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Unternehmensverantwortung in der Covid-19-Pandemie

Gruppe von Arbeiterinnen und Arbeitern mit Schutzhelmen und Mund-Nasen-Bedeckung.
Quelle:  iStock

Corona stellt die globale Wirtschaft vor erhebliche Herausforderungen. Viele Unternehmen spüren die Auswirkungen sowohl in ihrem täglichen Geschäft vor Ort als auch in ihren Lieferketten. Wie lässt sich in dieser Situation unternehmerische Verantwortung übernehmen?

Auf den folgenden Seiten finden Sie aktuelle Studien, nützliche Themenseiten sowie weitere Unterstützungsangebote rund um Covid-19 und die besondere Verantwortung, die Unternehmen in dieser Krisenzeit haben.

Studien

Diese Studie umreißt die potentiellen sozio-ökonomischen Folgen der globalen Gesundheitskrise und zeigt auf, welche dringenden Maßnahmen notwendig sind, um ihr zu begegnen. Das Paper ist eine Handlungsaufforderung an Regierungen sowie Akteure der Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 nicht zu vernachlässigen.

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Dieser Leitfaden gibt einen Überblick über die Herausforderungen der Covid-19-Krise für verantwortliches unternehmerisches Verhalten und skizziert erste Reaktionen von Regierungen und Unternehmen. Er beschreibt, inwiefern verantwortungsbewusstes Unternehmenshandeln zur Bewältigung der Krise beitragen kann und blickt auf kurz- und langfristige Folgen.

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Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die menschenrechtlichen Auswirkungen von Corona, umreißt die Bedeutung einer unternehmerischen Verankerung der Menschenrechte und zeigt auf, wo Veränderungen erforderlich sind. Außerdem gibt er konkrete Empfehlungen für Unternehmen und blickt auf mögliche längerfristige Auswirkungen.

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Diese Studie beschreibt die Ergebnisse einer Mikro-Umfrage des Better Buying Institute bei Lieferanten großer Marken und Händler. Ziel der Umfrage war es, schnelle Informationen darüber zu erhalten, wie sich das Coronavirus auf diese Zuliefererunternehmen und deren Mitarbeitende auswirkt. Auch eventuell veränderte Einkaufspraktiken der Kund*innen im Zusammenhang mit Covid-19 wurden untersucht.

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Länderspezifische Informationen

Better Work setzt sich in neun Entwicklungs- und Schwellenländern für die Vernetzung von Arbeitnehmer*innen, Arbeitgebern und Regierungspartnern in der Bekleidungsbranche ein. Diese Webseite wird regelmäßig mit den neuesten Informationen über die Situation rund um Corona in den jeweiligen Ländern aktualisiert.

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Die FLA ist ein internationaler Zusammenschluss von Universitäten, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen und hat sich zum Ziel gesetzt, Arbeitsbedingungen und Arbeitsrechte auf der Welt zu verbessern. In Zeiten der Corona-Krise hat die FLA einen Verhaltenskodex für den Arbeitsplatz entworfen, der Bestimmungen zu Arbeitsverträgen, Krankenstand, besonders schutzbedürftigen Arbeitnehmer*innen sowie zur Schließung und Kürzung von Fabriken enthält. Außerdem überwacht die FLA die aktuellen Maßnahmen von Regierungen, die Arbeitnehmerrechte betreffen und wird bei Bedarf Leitlinien bereitstellen.

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Das interaktive Dashboard der John-Hopkins-Universität zum Coronavirus erfasst in nahezu Echtzeit die Zahlen an Infizierten, Toten und Genesenen weltweit. Die Karte ist eine wichtige Grundlage, um genauere Vorhersagen zu der Ausbreitung der Krankheit erstellen zu können.

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Weitere, aktuelle Themenseiten

Die Themenseite der OECD befasst sich mit den Auswirkungen und Folgen von Corona auf unser Leben und unsere Gesellschaft. Die Seite untersucht mögliche Lösungen für die Krise und gibt einen Überblick über entsprechende Ansätze mit dem Ziel Gesundheitssysteme zu stärken, Geschäfte zu sichern, Arbeitsplätze und Bildung zu erhalten sowie Finanzmärkte und Volkswirtschaften zu stabilisieren.

