CSR-Preis 2025
Die Bundesregierung hat in der Wettbewerbsrunde 2024/2025 Projekte in Unternehmen ausgezeichnet, die zeigen, wie unternehmerische Sorgfaltspflichten in fünf Themenfeldern auch entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette umgesetzt werden können. Für den CSR-Preis der Bundesregierung hat die Jury 15 Projekte aus 150 Bewerbungen ausgewählt.
Die nominierten Projekte durften am 3. April 2025 bei der Preisverleihung mitfiebern. Am Ende standen fünf Preisträger*innen fest, die mit herausragenden Beispielen gesellschaftlicher Verantwortung auch entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette Vorbild sind. Entdecken Sie hier die Videos der Projekte und alle weiteren Informationen.
Die Preisträger 2025 im Überblick
Gute Geschäftspraktiken: Schwalbe
BMAS/Konrad Schmidt
Fair gehandelter Naturkautschuk
Schwalbe setzt sich für fairen Handel und Transparenz in der Kautschukproduktion ein. Mit einer nachhaltigen Liefer- und Wertschöpfungskette und agroforstlichen Projekten wird nicht nur die soziale Teilhabe der Produzent*innen gestärkt, sondern auch die Biodiversität geschützt. Ein verantwortungsvoller Ansatz, der ökologische und soziale Aspekte vereint.
Unternehmen: Ralf Bohle GmbH – Schwalbe
- Beschäftigte:
251 - 1.000
- Branche:
Fahrradindustrie
- Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
Wirksame Weiterbildung: Melitta
BMAS/Konrad Schmidt
Initiative Fair Recycled Plastic
Melitta integriert Müllsammler*innen in Indien durch faire Bezahlung und langfristige Verträge in den formellen Sektor. Gesundheits- und Bildungsprogramme verbessern die Lebensqualität der Betroffenen, während recycelte Materialien in die Produktion integriert werden. Ein wegweisendes Projekt für soziale und ökologische Verantwortung.
Interview: „Wir investieren geschäftliche Erlöse in unser Umfeld“
Unternehmen: Melitta Unternehmensgruppe Bentz KG
- Beschäftigte:
> 1.000
- Branche:
Konsumgüter
- Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
Wirkungsvoller Schutz des Klimas und der Biodiversität: Schwartauer Werke
BMAS/Konrad Schmidt
Initiative "bee careful" – Biodiversitätsförderung
Mit der Initiative "bee careful" fördert Schwartau den Schutz von Bienen und die Vielfalt der Natur. Landwirte werden unterstützt, ihre Flächen ökologisch aufzuwerten, während Verbraucher*innen durch Kampagnen für das Thema sensibilisiert werden. Ein starkes Engagement für Biodiversität und nachhaltige Landwirtschaft.
Unternehmen: Schwartauer Werke GmbH & Co. KG
- Beschäftigte:
251 - 1.000
- Branche:
Lebensmittelproduktion
- Bundesland:
Schleswig-Holstein
Digitale Instrumente für transparente Lieferketten: LIMBUA
BMAS/Konrad Schmidt
Software für Zusammenarbeit mit Kleinbauern
LIMBUA verbindet digitale Lösungen mit nachhaltigem Wirtschaften. Eine eigens entwickelte Software sorgt für Transparenz entlang der gesamten Lieferkette und unterstützt Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bei der Umstellung auf ökologische Landwirtschaft. Ein Vorbild für verantwortungsbewusste Agrarwirtschaft.
Unternehmen: LIMBUA Deutschland GmbH
- Beschäftigte:
251 - 1.000
- Branche:
Handel
- Bundesland:
Bayern
Konstruktive Stakeholder-Einbindung: Burwinkel
BMAS/Konrad Schmidt
In Form. Für Morgen.
Das familiengeführte Unternehmen setzt auf nachhaltige Kunststoffproduktion und fördert den Einsatz von recycelten Materialien. Durch Workshops und Kooperationen treibt Burwinkel den Wissensaustausch in der Branche voran und zeigt, wie mittelständische Unternehmen Verantwortung übernehmen können.
Unternehmen: Burwinkel Kunststoffwerk GmbH
- Beschäftigte:
51 - 250
- Branche:
Kunststoffverarbeitung
- Bundesland:
Niedersachsen
Trennlinie
Die weiteren Nominierten
Gute Geschäftspraktiken: VAUDE
VAUDE Share
VAUDE engagiert sich für gerechte Arbeitsbedingungen und existenzsichernde Löhne in der Textilproduktion. Durch enge Zusammenarbeit mit lokalen Partner*innen wird eine nachhaltige Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen angestrebt. Ein Beispiel dafür, wie Verantwortung auch entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette übernommen werden kann.
