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Über die Dialoge

Globus, darüber ist der Schriftzug „Human Rights“ zu lesen.
Quelle:  iStock

Die Anforderungen an Unternehmen, die Menschenrechte entlang ihrer globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten zu achten, sind in den letzten Jahren stetig gewachsen. Auch die Bundesregierung hat diese Erwartung gegenüber Unternehmen mit der Verabschiedung des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) unterstrichen. Die Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltsanforderungen ist dabei für jedes Unternehmen ein individueller, fortlaufender und langfristiger Prozess, bei dem sich viele praktische Fragen stellen.

Um die menschrechtliche Lage entlang globaler Liefer- und Wertschöpfungsketten zu verbessern, wird die Bundesregierung Branchendialoge zum NAP durchführen. Die Dialoge sollen Unternehmen in Branchen mit besonderen menschenrechtlichen Herausforderungen Orientierung bieten und sie bei der Umsetzung der NAP-Anforderungen zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht unterstützen.

Die deutsche Wirtschaft ist durch ihre starke wirtschaftliche Einbindung in weltweite Beschaffungs- und Absatzmärkte in besonderem Maße mit menschenrechtlichen Herausforderungen konfrontiert. Vor dem Hintergrund weltweit steigender menschenrechtlicher Sorgfaltsanforderungen leisten die Dialoge daher auch einen wichtigen Beitrag zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen.

Hin­ter­grund

Unternehmen können durch ihre Geschäftstätigkeit positive wie nachteilige Auswirkungen auf die Verwirklichung der Menschenrechte haben. Weltweit steigen dabei die Anforderungen an sie, die Menschenrechte entlang ihrer globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten zu achten.

Ziel­set­zung

Die Dialoge zielen darauf ab, dass mehr Unternehmen in den jeweiligen Branchen die menschenrechtlichen Sorgfaltsanforderungen des NAP angemessen umsetzen. Dadurch verbessern sie die menschenrechtliche Lage in globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten.

Dia­log­for­mat

Das Dialogformat orientiert sich an den konkreten Bedarfen von Unternehmen und schafft einen Rahmen, um unter Einbeziehung relevanter Stakeholder gemeinsam die branchenspezifischen Herausforderungen zu identifizieren, Lösungsansätze zu erarbeiten und diese in die Praxis umzusetzen.

Teil­nah­me

Die Dialoge richten sich an Unternehmen in Branchen mit besonderen menschenrechtlichen Herausforderungen. Die Bundesregierung wird nur dann Dialoge initiieren, wenn bei den relevanten Stakeholdern ein Interesse daran besteht, sich aktiv für den Prozess einzusetzen.