Zum Inhalt springen Eine Initiative von:

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Nachhaltigkeit und CSR

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CSR-Politik

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CSR in Deutschland

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CSR-Politik in Deutschland

CSR-Strategie der Bundesregierung

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CSR in der EU

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EU Green Deal

Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)

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Textil- und Bekleidungsindustrie

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CSR-Berichterstattung

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Einstieg

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CSR-Impulse von Unternehmen

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Mittlere Unternehmen

Große Unternehmen

Digitalisierung

Klimaschutz

Corporate Digital Responsibility

Übersicht: Corporate Digital Responsibility

CDR-Initiative

CDR-Impuls aus der Wissenschaft

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CSR und COVID-19

Unterstützungsangebote

Übersicht: CSR-Preis

CSR-Netzwerktreffen 2021

Übersicht: CSR-Netzwerktreffen 2021

Programmpunkte und Mitschnitte

Bildergalerie zum CSR-Netzwerktreffen 2021

Redner*innen der Konferenz

Informationen zu den Praxis-Workshops

Teilnahmebedingungen

CSR-Preis 2020

Übersicht: CSR-Preis 2020

Die Preisträger*innen

Die Nominierten

Die Stakeholder

Gesamtauswertung

Ablauf und Termine

Über den Wettbewerb

Übersicht: Über den Wettbewerb

Ziele

Methodik

Übersicht: Methodik

Analyse

Aktionsfelder

Auswertung

Jury

Kategorien

FAQ und Teilnahmebedingungen

Rückblick

Übersicht: Rückblick

Netzwerktreffen 2018

CSR-Trends

CSR-Preis 2017

CSR-Preis 2014

CSR-Preis 2013

CSR-Self-Check

Übersicht:  Wirtschaft & Menschenrechte

NAP

Übersicht: NAP

Über den NAP

Übersicht: Über den NAP

Ziele des NAP

Entwicklung des NAP

Die vier Handlungsfelder des NAP

Originalfassung des NAP

Monitoring

Fragen und Antworten zum NAP

VN-Leitprinzipien

NAP International

Engagement Bundesregierung

Übersicht: Engagement Bundesregierung

Staatliche Schutzpflicht

Aktivitäten der Bundesregierung

Kooperation mit Stakeholdern

Unternehmerische Sorgfaltspflicht

Übersicht: Unternehmerische Sorgfaltspflicht

Erwartungen der Bundesregierung

Fünf Kernelemente der Sorgfaltspflicht

Mehrwert für Unternehmen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und der NAP

Zugang zu Abhilfe und Wiedergutmachung

Lieferkettengesetz

Übersicht: Lieferkettengesetz

Hintergrund und Entwicklung

Umsetzung durch Unternehmen

Fragen und Antworten zum Lieferkettengesetz

Redaktionspaket für Multiplikator*innen

Europa

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Gesetzesinitiative in der EU

EU-Verordnung Konfliktmineralien

EU-Holzhandelsverordnung

Internationales

Übersicht: Internationales

G7-Präsidentschaft 2015

G20-Präsidentschaft 2017

Alliance 8.7

G7-Präsidentschaft 2022

Umsetzungshilfen

Übersicht: Umsetzungshilfen

Multi-Stakeholder-Initiativen

Branchendialoge

Übersicht: Branchendialoge

Automobilindustrie

Über die Dialoge

Erarbeitungsprozess

Rolle der Bundesregierung

Praxisbeispiele

Übersicht: Praxisbeispiele

BMW Group

Mercedes-Benz Group AG

Dibella GmbH

GEPA – The Fair Trade Company

Haas & Co. Magnettechnik

MVG Medienproduktion und Vertriebsgesellschaft

Porsche AG

Rapunzel

REWE Group

Studiosus

Tchibo

Thomas Becker – Atelier für Schmuck

Information, Beratung, Schulung und Vernetzung

Übersicht: Information, Beratung, Schulung und Vernetzung

Information und Beratung

Netzwerkbildung und Schulungen

Leitfäden

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Allgemeine Leitfäden

Branchenspezifische Leitfäden

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CSR-Preis

CSR-Preis 2014

2014 fand die zweite Wettbewerbsrunde des CSR-Preises der Bundesregierung statt. Diese mündete im Beisein der damaligen Bundesministerin für Arbeit und Soziales und Schirmherrin Andrea Nahles in den 2. Praxistag am 17. September 2014 im Berliner Humboldt Carré.

Vor 250 Teilnehmer*innen wurden die fünf Preisträgerunternehmen gewürdigt. Zugleich bot der Anlass ein umfassendes Rahmenprogramm, in dem sich Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, aus den Ministerien sowie weiteregesellschaftlichen Akteuren über Ansätze der gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung austauschten.

Die Preisträger 2014

Unternehmen mit 1 bis 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Speick Naturkosmetik

Verantwortung für das eigene Tun – unsere Unternehmensmaxime. Wir leben Nachhaltigkeit seit 90 Jahren in allen Facetten. Nachhaltigkeit hat für uns höchste Priorität und bildet damit in unserem Alltagsgeschehen den Mittelpunkt. Das heißt für uns: „Mensch bleiben und sich weiterentwickeln können."

SPEICK Naturkosmetik ist ein Unternehmen mit anthroposophischem Grundverständnis und ganzheitlichem Anspruch, so beschreibt es Wikhart Teuffel, geschäftsführender Gesellschafter der Walter Rau GmbH & Co. KG. Aus diesem Anspruch leitet das schwäbische Unternehmen mit aktuell 60 Beschäftigten (2018) sein Verständnis für verantwortungsvolles und nachhaltiges Wirtschaften ab. Mit seinem Engagement für eine nachhaltige Gewinnung und Bewirtschaftung von Rohstoffen gewann der Produzent für Naturkosmetik 2014 den CSR Preis der Bundesregierung in der Größenkategorie bis 49 Mitarbeiter/innen.

Der Mensch und die Natur als Ausgangspunkt – aus dieser Sicht ergab sich das Interesse an einer nachhaltigen Gewinnung der wertvollen Speick-Pflanze für die Kosmetikprodukte der Firma. Ende der 1980er Jahre führte diese Überzeugung endgültig zur Umstellung der Rohstoffgewinnung. Die Unternehmensspitze beschloss, die Pflanze lieber in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet, den Alpen, direkt aus der Natur zu ernten. Der künstliche Anbau auf großen Feldern wurde aufgegeben.

Die kontrollierte Wildernte der Pflanze sorgt für eine größere, gesündere Verbreitung. Beim künstlichen Anbau gelingt das längst nicht so gut, erläutert Wikhart Teuffel. Seit nunmehr fast 40 Jahren kümmert sich die Geschäftsführung persönlich um die schonende und natürliche Gewinnung der Pflanzen durch lokale Almbauern. Nach der Erntezeit im Sommer holt Wikhart Teuffel die getrockneten Pflanzen oft persönlich bei den ansässigen Bauern ab. Das sind jahrzehntelange Bekanntschaften, da gehört man quasi zur Familie, erzählt er von seinen Lieferanten.