Unternehmen: VAUDE Sport GmbH & Co. KG
- Beschäftigte:
251 - 1.000
- Branche:
Outdoor- und Textilbranche
- Bundesland:
Baden-Württemberg
Wirksame Weiterbildung: ZwickRoell und Plastic2Beans
ZwickRoell: ZwickRoell Academy
Die ZwickRoell Academy bietet benachteiligten Jugendlichen in Indien Zugang zu einer praxisnahen Ausbildung im Bereich Materialprüfung. Das Programm schafft Perspektiven für junge Menschen und ermöglicht ihnen einen Einstieg in ein selbstbestimmtes Leben. Ein langfristiges Engagement, das Bildung und soziale Teilhabe fördert.
Unternehmen: ZwickRoell SE
- Beschäftigte:
> 1.000
- Branche:
Industrie
- Bundesland:
Baden-Württemberg
Plastic2Beans: Kreislaufwirtschaft in Äthiopien
Plastic2Beans kombiniert Wissenstransfer und technologische Innovation, um die Recyclingindustrie in Äthiopien voranzubringen. Durch lokale Wertschöpfung und Partnerschaften wird nicht nur die Umwelt entlastet, sondern auch die Lebensbedingungen von Müllsammlern verbessert. Ein ganzheitlicher Ansatz für nachhaltige Entwicklung.
Unternehmen: Plastic2Beans
- Beschäftigte:
10 - 50
- Branche:
Kaffeehandel
- Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
Wirkungsvoller Schutz des Klimas und der Biodiversität: DHG und DEKRA
DHG: Nachhaltige Holzkohle aus Namibia
DHG nutzt invasive Pflanzenarten zur nachhaltigen Holzkohleproduktion und trägt so zum Schutz der Savannenlandschaft bei. Moderne Technologien reduzieren Emissionen, während faire Arbeitsbedingungen und langfristige Abnahmegarantien Stabilität schaffen. Ein Modellprojekt für nachhaltige Ressourcennutzung.
Unternehmen: DHG Vertriebs- & Consultinggesellschaft mbH
- Beschäftigte:
51 - 250
- Branche:
Handel
- Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
DEKRA: DEKRA Climate Impact
DEKRA verfolgt einen umfassenden Ansatz, der interne Maßnahmen zur Dekarbonisierung mit externen Klimaschutzprojekten verbindet. Durch innovative Mechanismen und internationale Partnerschaften wird sowohl der Klimaschutz als auch die Anpassung an veränderte Umweltbedingungen gefördert.
Unternehmen: DEKRA SE
- Beschäftigte:
> 1.000
- Branche:
Sonstige Dienstleistungen
- Bundesland:
Baden-Württemberg
Digitale Instrumente für transparente Lieferketten: vomFASS und Kärcher
vomFASS: Transparente Lieferketten-Strategie
vomFASS macht mit einer digitalen Plattform die Herkunft seiner Produkte nachvollziehbar. So werden nachhaltige Lieferantenbeziehungen sichtbar und gestärkt. Das Unternehmen zeigt, wie Transparenz Vertrauen schafft und den Weg für verantwortungsvolle Entscheidungen ebnet.
Unternehmen: vomFASS AG
- Beschäftigte:
51 - 250
- Branche:
Handel
- Bundesland:
Baden-Württemberg
Kärcher: Transparenz in den globalen Lieferketten
Kärcher nutzt moderne Technologien, um komplexe Liefer- und Wertschöpfungsketten sichtbar zu machen. Risiken werden frühzeitig erkannt, und fundierte Entscheidungen können getroffen werden. Dieses innovative Vorgehen legt den Grundstein für eine verantwortungsvolle und resiliente Beschaffung.
Unternehmen: Alfred Kärcher SE & Co. KG
- Beschäftigte:
> 1.000
- Branche:
Maschinenbau
- Bundesland:
Baden-Württemberg
Konstruktive Stakeholder-Einbindung: Deutsche Post AG / DHL Group, BASF und EnBW
Deutsche Post AG / DHL Group: Internationaler Dialog mit dem OECD-Protokoll
DHL etabliert einen strukturierten Dialog mit Gewerkschaften, um Arbeitsbedingungen weltweit zu verbessern. Regelmäßige Treffen und Audits fördern das gegenseitige Verständnis und zeigen, wie ein konstruktiver Austausch positive Veränderungen bewirken kann.
Unternehmen: Deutsche Post AG / DHL Group
- Beschäftigte:
> 1.000
- Branche:
Transport & Verkehr
- Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
BASF: Strategisches Stakeholder-Engagement-Programm
BASF integriert vielfältige Perspektiven in seine Nachhaltigkeitsstrategie. Ob durch zivilgesellschaftliche Foren, Multi-Stakeholder-Initiativen oder Netzwerke – das Unternehmen zeigt, wie systemische Herausforderungen durch Dialog und Zusammenarbeit angegangen werden können.
