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CSR Aktuelles
Bergsteiger helfen sich gegenseitig beim Erklimmen des Gipfels.
Bergsteiger helfen sich gegenseitig beim Erklimmen des Gipfels.
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Bewerbungsphase zum CSR-Preis der Bundesregierung ist abgeschlossen. Wir bedanken uns sehr herzlich für das rege Interesse und die zahlreichen Teilnahmen.

Wie aber geht der Wettbewerb nun weiter? In den kommenden Wochen werden die Unternehmensangaben aus der Management-Befragung ausgewertet. Auf Basis dieser Analyse wird die Jury unter Leitung von Staatssekretär Björn Böhning im Januar 2020 die jeweils fünf Nominierten der einzelnen Preiskategorien benennen. Im Anschluss folgt eine telefonische Stakeholder-Befragung. Die Ergebnisse aus beiden Erhebungsphasen bilden die Grundlage für die Auswahl der Gewinnerunternehmen.

Es liegen also spannende Monate vor uns, über die wir Sie gern auf dem Laufenden halten. Einen Termin können Sie sich bereits heute vormerken: Am 9. Juni 2020 findet in Berlin die feierliche Preisverleihung im Rahmen eines Praxistags statt.

Mit freundlichen Grüßen

TEAM CSR-IN-DEUTSCHLAND.DE
Scholz & Friends Agenda
im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
info@csr-in-deutschland.de
www.csr-in-deutschland.de
Ihre Internet-Redaktion
Aktuelles
Lisa Jaspers und Staatssekretärin Kerstin Griese bei der Übergabe der Unterschriftenliste.
Griese: "Bei Lieferketten brauchen wir einheitliche Regeln in Europa"
Die Parlamentarische Staatssekretärin Kerstin Griese hat am 27. November 2019 im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) eine Petition der Berliner Unternehmerin Lisa Jaspers entgegengenommen, in der mehr als 150.000 Menschen mit ihren Unterschriften die Bundesregierung auffordern, die unternehmerische Sorgfaltspflicht in globalen Lieferketten gesetzlich zu regeln. Griese würdigte das große Engagement der Petent*innen und informierte in diesem Zusammenhang über das aktuelle Monitoring zum Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte. Die Staatssekretärin sprach sich zugleich für eine europäische Lösung aus: "Wir brauchen eine EU-weite Regelung, damit europäische Unternehmen in den Lieferketten ihrer Produkte Menschenrechte und gute Arbeit besser durchsetzen. Wir müssen zum einen Menschen stärken, deren Rechte verletzt wurden. Zum anderen ist es wichtig, dass Unternehmen Rechtssicherheit bekommen, wenn sie in Ländern tätig sind, in denen Menschenrechte und Rechtstaatlichkeit unzureichend umgesetzt werden."
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Björn Böhning am Rednerpult.
Böhning wirbt auf "ecolution 2019" für EU-weiten Sorgfalts-Standard
Unter dem Motto "Wertschöpfung neu denken" waren am 13. November rund 350 Vertreter*innen aus Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft im Berliner Café Moskau zusammengekommen, um über nachhaltiges Wirtschaften und Transparenz in globalen Lieferketten zu diskutieren. Eingeladen hatte das Netzwerk econsense – Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e. V. Im Rahmen dieser Veranstaltung unterstrich Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die zentrale Bedeutung nachhaltig gestalteter Lieferketten, um den weltweiten Schutz von Menschenrechten zu erhöhen. Er verdeutlichte zugleich, dass über ein nationales Sorgfaltspflichtengesetz erst entschieden werde, wenn die Ergebnisse des Monitorings zum Nationalen Aktionsplan (NAP) Wirtschaft und Menschenrechte vorliegen. In diesem Zusammenhang machte sich Böhning für eine europaweite Lösung stark und kündigte an, dass das Bundesarbeitsministerium die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 nutzen und sich für EU-weit einheitliche Prozessstandards einsetzen werde.
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Globus, darüber ist der Schriftzug „Human Rights“ zu lesen.
NAP-Monitoring: Nun geht es in die Auswertung!
Am 31. Oktober endete auch die erste Erhebungsphase des NAP-Monitorings. Über 400 in Deutschland ansässige Unternehmen sind dem Aufruf gefolgt und gaben Auskunft darüber, wie sie ihrer im Nationalen Aktionsplan (NAP) verankerten Sorgfaltspflicht nachkommen. Die Daten werden nun ausgewertet; das genaue Verfahren können Sie dem Zwischenbericht entnehmen. Anfang 2020 werden die Ergebnisse veröffentlicht.
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Titelblatt der Publikation.
Wie fair ist unsere Schokolade?
Schokolade ist das ganze Jahr über eine begehrte Süßigkeit, in der Adventszeit aber wird besonders gerne und viel genascht. Doch wie nachhaltig wird unsere Schokolade eigentlich produziert? Seit im Jahr 2000 Berichte über Kinderarbeit und andere Menschenrechtsverletzungen auf den Kakaoplantagen in Westafrika publik wurden, sind europäische Konsument*innen sensibilisiert. Geändert habe sich dennoch wenig, stellt nun das Inkota-Netzwerk in einer aktuellen Studie fest. Trotz vieler freiwilliger Initiativen gebe es bislang kaum Fortschritte, Ausbeutung in den Anbaugebieten zu verhindern.
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Frauen auf einer Teeplantage.
Katastrophale Bedingungen auf indischen Teeplantagen
Noch ein winterliches Genussmittel mit bitterem Beigeschmack: Auch in der Teeproduktion leiden Arbeiter*innen zum Teil unter unhaltbaren Arbeitsbedingungen. Das geht aus der neuen Oxfam-Studie "Schwarzer Tee, weiße Weste" hervor, die 510 Arbeiter*innen auf 50 Plantagen im indischen Assam befragt hat. Und die Liste der Mängel ist lang: 56 Prozent der Befragten haben nicht ausreichend zu essen, beinahe die Hälfte leidet unter Krankheiten wie Gelbsucht, Cholera und Typhus, dazu kommen fehlende medizinische Versorgung und mangelhafte Schutzkleidung gegen giftige Pestizide. Westlichen Konsument*innen bleiben diese Zustände meist verborgen, denn viele Teeunternehmen machen ihre Lieferketten nicht transparent.
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Titelblatt des Leitfadens.
OECD-Leitfäden jetzt auch auf Deutsch
Der Handel mit mineralischen Rohstoffen sowie Investitionen in diese Ressourcen ist hochprofitabel; allerdings befinden sich diese Bodenschätze oftmals in Konflikt- und Hochrisikogebieten. Damit Ihr Unternehmen beim Einkauf von Metallen keine Menschenrechte verletzt oder zu bewaffneten Konflikten beiträgt, hat die OECD einen Leitfaden erstellt, dessen dritte Ausgabe nun auch in deutscher Sprache verfügbar ist. Der Ratgeber enthält offiziell unterstützte Empfehlungen, mit denen Firmen Schritt für Schritt zu einem verantwortungsvollen globalen Lieferkettenmanagement für alle Mineralien angeleitet werden.

