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Verantwortung anerkennen

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Unternehmen sollten durch eine Grundsatzerklärung öffentlich zum Ausdruck bringen, dass sie ihrer Verantwortung für die Achtung der Menschenrechte nachkommen.

Die Grundsatzerklärung sollte von der Unternehmensleitung verabschiedet werden und auf für das Unternehmen und gegebenenfalls die Branche besonders relevante Menschenrechtsthemen eingehen sowie sich auf international gültige Menschenrechtsabkommen und -empfehlungen wie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die UN-Menschenrechtspakte (der UN-Zivilpakt und der UN-Sozialpakt) oder die ILO-Kernarbeitsnormen beziehen. Zum anderen sollte eine Grundsatzerklärung die Verfahren beschreiben, mit denen das jeweilige Unternehmen seine menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten umsetzt. Praktisch bedeutet dies, die Prozesse zur Ermittlung menschenrechtlicher Risiken und Auswirkungen sowie das Maßnahmenkonzept zur Prävention und Minderung nachteiliger Auswirkungen auf Menschenrechte darzulegen. Dazu können etwa vertragliche Verpflichtungen, Screenings und Audits von Lieferant*innen und Geschäftspartner*innen, Trainings und Capacity Building bei eigenen Beschäftigten und besonders risikobehafteten Lieferant*innen, die Berücksichtigung menschenrechtlicher Risiken bei strategischen Geschäftsentscheidungen und in der Produktentwicklung gehören.

Innerhalb des Unternehmens müssen personelle sowie abteilungsspezifische Verantwortlichkeiten frühzeitig geklärt werden. Schulungen der Beschäftigten in allen relevanten Geschäftsbereichen unterstützen die weitere Umsetzung der Sorgfaltspflicht. Dieser Prozess erfordert Zeit und setzt Lernprozesse in Gang – aus diesem Grund sollte auch die Grundsatzerklärung kontinuierlich weiterentwickelt werden.

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