Unternehmen: BASF SE
- Beschäftigte:
> 1.000
- Branche:
Chemie
- Bundesland:
Rheinland-Pfalz
EnBW: 360° Due Diligence
EnBW verbindet innovative Analysetools mit individuellem Dialog, um Risiken in der Liefer- und Wertschöpfungskette zu minimieren. Persönliche Gespräche mit Lieferanten und regelmäßige Standortbesuche zeigen, wie verantwortungsvolle Beschaffung auch in herausfordernden Kontexten gelingen kann.
Unternehmen: EnBW Energie Baden-Württemberg AG
- Beschäftigte:
> 1.000
- Branche:
Energie
- Bundesland:
Baden-Württemberg
Trennlinie
Jury
Die Jury setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Die unterschiedlichen Blickwinkel sorgten für eine fundierte Fachdiskussion und eine faire Beurteilung der Unternehmen, die sich für den CSR-Preis beworben hatten.
Lilian Tschan, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Lilian Tschan ist seit Februar 2022 beamtete Staatssekretärin im BMAS. Die studierte Verwaltungswissenschaftlerin wechselte 2007 in die Politik und war von 2011 bis 2014 Beauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg in Berlin, bevor sie Referatsleiterin des Referats für Kabinetts- und Parlamentsangelegenheiten im BMFSFJ wurde. Anschließend leitete sie von 2018 bis 2022 den Leitungsstab von Bundesminister Hubertus Heil im BMAS. Sie ist Vorsitzende der Jury des CSR-Preises der Bundesregierung.
Bildnachweis: BMAS / Caroline Wimmer
Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Jochen Flasbarth ist Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und verfügt über langjährige Erfahrung in der internationalen Zusammenarbeit und in Klima- und Umweltpolitik. Seit 2021 ist er Vorsitzender des Aufsichtsrats der GIZ. Von 2013 bis 2021 war er Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und davor vier Jahre lang Präsident des Umweltbundesamtes.
Bildnachweis: BPA / Bundesregierung / Steffen Kugler
Udo Philipp, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
Udo Philipp ist seit Dezember 2021 beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Er leitet die Abteilungen Industrie-, Außenwirtschafts-, Digital- und Innovationspolitik sowie die Unterabteilung Wirtschaftsstabilisierung, Bewirtschaftung Abwehrschirm, Bundesbeteiligungen. Verantwortungsvolle Unternehmensführung sowie nachhaltige und resiliente Lieferketten sind für das BMWK wichtige Anliegen.
Bildnachweis: BMWK / Susanne Eriksson
Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesministerium des Inneren (BMI)
Juliane Seifert ist seit Dezember 2021 beamtete Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und für Heimat. Sie leitet die Abteilungen Heimat, Demokratie und Zusammenhalt, sowie Sport und Krisenmanagement. Von 2018 bis 2021 war sie Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und vorher u. a. in verschiedenen Bundesministerien und der Landesregierung Rheinland-Pfalz tätig.
Bildnachweis: Henning Schacht
Dr. Nicola Brandt, Leiterin, OECD Berlin Centre
Nicola Brandt leitet das OECD Berlin Centre seit Oktober 2019 mit dem Ziel, auf Basis von Fakten und fundierten Analysen die öffentliche Debatte über aktuelle Politikvorhaben und Herausforderungen zu bereichern. Dafür verknüpft ihr Team Daten, Standards – darunter zu verantwortungsvoller Unternehmensführung in globalen Märkten - und Politikempfehlungen der OECD mit wissenschaftlichen Analysen und Praxiserfahrungen im engen Austausch mit Politik, Wissenschaft, Verbänden und Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum.
Bildnachweis: privat
Dr. Achim Dercks, Stv. Hauptgeschäftsführer, Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK)
Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Deutschen Industrie- und Handelskammer, ist nicht nur ein erfahrener Volkswirt, sondern auch ein engagierter Netzwerker und langjähriges Jurymitglied. Sein Blickwinkel richtet sich insbesondere auf kleine und mittlere Unternehmen sowie deren innovative Lösungsansätze. Seinen Überblick über verschiedenste Unternehmensgrößen und Branchen sowie deren Herausforderungen bringt er in die Juryarbeit für den CSR-Preis der Bundesregierung ein.
Bildnachweis: DIHK / Werner Schuering
Dr. Christiane Hellar, Stv. Leiterin, Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik
Christiane Hellar ist promovierte Soziologin und stellvertretende Leiterin der gemeinnützigen Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik. Aus der Wirtschaft kommend, hat sie sich auf Thema Menschenrechte und Korruption spezialisiert. Seit Gründung der Stiftung arbeitet Christiane Hellar zu ethischen, branchenspezifischen Risiken, insbesondere zu Menschenrechtsthemen entlang von globalen Wertschöpfungsketten. Im Vordergrund steht dabei eine Impact-orientierte Herangehensweise, die die Situation der Betroffenen tatsächlich verbessert.
