CSR strategisch verankern: Drei Mittelständler und Familienunternehmen zeigen wie
Begrenzte Ressourcen, steigende Anforderungen – wie können auch kleinere und mittlere Unternehmen CSR trotzdem strategisch verankern? Drei Unternehmen zeigen konkrete Wege und beweisen: Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg passen zusammen. Dafür hat die Bundesregierung sie mit dem CSR-Preis 2025 ausgezeichnet. In den Interviews erklären die Verantwortlichen, wie sie CSR strategisch verankert haben, welche konkreten Erfolge sie erzielen – und geben praktische Tipps für Ihren eigenen Weg.
Die LIMBUA Deutschland GmbH wickelt Ernteeinkäufe von über 9.000 Kleinbäuer*innen in Kenia digital ab. Mit intern entwickelter Software, Tablets und Fingerscannern schafft das Unternehmen transparente und faire Lieferketten – und macht sich gleichzeitig effizienter.
„Gehen Sie Schritt für Schritt zum Erfolg"
Interview mit Bettina Schweitzer, Innovationsmanagerin bei der LIMBUA Deutschland GmbH.
Die Melitta Group verknüpft Kreislaufwirtschaft mit Social Business: Das Familienunternehmen produziert hochwertige Müllbeutel aus recyceltem Kunststoff und verbessert parallel die Arbeitsbedingungen von Müllsammler*innen in Bangalore. Geschäftliche Erlöse fließen direkt in das Umfeld und die Lieferketten.
„Wir investieren geschäftliche Erlöse in unser Umfeld“
Interview mit Stefan Dierks, Director Sustainability Strategy bei der Melitta Group.
Die Ralf Bohle GmbH – Schwalbe zahlt für jedes Kilogramm Naturkautschuk eine Fair-Trade-Prämie von 0,50 Euro zusätzlich zum Weltmarktpreis. Kleinbäuerinnen in Indonesien verdienen dadurch 50 bis 100 Prozent mehr und entscheiden selbst, wie sie die Mittel einsetzen.
„Wir orientieren uns nicht an Quartalen, sondern in Generationen"
Interview mit Felix Jahn, Head of Corporate Social Responsibility bei Schwalbe (Ralf Bohle GmbH).