Während sich die Geschäftsführung persönlich mit den Almbauern trifft, um die pflanzlichen Rohstoffe aus erster Hand zu beziehen, laufen die Fäden für die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsziele und Maßnahmen in der Marketingabteilung zusammen. Unsere Marketingleute haben oft den besten Blick von außen auf das Unternehmen, weil sie sich viel mit Kunden und Lieferanten austauschen.

Allgemein sieht der Geschäftsführer im Bereich der chemischen und kosmetischen Industrie ein wachsendes Bewusstsein für CSR und Nachhaltigkeit. Die Herkunft von Rohstoffen und die Gestaltung von Lieferketten stehen heute mehr im Fokus als früher, man denke nur an das Thema Palmölgewinnung. Aber auch andere Umweltbelastungen, wie etwa Plastikmüll aus Verpackungen in den Meeren, werden Produzenten wie Konsumenten immer bewusster.

Auch die Mitarbeiter des Naturkosmetikherstellers erkannten diese Herausforderungen und antworten darauf mit innovativen Produktideen: Gerade hat die Firma Bio-Verpackungen aus nachwachsenden Materialien für zahlreiche ihrer Produkte eingeführt.

Tatsächlich spielen die Beschäftigten eine herausragende Rolle. Sie sind selbst Treiber nachhaltiger Entwicklungen im Unternehmen. Jeder leistet seinen Beitrag, Hierarchien spielen dabei keine Rolle: Wir sind ein kleines Unternehmen, hier packt man an jeder Stelle mit an. Auch der Geschäftsführer verpackt hier gelegentlich Serienbriefe oder hilft in der Produktion mit. Und gemeinsam entstehen auch unsere Visionen und Innovationen – aus dem Wunsch nach einem nachhaltigen Leben für uns und die uns folgenden Generationen, bekräftigt Wikhart Teuffel das Selbstverständnis eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatzes bei SPEICK.

Unternehmen mit 50 bis 499 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Ulrich Walter Lebensbaum GmbH

Nachhaltigkeit stärkt unsere Lieferanten- und Kunden-Netzwerke, verbessert Anbaubedingungen, steigert die Qualität unserer Produkte, senkt unsere Risiken und erhöht unsere Glaubwürdigkeit. Wären wir weniger nachhaltig, wären wir weniger erfolgreich.

Tradition verpflichtet: Nachhaltigkeit als unternehmerisches Leitbild

Seit 39 Jahren stellt die Firma Lebensbaum Kaffee, Tee und Gewürze in Bioqualität her und gehört damit zu den Pionieren der Branche. An seinen zwei Standorten pflegt Lebensbaum mit insgesamt 211 Mitarbeitern die Prinzipien des ökologischen Anbaus, der Klimaneutralität und der Entwicklung von fairen Handelsbeziehungen. Nachhaltigkeit ist seit jeher die zentrale strategische Leitlinie unseres Unternehmens, erklärt Lebensbaum-Nachhaltigkeitsmanager Henning Osmers-Rentzsch.

1979 kaufte Unternehmensgründer Ulrich Walter einen lokalen Bioladen am Hauptstandort Diepholz in Niedersachsen. Er musste bald feststellen, dass es auf dem Markt weder Kaffee, Tee noch Gewürze in Bioqualität gab. Walter erkannte damit eine Nische und änderte sein Geschäftsmodell. Das Ziel: Als erstes Unternehmen eben diese Produkte in Bioqualität herzustellen und zu vertreiben.

Durch Nachhaltigkeit zu unternehmerischem Erfolg

Die Entwicklung fairer und nachhaltiger Partnerschaften mit ökologisch anbauenden Landwirten und kleineren Unternehmen war der erste Schritt zu nachhaltigem Unternehmertum. Durch das "Lebensbaum Partnersystem" werde diese Philosophie bis heute gelebt. Die Basis von allem ist die Lieferkette. Themen wie soziale und ökologische Verantwortung bauen auf einem nachhaltigen Lieferkettenmanagement auf. Darauf legen wir besonderen Wert, erklärt Osmers-Rentzsch.

Die Marke definiert sich über nachhaltige Bioqualität: Wir glauben an unsere Strategie – und der Erfolg gibt uns Recht, zeigt sich Osmers-Rentzsch überzeugt.

Stabile Lieferketten als Schlüssel zum Erfolg

Auf dem Weg zu einem nachhaltig operierenden Unternehmen gibt es immer wieder neue Herausforderungen. Lebensbaum ist um Transparenz und Nähe zum Ursprungsland bemüht. Angesichts von mehr als 500 Rohwaren, die wir aus über 40 Ländern beziehen, ist das leider nicht immer zu 100 Prozent möglich, weiß auch Osmers-Rentzsch.

Doch aus der Pflege fairer Partnerschaften mit Rohstofflieferanten ergeben sich für Lebensbaum auch Vorteile: Unsere Lieferketten sind stabiler als die vieler Wettbewerber. Kommt es beispielsweise durch Ernteausfälle zu Lieferengpässen im Rohstoff-Ursprungsland, sind wir davon zumeist weniger betroffen, denn unsere Partner beliefern uns in Krisenzeiten bevorzugt, erzählt Osmers-Rentzsch. Das jüngste Beispiel kommt aus Indien, dem einzigen Darjeeling-Tee-Anbaugebiet der Welt. Aufgrund politischer Unruhen und Streiks im Nordosten des Landes wurden nur rund 30 Prozent der üblichen Jahresmenge geerntet. Lebensbaum wurde dennoch vollständig beliefert – das Ergebnis von fast 30 Jahren enger Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Corporate Social Responsibility - ein wirtschaftliches Zukunftsthema

Nachhaltigkeit ist der wichtigste globale Megatrend der nächsten Jahrzehnte, dennoch sieht Osmers-Rentzsch das Thema in der deutschen Wirtschaft nicht komplett angekommen. Oft fehle der Fokus auf die tatsächliche Wirksamkeit der Maßnahmen, Gütesiegel und Zertifikate seien dafür notwendig, aber nicht ausreichend.

Lebensbaum werde seinen Fokus weiterhin auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung legen, gerade im Rahmen der UN-Sustainable Development Goals, man wolle die Auditdichte erhöhen und das Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagement weiter ausbauen.

Positiv sei die Entwicklung der Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen. Ein Trend zu mehr Regulierung im CSR-Bereich sei deutlich erkennbar. Der Austausch zwischen Wirtschaft und Behörden nimmt insgesamt zu, die Netzwerke werden enger, beobachtet Osmers-Rentzsch. So habe in den vergangenen Jahren in Bezug auf Nachhaltigkeit auch die Intensität der Zusammenarbeit in Verbänden deutlich zugenommen. Lebensbaum wirkt dabei aktiv mit, um die organischen Grundsätze Ökologie, Gesundheit, Fürsorge und Fairness voranzutreiben.

Unternehmen mit 500 bis 4.999 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Bischof und Klein SE & Co. KG

Bischof + Klein ist ein 125 Jahre altes Familienunternehmen, das in Generationen denkt. Eine nachhaltige Unternehmensführung ist für uns die richtige Strategie, um auch in Zukunft Erfolg zu haben, unseren Mitarbeitern und ihren Familien Sicherheit zu geben und den Umweltschutz voranzutreiben.