Bildnachweis: privat
Maren Leifker, Expertin für Wirtschaft und Menschenrechte, Brot für die Welt
Maren Leifker ist Volljuristin und arbeitet seit 2017 als Referentin für Wirtschaft und Menschenrechte bei Brot für die Welt. Als zivilgesellschaftliche Vertreterin des Stakeholder-Beirats des BAFA setzt sie sich für eine ambitionierte Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes ein.
Bildnachweis: EWDE (Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung)
Prof. Dr. Martin Müller, Professor, Institut für nachhaltige Unternehmensführung, Universität Ulm
Martin Müller ist Leiter des Instituts für Nachhaltige Unternehmensführung an der Universität Ulm. Seit über 20 Jahren forscht und publiziert er zu dem Thema Nachhaltigkeit in Lieferketten. In zahlreichen Projekten zusammen mit Großkonzernen, KMU und zivilgesellschaftlichen Akteuren hat er innovative Konzepte zur Nachhaltigkeit in Liefernetzwerken entwickelt und Studien im Forschungsfeld durchgeführt. Ein besonderes Anliegen sind ihm kooperative Lösungen unter Einbeziehung aller Akteure im Wertschöpfungsnetzwerk. Er bringt sein langjähriges Fachwissen aus Theorie und Praxis in die Jury ein.
Bildnachweis: Elvira Eberhardt (Uni Ulm)
Birgit Riess, Director Nachhaltige Soziale Marktwirtschaft, Bertelsmann Stiftung
Birgit Riess ist Director Nachhaltige Soziale Marktwirtschaft bei der Bertelsmann Stiftung. Sie arbeitet mit ihren Teams an evidenzbasierten und lösungsorientierten Projekten und Initiativen zur nachhaltigen Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft. Ihre Berufserfahrung in den Bereichen CSR und Nachhaltigkeit bringt sie in die Juryarbeit ein.
Bildnachweis: privat
Dr. Peter Schaumberger, Geschäftsführer, GEPA - The Fair Trade Company, Preisträger 2020
Peter Schaumberger ist Geschäftsführer Marke und Vertrieb von Fair Trade-Pionierin GEPA. Für den gelernten Landwirt und Agarökonom verbindet Fair Trade die beiden Elemente Ökolandbau und Entwicklungsförderung. Die GEPA steht für Handelsgerechtigkeit als Grundlage für Klimagerechtigkeit. Als Mitbegründer der Initiative für eine "Faire und ökologische Marktwirtschaft" setzt er sich für faire Praktiken im europäischen Lebensmittelhandel ein.
Bildnachweis: GEPA – The Fair Trade Company/A. Welsing
Michael Windfuhr, Stv. Direktor, Deutsches Institut für Menschenrechte (DIMR)
Michael Windfuhr ist seit 2011 stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrecht und seit 2016 Mitglied des UN-Ausschusses für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Zudem ist er seit 2017 Vorsitzender der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Menschenrechte der Multi-Stakeholder-Plattform des CSR-Forums der Bundesregierung zur Umsetzung des Themas Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland.
Bildnachweis: DIMR / A. Illing
Annika Wünsche, Abteilungsleiterin Internationale und Europäische Gewerkschaftspolitik, Deutscher Gewerkschaftsbund (DG
Annika Wünsche ist seit Januar 2023 Abteilungsleiterin für die Abteilung Europa und Internationales beim DGB. Sie verfügt über 13 Jahre Erfahrung in gewerkschaftlichen Rollen und ist ausgebildete Juristin. Ihr Einsatz als stellvertretende Geschäftsführerin des DGB-Bildungswerks, zuständig dort unter anderem für den Bereich Internationales, sowie als Büroleiterin der stellvertretenden DGB-Vorsitzenden, gepaart mit ihrer Expertise in internationalen und europäischen Fragen zu Gender Equality macht sie zur Bereicherung für die Jury des Deutschen CSR-Preises.
Bildnachweis: DGB
Christopher Haas, Geschäftsführer, Haas & Co. Magnettechnik GmbH
Christopher Haas ist Geschäftsführer des Wiesbadener Familienunternehmens Haas & Co. Magnettechnik GmbH. Durch die Etablierung von CSR-Maßnahmen und den Aufbau enger Partnerschaften mit seinen Lieferanten konnte Haas & Co. Verbesserungen in den Bereichen Arbeitssicherheit und Mitarbeiter*innenbindung erzielen und gleichzeitig die Produktqualität steigern. Der Unternehmer sieht die Achtung der Menschenrechte als zentralen Bestandteil seines unternehmerischen Erfolgs und beweist, wie mittelständische Unternehmen menschenrechtliche Sorgfalt auch entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette erfolgreich umsetzen können.
Bildnachweis: privat