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"Achtung, Menschenrechte!"

Die Illustration Achtung, Menschenrechte! zeigt Arbeiter auf einer Tomate. Dabei stehen die Fragen: Kein Trinkwasser wegen Bewässerung? Existenzsichernde Löhne? Miserable Unterkünfte?

Illustration Achtung, Menschenrechte!

Hinter jedem Produkt steckt die Arbeit von Menschen.

Viele der in Deutschland verkauften Tomaten werden in Südeuropa angebaut.

Unternehmen tragen die Verantwortung, beim Einkauf von Agrarprodukten entlang ihrer Lieferketten auf die Einhaltung der Menschenrechte zu achten – in den Anbauländern wie in Deutschland.

Vor allem Migrantinnen und Migranten sowie Flüchtlinge suchen etwa in der Landwirtschaft Spaniens und Italiens Arbeit. Werden die Erntehelferinnen und Erntehelfer existenzsichernd und fair entlohnt? Leben sie auf den Plantagen in menschenwürdigenden Unterkünften? Gefährdet der wasserintensive Anbau die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung?

Diesen und weiteren Fragestellungen müssen sich deutsche Unternehmen aktiv stellen.

Mit dem Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) möchte die Bundesregierung den Menschenrechtsschutz in globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten verbessern. Im Aktionsplan wird neben der Schutzpflicht des Staates klar die Verantwortung von Unternehmen benannt.