Nachhaltiges Denken und Handeln seit 125 Jahren

Bischof + Klein beschäftigt 2.600 Mitarbeiter und ist dennoch ein Familienunternehmen geblieben. Lengerich in Westfalen ist bis heute der Hauptstandort des Unternehmens. Rund 1.300 Beschäftigte produzieren hier flexible Verpackungen und technische Folien aus Kunststoff und Kunststoffverbunden – weitere 700 Mitarbeiter sind im Werk Konzell in Bayern beschäftigt. Die "Erhaltung der deutschen Standorte" ist B+K wichtig. Kontinuierlich arbeite B+K an allen Standorten, auch in Polen, Großbritannien und Frankreich, mit hoher Innovationskraft an neuartigen, umweltverträglichen Produkten, berichtet Manfred Albrecht, Vorstand und Nachhaltigkeitsverantwortlicher des Unternehmens.

Ein Störfall als Impuls

Schon in den 1980er Jahren ist das Thema Ökologie bei den Westfalen in den Fokus geraten. Der Auslöser war technischer Natur: 1985 kam es im Werk Tecklenburg, das heute nicht mehr existiert, zu einem Störfall, durch den Schadstoffe ins Grundwasser gelangten. Klaus Günther, Urenkel von Firmengründer Alwin Klein, wollte daraufhin ein Umdenken bewirken und die Weichen für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung stellen, erzählt Albrecht.

Es folgten weitreichende Umweltschutzaktivitäten. B+K verpflichtete sich zu einer offen kommunizierten eigenen Umweltpolitik, schuf eine neue Umweltabteilung und veröffentlichte bereits 1987 seinen ersten Umweltbericht. B+K sei eines der ersten Unternehmen gewesen, das die Verwendung von bleifreiem Benzin vorangetrieben und im Betrieb ein differenziertes Sammelsystem für Produktionsabfälle eingerichtet hat, weiß Albrecht.

Neue Rahmenbedingungen, neue Ziele, neue Perspektiven

Dass Ökonomie und Ökologie sich ergänzen und nicht widersprechen müssen, haben wir bei unseren Aktivitäten bereits frühzeitig erkannt, erklärt Albrecht. Letztendlich wird der unternehmerische Erfolg von den Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit profitieren.

B+K arbeitet daran, die Recyclingfähigkeit seiner Kunststoffverpackungen zu optimieren, um die werkstoffliche Verwertung weiter voranzutreiben. Auch das 2019 kommende Verpackungsgesetz übt dabei auf die gesamte Branche Druck aus – die Produktverantwortung steigt, so Albrecht. Der Werkstoff Kunststoff muss den Produktkreislauf mehrfach durchlaufen oder zumindest energetisch genutzt werden. Hierzu ist es neben der sorgfältigen Auswahl der richtigen Verpackungsmaterialien notwendig, dass global funktionierende Kreislaufsysteme implementiert werden und diese von den Konsumenten (uns allen) konsequent genutzt werden. So wird die Ressource Kunststoff optimal eingesetzt. Indirekt werde so auch das globale Problem "Marine Litter" (Kunststoff in Weltmeeren) eingedämmt. Denn wenn sich in den Köpfen etabliert habe, dass Verpackungen auch nach Gebrauch wertvoll, weil recycelbar sind, werde das "Littering" enden. Die Kunststoffverpackung an sich ist nicht das Problem, sondern Teil der Lösung.

CSR und Nachhaltigkeit in Deutschland immer präsenter

Die Verpackungsbranche sei aufgrund des verhältnismäßig hohen Anteils von Verpackungen am Abfallaufkommen besonders in der Verantwortung, so Albrecht. B+K geht über gesetzliche Auflagen hinaus, produziert ressourcenschonende Verpackungen und setzt auf Innovationen, die im Kreislauf funktionieren – für eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens. Unverzichtbar ist die Kunststoffverpackung nach Ansicht von Albrecht beim Kampf gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. Nur gut geschützt, das heißt optimal verpackt, könnten sie den Verbraucher in gutem Zustand erreichen.

Ein weiterer positiver Trend sei die immer besser werdende Zusammenarbeit verschiedener Akteure. B+K ist in der Verbandsarbeit aktiv und befindet sich im ständigen Austausch auf regionaler, nationaler sowie internationaler Ebene. Zusammenschlüsse wie z.B. die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen und Flexible Packaging Europe seien wertvolle Plattformen, so Albrecht. Auch für andere Branchen sei dies eine gute Möglichkeit, gemeinsam mehr zu erreichen.

Das zukünftige B+K Engagement im Bereich Nachhaltigkeit wird auch von den großen Trends Digitalisierung und Fachkräftemangel geprägt sein. Wir wollen Mitarbeiter für unser Unternehmen begeistern – dabei sind unsere intensiven CSR -Aktivitäten sicherlich hilfreich, erklärt Albrecht.

B+K operiert weltweit und vermittelt die immer höheren CSR-Anforderungen auch seinen Lieferanten. B+K setzt auf kontinuierliche, intensive Kommunikation. Manfred Albrecht weiß: Hier braucht man einen langen Atem.

Unternehmen mit 5.000 und mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Otto Group

Wir wollen mit unserem ernsthaften und tief integrierten Nachhaltigkeitsmanagement nicht einfach nur 'Gutes tun', sondern wirksam und nachweislich ökologische Auswirkungen und soziale Risiken unserer Geschäftstätigkeit verringern und positive Effekte für die Gesellschaft erzielen. Konkret hilft uns nachhaltiges Wirtschaften heute schon, Risiken zu senken, Prozesse zu verbessern, Synergien zu schöpfen und eine tiefe Vertrauensbasis zu unseren Kunden und Geschäftspartnern aufzubauen.

Nachhaltige Unternehmensführung ist seit Jahrzehnten im Selbstverständnis und Handeln der Otto Group verankert. Im verbindlichen Gesellschafterauftrag der Eigentümerfamilie um Dr. Michael Otto stehen ökologische und soziale Ziele gleichberechtigt neben wirtschaftlichem Erfolg. Das Familienunternehmen mit rund 50.000 Mitarbeitern erhielt 2014 den CSR-Preis der Bundesregierung in der Größenkategorie mit 5.000 und mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

impACT – Die Digitalisierung des Nachhaltigkeitsmanagements

Die Otto Group arbeitet daran, Nachhaltigkeit systematisch in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren. Ein Managementprozess in 3 Schritten, genannt impACT, führt von der Wesentlichkeitsanalyse über die Maßnahmenbewertung bis zur Umsetzung unter dem Dach der CR-Strategie. Unterstützt wird dieser Prozess durch eine intelligente Simulationssoftware, die in der Lage ist, komplexe Daten und Zusammenhänge ganzheitlich abzubilden. Ökonomische Daten werden dabei mit sozialen und ökologischen Risikofaktoren gekoppelt und in Beziehung gesetzt. So erhält die Otto Group ein realistisches Bild darüber, welche tatsächlichen Schäden und sozialen Risiken in den Wertschöpfungsstufen auftreten. Die ökologischen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit werden dabei in Euro bemessen, die sozialen Risiken in Risikoarbeitsstunden. Der Impact einzelner kritischer Wertschöpfungsstufen tritt bei dieser zunächst quantitativen Messung mit großer Deutlichkeit zutage. Beachtliche 60-70 % der sozialen und ökologischen Risiken liegen in der Lieferkette, genauer bei An- und Abbau von Rohstoffen sowie deren Weiterverarbeitung, beispielsweise von Baumwolle, Holz und Kunststoffen. Damit sind die wesentlichen Hebel klar – und auch die Ziele, wie CR-Stratege Daniel Hußmann verdeutlicht: 100 Prozent nachhaltige Baumwolle, 100 Prozent FSC-zertifizierte Möbelhölzer und Halbierung der CO2 -Emissionen. Die Ziele sind festgeschrieben und mit extern geprüften Daten hinterlegt. So soll die komplett nachhaltige Gewinnung von Baumwolle für alle Eigenmarken bis 2020 sichergestellt sein – ein ambitioniertes Ziel. Durch die Reduktion von CO2-Emissionen bei Standorten und Transporten um 50 % gegenüber 2006 wird nicht nur das Klima geschont, sondern durch Energieeffizienz und alternative Zustellmethoden bei der Paketauslieferung zusätzlich die Schadstoffbelastung in Innenstädten gesenkt.

