkeitsaspekte wie die menschenrechtliche Sorgfalt in der öffentlichen Beschaffung, in der Förderung von Unternehmen sowie bei Unternehmen im öffentlichen Eigentum stärken.

Kooperation mit Stakeholdern

Zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans (NAP) hat die Bundesregierung einen Interministeriellen Ausschuss für Wirtschaft und Menschenrechte (IMA) eingesetzt. Die Arbeitsgruppe "Wirtschaft und Menschenrechte" des Nationalen CSR-Forums der Bundesregierung begleitet die Aktivitäten des IMA.