Ebenfalls neu auf Deutsch verfügbar ist der OECD-Leitfaden zur Erfüllung der Sorgfaltspflicht für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln, der verständlich formulierte Erklärungen zu den Due-Diligence Empfehlungen der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen beinhaltet.
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Servicethemen
Eine Frau am Laptop.
Austausch zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft
Wie können Partnerschaften zwischen Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) dazu beitragen, den Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) erfolgreich umzusetzen? Das ist die Leitfrage eines Roundtable-Gesprächs am 10. Dezember 2019, zu dem der NAP Helpdesk Wirtschaft und Menschenrechte gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) einlädt. Neben Beiträgen über bestehende Kooperationen verspricht die Veranstaltung auch viel Raum für Austausch und Diskussion.
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Gruppenbild vor Brandenburger Tor.
Conference on Sustainable Innovation
Das Jahr nähert sich dem Ende. Es lohnt sich deswegen, bereits den Jahresauftakt 2020 zu planen: Vom 8. bis 10. Januar 2020 lädt die ESCP Europe Berlin Studierende und Expert*innen ein, über verschiedene Nachhaltigkeitsthemen zu debattieren und dabei eigene Lösungsansätze zu entwickeln: In Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops soll es unter anderem um Green Banking, nachhaltige Lieferketten oder nachhaltige Mode gehen.
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Logo ILO. 100: 1919 - 2019. Social Justice Decent Work.
Newsletter der ILO
Auch die Internationale Arbeitsorganisation ILO berichtet in einem Newsletter alle zwei Monate von ihrer Arbeit in Deutschland und der Welt. Möchten auch Sie die kommende Ausgabe erhalten und über aktuelle Entwicklungen in der internationalen Arbeitswelt, die Durchsetzung von Menschenrechten in globalen Lieferketten und die konkreten Angebote der ILO für Unternehmen und Verbände informiert werden? Melden Sie sich jetzt für den Newsletter an!
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