Das Management der Otto Group setzt sich für das Erreichen dieser Ziele ein und stellt die eigene variable Vergütung mit den gesetzten Nachhaltigkeitszielen in einen direkten Zusammenhang. Bei impACT geht es um permanente Wirkungsmessung zum Nutzen von Mensch und Natur – es ist der Vorgeschmack einer nutzenstiftenden Digitalisierung des Nachhaltigkeitsmanagements.

Digital Data Responsibility

Ein weiteres aktuelles Thema, bei dem es auch um digitale Nachhaltigkeit geht, ist der Umgang mit Kundendaten der Otto Group. Eine Unternehmensgruppe mit mehreren Onlineshops ist natürlich im Besitz von Big Data – riesigen Datenmengen, die durch Kundenaktionen erzeugt werden. Die Frage des richtigen Umgangs mit diesen Kundendaten diskutiert die Otto Group in internen Fachgruppen und mit Digitalexperten. Wie macht man es besser, nachhaltiger und transparenter als große, globale Wettbewerber, die mit Kundendaten weniger sensibel arbeiten?

Daniel Hußmann erzählt aus den Diskussionen zur Digital Data Responsibility der Otto Group: Wie kann man Big Data nachhaltig, wertschöpfend und im Sinne des Datenerzeugers verwenden? Ist es ein zukunftsfähiger Weg, dem Nutzer und der Nutzerin die Entscheidung zu ermöglichen, Daten zu bestimmten Verwendungszwecken in unterschiedlichem Umfang freizugeben? Die Diskussionen laufen und Hußmann fügt hinzu: Wir agieren heute mit mehr Offenheit, Mut und Ergebnisorientierung, größeren Freiräumen, einer offensiven Fehlerkultur, kürzeren Entscheidungswegen, der Abschaffung von Herrschaftswissen und Hierarchieebenen sowie einer Akzeptanz des ‚kontrollierten Kontrollverlustes‘. Nur so schaffen wir es, die Otto Group noch effizienter und kundenorientierter auszurichten und die digitale Zukunft aktiv zu gestalten.

Sonderpreis der Jury 2014: Micas AG

Wir nehmen unsere unternehmerische soziale Verantwortung (CSR) ernst und sehen es als unsere Pflicht, unsere Richtlinien und Strukturen unternehmensweit voranzutreiben und zu verbessern. Damit stellen wir sicher, dass wir alle Aspekte einer CSR, die für unser Unternehmen relevant sind, nachhaltig verwirklichen.

Seit der Gründung der MICAS AG im Mai 2000 steht das Unternehmen aus dem Erzgebirge für innovative, individuelle und hochqualitative Sensor-Elektronikprodukte "Made in Germany". Nachhaltigkeit und CSR sind seit der Gründung tief im Selbstverständnis des Unternehmens, seinem Handeln und seinen Produkten verankert. Im Zuge des CSR-Wettbewerbs 2014 überzeugte es vor allem im Aktionsfeld Beschäftigte mit seinem unternehmenseigenen Kindergarten "Pfiffikus" und dem Hort "Pfiffilino" und erhielt dafür den Sonderpreis des CSR-Wettbewerbs der Bundesregierung.

Regionale und ressourceneffiziente Produkte

Der Fokus der MICAS AG liegt auf der Herstellung von Sensor- und Elektronikprodukten in der Gebäudetechnik, die die funktionellen Ansprüche der Kunden, sowie Sicherheit und Nutzerkomfort mit energiesparenden Konstruktionen verbinden. Für das Unternehmen sind bei jeder neuen Produktentwicklung eine wasser- und stromsparende Konstruktion sowie ein ressourcenschonender und nachhaltiger Materialeinsatz von höchster Relevanz, erklärt Katja Hillenbrand, Gründerin und Geschäftsführerin der MICAS AG. Die verwendeten Materialien werden dabei auch nach ihrem Bezugsort ausgewählt - vorzugsweise stammen sie aus der Region, aus Deutschland und Europa.

Auf Nachhaltigkeit in der Kombination aus Ressourceneffizienz plus Sicherheit und Komfort wurde vor allem bei der Produktreihe "Autolight" aus dem Bereich Lichtsensorik Wert gelegt. Maßgebend sind dabei Gebäudeautomation und Energieeffizienz mittels intelligenter, vernetzter Bluetooth-Kommunikation und der Konfiguration via App. Produkte, die das Unternehmen ins Ausland exportiert, machen 70% des Umsatzes aus – so finden sich die Produkte weltweit in zahlreichen namhaften Gebäuden wie etwa dem Louvre, dem Buckingham Palace oder dem Burj al Arab wieder.

"Pfiffikus" und "Pfiffilino" – Kinderbetreuung als Unternehmensaufgabe

Indem das Unternehmen seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen unternehmenseigenen Kindergarten und eine Möglichkeit zur nachmittäglichen Kinderbetreuung zur Verfügung stellt, erhöht sich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erheblich und die Eltern können auch in den Pausen Zeit mit ihren Kindern verbringen. Der 2009 errichtete Kindergarten "Pfiffikus" bietet mit acht Krippen- und zwölf Kindergartenplätzen zusammen mit dem MICAS Kinderhort "Pfiffilino", der 2013 hinzukam, eine ganztägige und persönliche Kinderbetreuung an. Die Arbeitszeiten passen sich an die Lebenswirklichkeit der Mitarbeitenden an – für MICAS eine selbstverständliche Entwicklung, die zukunftsweisend auf andere Unternehmen ausstrahlen dürfte. Eine firmeneigene Kantine bereitet zudem täglich frisches und gesundes Essen für Kindergarten und Hort zu. Für das Unternehmen sei das ein wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzeptes, so Katja Hillenbrand.

Innerhalb der Branche ist das Betreuungsmodell der MICAS AG nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal, sondern auch ein Vorbild für andere Unternehmen. So lieferte das Konzept der betriebseigenen Kinderbetreuung seit der Verleihung des CSR-Sonderpreises 2014 einerseits Denkanstöße und Inspiration für andere Unternehmen, andererseits beriet die MICAS AG diese auch bei der Umsetzung einer familienfreundlicheren Unternehmensgestaltung.