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Im Zuge der aktuellen Entwicklungen sammelt die unabhängige Non-Profit-Organisation des Business and Human Rights Resource Centre aktuelle Nachrichten zu den Auswirkungen der Pandemie auf Wirtschaft und Menschenrechte. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf Regierungs- & Unternehmensreaktionen, Arbeiter*innen in Lieferketten sowie den Themen Überwachung, Zensur & Datenschutz.

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Das Textilbündnis hat sich als Multi-Akteurs-Partnerschaft zum Ziel gesetzt, die Bedingungen in der weltweiten Textilproduktion zu verbessern – von der Rohstoffproduktion bis zur Entsorgung. Unternehmen finden auf dieser Themenseite Leitlinien und Informationen über aktuelle Entwicklungen sowie Medienbeiträge über die Auswirkungen von Corona in den Produktionsländern. Darüber hinaus wird auf der Seite über die Produktion von Schutzausrüstung informiert.

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Sonstige interessante Links

Durch die develoPPP-Initiative unterstützt das BMZ Unternehmen bei innovativen Projekten und Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern, die einen langfristigen Nutzen für die lokale Bevölkerung haben. Zusätzlich zu den Projekten innerhalb des regulär stattfindenden develoPPP.de-Ideenwettbewerbs fördert das Ministerium derzeit gezielt unternehmerische Maßnahmen, die negative Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Entwicklungs- und Schwellenländern signifikant abmildern.

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Das Global Forum on Responsible Business Conduct hat das Ziel den internationalen Dialog über verantwortungsbewusste Geschäftspraktiken zu stärken. Es versammelt Regierungen, Wirtschaftsführer*innen und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, gewährt Einblicke in konkrete Strategien und diskutiert darüber, wie Unternehmen in Zeiten von Corona zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen können.

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Der Global Compact der Vereinten Nationen fordert Wirtschaftsführer*innen auf der ganzen Welt auf, sich zusammenzuschließen, um die von der COVID-19-Pandemie betroffenen Arbeitnehmer*innen und Gemeinden zu unterstützen. Die zehn konkreten Prinzipien des UN Global Compact können für alle Entscheidungsträger*innen in unsicheren Zeiten Ideen und Anregungen liefern.

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Als Reaktion auf die Corona-Krise hat das UNDP ein einfaches und zugängliches Instrument entwickelt, um Unternehmen bei der Prüfung und Bewältigung der Auswirkungen ihrer Geschäftsmodelle auf Menschenrechte zu unterstützen. Diese Liste potenzieller Maßnahmen ermöglicht eine schnelle und kontinuierliche Reflexion der Menschenrechtsrisiken und -auswirkungen, die in vielen Branchen vorherrschen.

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Co­vid-19 zeigt: Un­ter­neh­men mit nach­hal­ti­gen Lie­fer­ket­ten sind kri­sen­fes­ter

Arbeitnehmer*innen in Billiglohnländern sind von den Auswirkungen der Pandemie besonders hart betroffen. Durch die Umsetzung ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht übernehmen Unternehmen nicht nur Verantwortung, sie profitieren auch von stabileren Lieferketten.

Un­ter­neh­me­ri­sche Ver­ant­wor­tung in der Co­ro­na-Kri­se:
Ein gu­ter Ar­beits­schutz ge­lingt nur ge­mein­sam!

Wer in der Krise Verantwortung für seine Mitarbeitenden übernimmt, investiert in die eigene Zukunft. Denn ein guter Arbeitsschutz ist nicht nur eine Frage der Organisation, sondern auch eine Chance für eine bessere Unternehmenskultur.

"Vie­le Un­ter­neh­men sind be­reit für mehr Nach­hal­tig­keit"

Im Interview erklärt Laura Marie Edinger-Schons, Professorin für Corporate Social Responsibility an der Universität Mannheim, wie Unternehmen trotz Pandemie ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen, warum CSR-Kommunikation grundsätzlich ein heikles Thema ist und was notwendig ist, um Geschäftsmodelle in Zukunft nachhaltiger zu gestalten.