Die Führungsebene der MICAS AG arbeitet kontinuierlich an neuen Ideen und Verbesserungen des Unternehmens in den Bereichen CSR und Nachhaltigkeit. Momentan befasst sie sich vor allem mit den Themen Gesundheitsmanagement, Seniorenbetreuung und regionales Engagement. Für Katja Hillebrand steht dabei fest, dass MICAS in Zukunft noch nachhaltiger werden soll und darüber intern wie extern kommunizieren wird.

Die weiteren Nominierten

Unternehmen mit 1 bis 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

360report GmbH

Branche:
IT / Software
Anzahl Mitarbeitende:
6
Kurzprofil

360report macht Nachhaltigkeitsberichterstattung für Unternehmen jeder Größe und Branche zugänglich. Unsere intuitive Software-Lösung erlaubt die effiziente Berichterstattung nach globalen Standards auch ohne spezielles Know-how. Nachhaltiges Wirtschaften bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zu fördern, ist unser Ziel.

Unsere Verantwortung

Die Wirtschaft ist ein zentraler Baustein, um Nachhaltigkeit gesamtgesellschaftlich voranzubringen. Jedes Unternehmen unabhängig von Größe und Branche kann und sollte hierzu einen relevanten Beitrag leisten. Dies heißt nicht immer, Nachhaltigkeit sofort ganzheitlich umzusetzen, sondern oft überhaupt erstmal damit anzufangen.
Hardy Nitsche, Geschäftsführer

Unser Ansatz

Mit unserer Software ermöglichen wir es jedem Unternehmen, ohne Expertenwissen und mit geringem Aufwand einen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen. So verhelfen wir ihnen dazu, Verbesserungspotenziale zu identifizieren und schaffen Voraussetzungen, um Nachhaltigkeit in die Unternehmensstrategie zu integrieren. Auch wir berichten jährlich über unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten und treten in den Dialog mit unseren Stakeholdern.

Maßnahme: Hochschulkooperationen

Kostenlose Bereitstellung unserer Software und pro bono Arbeit für Studienprojekte sowie Kooperationsprojekte von Hochschulen und Unternehmen; Unterstützung bei wissenschaftlichen Forschungsprojekten; Gastvorträge an verschiedenen Hochschulen

Ergebnisse

Erstellung von mehreren Nachhaltigkeitsberichten für Unternehmen im Rahmen der Studien- und Kooperationsprojekte; praxisbezogene Nachhaltigkeitsvorträge vor über 1.000 Studenten

Maßnahme: 360report Nachhaltigkeitsbericht 2013

Erfassung und Analyse der unternehmensinternen Daten zu ökologischen, sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeitsaspekten; Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts 2013 von 360report in Teamarbeit

Ergebnisse

Erfassung und Analyse der unternehmensinternen Daten zu ökologischen, sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeitsaspekten; Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts 2013 von 360report in Teamarbeit

Das Caféhaus LANGES e.K.

Branche:
Import, Groß- und Einzelhandel
Anzahl Mitarbeitende:
18
Internet:
www.dascafehaus.de
Kurzprofil

Klassische Konditorei, mit Café und Außer-Haus-Betrieb. Eigene Biokaffeerösterei, eigene Imkerei, eigene Marmeladenproduktion, Regionaleinkauf, Saisonwaren, täglich frische Produkte, täglich geöffnet ohne Ruhetag.

Unsere Verantwortung

Täglich unsere Verantwortung wahrnehmen und unser Umfeld positiv beeinflussen. Wir wollen anstiften zum Nachahmen. Wir leben nach dem Vorsatz: Unterlassung ist eine Straftat.

Unser Ansatz

Ökologisches Grundverständnis. Tiefer und fester Glaube daran, dass man mit Menschen und Umwelt nicht schlecht umgehen sollte. Lust und Mut, Dinge auch auszuprobieren, Niederlagen auch mal als Ansporn zu nutzen. Spaß an unserem Beruf, unsere Kunden zu verwöhnen sowie unsere Produkte in einer Reinheit und Güte zu produzieren, die begeistert.

Maßnahme: Energieeffizientes, ökologisches Unternehmen mit einer Eigenstromerzeugung
  • Radikale Erfassung und Bewerten von allen Verbrauchern
  • Teilweise Austauschen, Abschaffung von Verbrauchern
  • Kleinwindkraftanlage, PV-Anlage, Blockheizkraftwerk zur Eigenstromerzeugung
  • LED, Bewegungsmelder, Fostac, Energieoptimierungsanlage, Wärmerückgewinnungsanlage, Blockkälteanlage, Induktionsherd, Dayson und Solartube zur Minimierung des Stromverbrauchs
  • Umweltpartner Hamburg, Ökoprofit, Fortbildung zum Europäischen Energiemanager IHK
Ergebnisse
  • Drastische Ersparnisse beim Energieeinkauf
  • große CO2-Ersparnisse
  • Verjüngung des Maschinenparks
  • Wertsteigerung
  • Außenauftritt
  • Vorbild
Maßnahme: Soziales Verhalten
  • Familienfreundlicher Betrieb
  • tägliche Unterstützung von drei Tafeln und des sozialen Projekts "Milchkanne" (Speisung von sozial schwachen Kindern)
  • Berufsorientierung
  • CSR-Starterbetrieb der HWK
  • Spendensammlung
  • Rudern gegen Krebs
Ergebnisse
  • hohe Beteiligung und Identifikation der Mitarbeiter
  • extrem lange Betriebszugehörigkeit
  • extrem niedriger Krankenstand (unter 0,7 %)
  • gute Publikationen
  • gute Rückmeldungen von den Kunden
  • mehr Bewerbungen von Lehrlingen
  • das gute Gefühl, etwas zu tun
  • die Erkenntnis, etwas bewegen zu können
  • neue Erkenntnisse und Nähe zu anderen Betrieben.

Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg GmbH

Branche:
Dienstleistung / Handwerk
Anzahl Mitarbeitende:
30
Internet:

www.ost-szb.de

Kurzprofil

Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen und verbinden seit Jahren Tradition, Moderne und Qualität mit umweltgerechtem Sinn. Wir haben für unsere Kunden ein ganzheitliches und umfangreiches Angebot in unserem Hause erstellt.

Unsere Verantwortung

Die Verbindung von traditionellem Handwerk mit Gesundheit und Umwelt ist unser Leitsatz und unsere Verantwortung für nächste Generationen. In unserem Hause liegen Ihre Füße uns am Herzen und Ihre Gesundheit ist unsere Leidenschaft.

Unser Ansatz

Wir haben für unsere Kunden ein ganzheitliches, innovatives Angebot in unserem Hause erstellt. Dieses reicht von der orthopädischen Schuhversorgung, über Kompressionsstrumpfversorgung, Venen- und Fußdruckmessung, einer exklusiven Auswahl von modischen Schuhen bis hin zur Reparatur von Lederartikeln. Auch die Gesundheit und die damit verbundene Schönheit findet bei uns Beachtung. Von der fachmännischen Fußbehandlung über unsere Kosmetik bis zur Rückenschule läuft unser Angebot.

Maßnahme: Umweltschutz und nachhaltige Umweltschutzmaßnahmen

Verwendung schadstoffarmer Materialien sowie Absaugungen / zwei Blockheizkraftwerke / Photovoltaikanlage / Verwertung von Restleder / Einsatz von recyceltem Papier im Unternehmen / umweltfreundlicher Bodenbelag (140 m2) in der Ergotherapie

Ergebnisse

Nachhaltiger und umweltgerechter Umgang im gesamten Unternehmen sowie Vorbildwirkung für nachfolgende Generationen.

Maßnahme: Arbeitsplatz (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) – Frauenquote

Kostenlose Teilnahme am Rückenschulkurs in der Arbeitszeit / kostenlose Teilnahme am Englischkurs im Unternehmen / Kostenübernahme von Fortbildungskosten durch das Unternehmen / Kostenlose Nutzung eines exklusiven Wasserspenders / individuelle Arbeitszeitregelungen

Ergebnisse

Zufriedenheit und Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dadurch Verbesserung von gesundheitsrelevanten Aspekten und Steigerung der Zufriedenheit und der Produktleistung sowie der positiven Kommunikation nach außen.

Papaya Tours GmbH

Branche:
Tourismus – Reiseveranstalter
Anzahl Mitarbeitende:
22
Internet:
www.papayatours.de
Kurzprofil

Papaya Tours, als Lateinamerika-Spezialist, bietet authentische Ländererfahrungen, mit Kultur-Begegnungen und hautnahen Natur- und Tiererlebnissen. Seit fast zehn Jahren steht sein Name für bestes Preis-Leistungs-Verhältnis, hohe Qualität, Nachhaltigkeit und Leidenschaft fürs Reisen. Papaya Tours ist bekannt für sein sehr freundliches und kompetentes Team.

Unsere Verantwortung

Als Reiseveranstalter, der fremde Kulturen und sensible Ökosysteme besucht, tragen wir große Verantwortung, um zum einen Verständnis und Liebe für Natur und Menschen bei unseren Kunden zu entfachen, aber auch um die lokale Bevölkerung im größtmöglichen Rahmen am Tourismus profitieren zu lassen.

Unser Ansatz

Von Tag eins an sind die Grundsätze des nachhaltigen Reisens ein wichtiger Bestandteil der Firmenphilosophie. Multiaktive Reisen und außergewöhnliche Routen auch abseits der üblichen Touristenströme sind ein Markenzeichen von Papaya Tours. Vor allem eigene Büros in den wichtigsten Reiseländern ermöglichen den entscheidenden Einfluss auf das Produkt, den Service vor Ort, wie auch auf das nachhaltige Handeln in den Ländern.

Maßnahme: CSR-Siegel - Umfassende Analyse & Erstellung eines Verbesserungsprogramms

2011 hat Papaya Tours erstmals das Siegel "CSR Tourism certified" bekommen. Dafür war eine aufwändige Analyse des Unternehmens nötig, um ein Verbesserungsprogramm mit klaren und messbaren Zielen und konkreten Maßnahmen zur Optimierung der Nachhaltigkeit zu erstellen.

Ergebnisse

Neben vielen kleinen Erfolgen ist CSR & Nachhaltigkeit im Team deutlich präsenter. Durch CSR-Beauftragte, kann eine Kontinuität des "Nachhaltiger-Werdens" auch im Tagesgeschäft gewährleistet werden.

Maßnahme: Reiseleiterguidelines und -schulungen

Zusammen mit den Partnerbüros wurde eine einheitliche Reiseleiter-Richtlinie entwickelt, die den Guides die Papaya Philosophie nahebringt und Richtlinien für nachhaltiges Reisen vorgibt. In Peru wurde eine erste Reiseleiterschulung in Zusammenarbeit mit dem Studienkreis für Tourismus durchgeführt.

Ergebnisse

Unsere Reisen haben sich durch die Schulung der Reiseleiter und die Guidelines qualitativ verbessert, was aus den Kunden-Feedbacks zu erkennen ist. Bei der CSR-Rezertifizierung hat sich infolgedessen der Reiseleiter-Nachhaltigkeitsindex deutlich gesteigert.

Unternehmen mit 50 bis 499 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Mattes & Ammann GmbH & Co. KG

Branche:
Textil
Anzahl Mitarbeitende:
300
Internet:
www.mattesammann.de
Kurzprofil

1951 als Familienunternehmen gegründet, stellt M&A heute textile Meterware für Automobil-, Heimtextilien- und Hygieneindustrie her. 300 Mitarbeiter, 60 Mio. qm textile Fläche, 500 Maschinen, 57 Mio. Euro Umsatz. Die Zertifizierungen in den Bereichen QM, UM, AS, Soziales – CSR, Zoll und am Produkt selbst sind sichtbare Kontinuität.

Unsere Verantwortung

Gesunde Produkte in einer gesunden Welt, von Menschen für Menschen – das ist nachhaltige und ver­antwortungsvolle Produktion, für uns Mittelständler selbstverständlich. Verlässlicher Partner zu sein, ist unser Bestreben, was in der schnell wandelnden Zeit zunehmend eine Aufgabe ist.

Unser Ansatz

Als inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen sind die Nachhaltigkeit und die soziale Verantwortung Grundsätze in der Unternehmensführung. Langfristiges Denken und Handeln erkennt man daran, dass wir seit 1996 die EMAS-Registrierung betreiben. QM und AS können wir ebenso über externe Zertifikate nachweisen, wie die stets gelebte soziale Verantwortung, die wir durch die SA 8000-Zertifizierung sichtbar machen möchten.

Maßnahme: Regelmässige Untersuchung = Gesundheitspass

Seit 2003 wird bei M&A allen Mitarbeitern zweimal jährlich ein kostenloser Gesundheitscheck während der Arbeitszeit angeboten. Untersucht werden Blutdruck, Blutzucker, Cholesterinwerte, Größe, Gewicht – regelmäßige Teilnahme wird mit Medaille belohnt.

Ergebnisse

Seit dieser Zeit konnten schon einige unerkannte Gesundheitsrisiken den Mitarbeitern bewusst gemacht werden und sie so zum rechtzeitigen Gang zum Arzt motiviert werden. Mattes & Ammann ist die Summe aller Mitarbeiter – JEDER ist wichtig!

Maßnahme: Entwicklung von nachhaltigem Ersatz für Baumwollfaser

Weltbevölkerung wächst / Baumwolle reicht nicht / zu hoher Wasserverbrauch / zu lange Transportwege / Suche nach nachhaltigen Alternativen / Wir starten mit Nutzung von Nesselfaser „Marlene“ und bauen diese selbst an.

Ergebnisse

Fasereigenschaften sind vergleichbar mit Baumwolle, Garne sind entwickelt, Stoffe sind entwickelt, für entstehende Nebenprodukte sind hochwertige Nutzungsmöglichkeiten vorhanden, an der Industriereife arbeiten wir noch.

Neumarkter Lammsbräu, Gebr. Ehrnsperger KG

Branche:
Getränkehersteller
Anzahl Mitarbeitende:
107
Internet:
www.lammsbraeu.de
Kurzprofil

Die Bio-Biere von Neumarkter Lammsbräu, die now-Bio-Limonaden und das erste zertifizierte Bio-Mineralwasser BioKristall zeigen den Erfolg eines komplett nachhaltigen Unternehmenskonzeptes, das sich seit über 30 Jahren bewährt. Dazu gehört auch ein umfassendes Umweltschutzengagement über die Unternehmensgrenzen hinaus.

Unsere Verantwortung

Wir übernehmen Verantwortung für all unser Tun: für die Natur, die die Grundlage für unser gesamtes Handeln bildet, und für die Menschen, die mit unserem Unternehmen in Verbindung stehen: unsere Mitarbeiter, unsere Lieferanten, die Menschen in unserer Region und unsere Kunden. Nur so ist langfristige Entwicklung möglich.

Unser Ansatz

Das nachhaltige Unternehmenskonzept bestimmt alle Aktivitäten. Daraus folgen etwa die ausschließliche Verarbeitung von Bio-Rohstoffen, betriebliches Umweltmanagement und Engagement für Natur (v. a. Wasser und Artenvielfalt), Mitwelt und Gesellschaft. Beispielsweise sichern langfristige und faire Lieferantenbeziehungen wie in der eigenen Erzeugergemeinschaft das Einkommen der Rohstofferzeuger und fördern so den Ökolandbau.

Maßnahme: Einführung eines neuen Gesundheitsmanagementsystems

Einführung eines Bonussystems, in dem alle Mitarbeiter durch selbst erbrachte Gesundheitsleistungen (Zahnarztbesuche, aktive Vereinsmitgliedschaften, Firmenlauf, uvm.) Punkte sammeln und sich diese am Ende des Jahres als monetäre Prämie auszahlen lassen können.

Ergebnisse

Gesunde und zufriedene Mitarbeiter, die die Firma durch tatkräftigen Einsatz und positive Ausstrahlung bereichern; gesteigertes Wohlbefinden; effektive Unfall- und Krankheitsprävention (weniger Krankheitstage); höhere Wahrscheinlichkeit, bis ins Alter berufsfähig zu bleiben.

Maßnahme: Familienverfassung

In einem Diskussionsprozess erarbeiteten die Mitglieder der Inhaberfamilie eine Charta, die die familiären Werte, Ziele und Rollen definiert. Sie soll die Unabhängigkeit des Unternehmens und dessen nachhaltige Standards auch künftig sichern.

Ergebnisse

Die Familienverfassung dient dem familiären Zusammenhalt, verringert Streitpunkte und erhält Handlungsfähigkeit. Damit hält sie das Verhältnis zwischen Unternehmerfamilie und Unternehmen stabil, etwa mit Vorgaben zur Nachfolgeregelung.

Tries GmbH & Co. KG

Branche:
Maschinenbau-Fluidtechnik
Anzahl Mitarbeitende:
151
Internet:
www.tries.de
Kurzprofil

Wir entwickeln Hydraulik-Elemente auf hohem technischen Niveau. Unsere Kunden schätzen unsere fachliche Kompetenz, die Qualität und die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Grundlage unserer Unternehmensphilosophie ist Zuverlässigkeit nach innen und außen verbunden mit sozialer und ökologischer Verantwortung.

Unsere Verantwortung

Nachhaltiges Wirtschaften hat Vorrang vor Gewinnmaximierung, unsere Erträge bleiben im Unter­nehmen. Dadurch werden Finanzstabilität, Investitionskraft und Eigenkapital gestärkt. Wirtschaftskrisen, zum Beispiel 2009, sind besser zu bewältigen, wir haben keinen Mitarbeiter freigestellt und gingen gestärkt aus der Krise.

Unser Ansatz

Unsere Zuverlässigkeit nach innen umfasst: leistungsgerechte Entlohnung / Fortbildung / Gestaltung der Arbeitsplätze / Umgangsformen-Kommunikation / zu unseren Kunden: Qualitätsbewusstsein / Wettbewerbsfähigkeit / Innovation / zu unseren Banken: geordnete Finanzen / Informationsfluss über unsere Situation / Stärkung des Eigenkapitals / zur Gesellschaft: durch Informationen über uns / betrieblicher Umweltschutz / Energiemanagement / Wir sind gesellschaftlich anerkannt.

Maßnahme: Wir pflegen Partnerschaften mit Schulen und Hochschulen

Im Rahmen der Partnerschaft wird ein Thema festgelegt, die Schüler lernen im Verbund Schule/Unternehmen. Das Projekt umfasst die Herstellung und Vermarktung eines Artikels und wird öffentlich vorgestellt. IHK, Presse und Politiker sind eingeladen.

Ergebnisse

Schüler entscheiden bei der Berufsfindung durch Kennenlernen der Berufe, bewerben sich bei uns zur Ausbildung. Wir haben keine Probleme bei der Gewinnung von Auszubildenden und Mitarbeitern.

Maßnahme: Arbeitsplatzgestaltung zur Erhaltung der Gesundheit

Unsere Arbeitsplätze sind ergonomisch, wir sorgen für Reinhaltung der Luft, begrünen unsere Werkshallen mit Pflanzen. Deren Zustand ist ein Indikator der Luftreinheit. Sozialkompetenz, Wärme und Lärmdämmmaßnahmen sind laufende Projekte.

Ergebnisse

Gutes Betriebsklima, geringe Fluktuation, geringer Krankenstand – laut AOK-Bericht die Hälfte des in der Branche üblichen –, motivierte Mitarbeiter, gesellschaftliche Akzeptanz.

VILSA-BRUNNEN Otto Rodekohr Gmbh & Co. KG

Branche:
Nahrungsmittelindustrie
Anzahl Mitarbeitende:
320
Internet:
www.vilsa.de
Kurzprofil

VILSA-BRUNNEN fördert natürliches Mineralwasser von außergewöhnlicher Qualität und ist Marktführer in Norddeutschland. Etwa 320 Beschäftigte setzen sich dafür ein, die hohen Qualitätsstandards zu erfüllen. Das Unternehmen wird in vierter Generation geführt und hat sich dem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur verschrieben.

Unsere Verantwortung

Ökonomische Entscheidungen werden bei VILSA-BRUNNEN stets unter Berücksichtigung von Ökologie und Nachhaltigkeit getroffen. Die entscheidende Voraussetzung für unser Handeln sind unsere qualifizierten Mitarbeiter/innen, die sich jeden Tag aufs Neue für erstklassige Produkte und den Schutz natürlicher Ressourcen einsetzen.

Unser Ansatz

Für VILSA-BRUNNEN steht das Engagement für seine Kunden, Beschäftigten sowie für die Umwelt unter dem Motto "Protecting tomorrow today". Dass wir unseren Kunden Naturprodukte erstklassiger Qualität liefern, untermauern wir durch unser gesellschaftliches Engagement. Wir legen Wert auf einen hohen Aus- und Weiterbildungsgrad unserer Beschäftigten, die das, was VILSA nach außen lebt, verantwortungsvoll nach innen umsetzen.

Maßnahme: Wald- und Wasserprojekt

VILSA lud 2011 die dritten Klassen der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen zusammen mit den Niedersächsischen Landesforsten zum "Erlebnistag Wald & Wasser" ein. 2012 folgte der Wettbewerb "Wald & Wasser" für vierte Klassen in Bremen und Niedersachsen.

Ergebnisse

Die VILSA-Gruppe setzt auf eine Sensibilisierung der jungen Generation für die Umwelt. Neben der Aktion "Wald & Wasser" engagieren wir uns für die Umweltbildung an Schulen, durch Projekttage und feste Kooperationen.

Maßnahme: Produktionsabwärme beheizt das öffentliche Freibad

Das öffentliche Freibad des Luftkurortes Bruchhausen-Vilsen wird in den Sommermonaten mit Wärme aus dem VILSA-Blockheizkraftwerk versorgt.

Ergebnisse

Dadurch konnte der Flecken Bruchhausen-Vilsen eine höhere sechsstellige Investitionssumme vermeiden und das bei gleichzeitiger Senkung der variablen Verbrauchskosten. Somit konnte eine drohende Schließung des Badebetriebs abgewendet werden.

Unternehmen mit 500 bis 4999 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Alnatura Produktions- und Handels GmbH

Branche:
Bio-Lebensmittelhandel
Anzahl Mitarbeitende
2.000
Internet:
www.alnatura.de/nachhaltigkeit
Kurzprofil

Alnatura handelt mit Bio-Lebensmitteln, Naturtextilien und Naturkosmetik. In aktuell 88 Alnatura Super Natur Märkten bieten wir 1.100 Bio-Lebensmittel der Marke Alnatura und 5.000 weitere Bio-Produkte und Naturwaren an. Alnatura bevorzugt regionale Produkte und kooperiert mit den Bio-Verbänden Bioland, Demeter und Naturland.

Unsere Verantwortung

Alnatura will den Menschen als Individuum fördern und die Natur respektieren. Diese Ideen finden schon seit Unternehmensgründung in der Vision ‚Sinnvoll für Mensch und Erde‘ ihren Ausdruck. Unser Verständnis von Nachhaltigkeit bedeutet, dass nur aus bewusstem und ganzheitlichem Denken auch nachhaltiges Handeln folgt.

Unser Ansatz

Sinnvoll für den Menschen bedeutet, unseren Kunden hochwertige Bio-Lebensmittel anzubieten, Mitarbeitern eine persönliche und berufliche Entwicklung zu ermöglichen und faire Geschäftspartnerschaften zu pflegen. Sinnvoll für die Erde handeln wir, indem wir durch die Verbreitung von Bio-Lebensmitteln zu mehr Ökolandbau beitragen und unser Handelsgeschäft so ressourcenschonend wie möglich gestalten.

Maßnahme: Weltweit größtes Hochregallager aus Holz

Fassaden und Regale des 2014 eröffneten Lagers sind aus PEFC-zertifiziertem deutschem und österreichischem Holz. Dank guter Dämmung und Absenkung um 2,5 m ins Erdreich kommt der Bau ohne Heizung und Kühlung aus. Das Gebäude bezieht zu 100% Ökostrom.

Ergebnisse

Der Bau ist ökologisch höchst vorteilhaft, u. a. ist Holz ein nachwachsender, ressourcensparender und CO2-speichernder Rohstoff. Das Einsparen der Klimaanlage bedeutet Energie- und Kosteneffizienz. Öffentliche Wirkung und Vorbildfunktion sind hoch.

Maßnahme: Mitmach-Aktion "Naturschutz vor Ort" für Alnatura-Kunden

Alnatura fördert über 100 Naturschutzprojekte des BUND aus Erlösanteilen von Jubiläumsprodukten, deren Verpackungen Kunden gestalteten. 2015 können sich Kunden und Mitarbeiter aktiv an diesen Naturschutzprojekten direkt in ihrer Region beteiligen.

Ergebnisse

Die rege Beteiligung spiegelt das Interesse unserer Kunden am Mitgestalten und an Naturbelangen wider: 2.700 Verpackungsentwürfe mit 173.000 Bewertungen und 113.000 Stimmen zur Auswahl der besonders beliebten Naturschutzprojekte.

FRoSTA AG

Branche:
Lebensmittelherstellung
Anzahl Mitarbeitende:
1.500
Internet:
www.frosta.de
Kurzprofil

FRoSTA vertreibt tiefgekühltes Gemüse, Fisch und Gerichte über den deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Seit 2003 verzichtet FRoSTA als erste Tiefkühlmarke in allen Produkten auf sämtliche Zusatzstoffe. Der Wunsch der Verbraucher nach naturbelassenen und verantwortungsvoll hergestellten Lebensmitteln steht für uns an erster Stelle.

Unsere Verantwortung

Wir möchten unserem Anspruch an höchste Qualität, Nachhaltigkeit und Transparenz gerecht werden und setzen uns strengere Spielregeln, als es der Gesetzgeber erfordert. Wir übernehmen mit dieser Vorreiterrolle eine besondere Verantwortung in der Lebensmittelindustrie. Für unsere Mitarbeiter sind wir ein zuverlässiger, fairer Arbeitgeber.

Unser Ansatz

Seit 2003 verzichten wir mit dem FRoSTA Reinheitsgebot vollständig auf Zusatzstoffe, mit dem Zutatentracker legen wir seit 2013 die Herkunftsländer sämtlicher Zutaten offen, mit dem PCF-Projekt berechnen wir seit 2008 CO2-Fußabdrücke für alle Produkte und seit 2011 verwenden wir ausschließlich MSC-zertifizierte Fischrohwaren. Transparenz und Offenheit gegenüber Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit/Presse sind uns wichtig.

Maßnahme: FRoSTA Reiheitsgebot: Vollständiger Verzicht auf Zusatzstoffe und höchste Transparenz

Nicht nur die klassischen E-Nummern, sondern auch alle sonstigen Zusätze wurden 2003 aus den FRoSTA Rezepturen verbannt. Vollständige Zutatenliste und chargengenaue Offenlegung der Herkunftsländer aller Zutaten. Verantwortungsvolle Rohwarenquellen.

Ergebnisse

Ehrliche, unverfälschte Lebensmittel, Bewahrung des natürlichen Geschmacks durch Verzicht auf jegliche Aromatisierung und Geschmacksverstärkung. Höchste Transparenz für den Verbraucher über Inhaltsstoffe und deren Herkunft.

Maßnahme: Berechnung und Offenlegung der Produktbezogenen CO2-Fußabdrücke (PCFS) aller Gerichte

Teilnahme an einem Pilotprojekt zur Berechnung der PCFs 2008, Aufbau eines internen Berechnungssystems mit Anbindung an unser SAP-basiertes Warenwirtschaftssystem. Vergleich der CO2-Werte eines FRoSTA-Produktes mit einem selbstgekochten Gericht aus frischen Zutaten.

Ergebnisse

PCF-Werte werden bereits bei der Produktentwicklung berücksichtigt und alle PCFs umfangreich auf der Homepage veröffentlicht. So können verschiedene Produkte verglichen und Treiber für hohe CO2-Werte (z. B. tierische Inhaltsstoffe) identifiziert werden.

Johnson Controls Power Solutions EMEA

Branche:
Automobilzulieferindustrie
Anzahl Mitarbeitende:
> 3.000 in EMEA
Internet:
www.johnsoncontrols.de
Kurzprofil

Johnson Controls Power Solutions ist der weltweit führende Anbieter von Batterien für Automobile und innovativen Batterien für Start-Stop-, Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Damit setzen wir klare Zeichen für energieeffiziente und umweltfreundliche Fahrzeuge. In Europa werden alle Batterietypen entwickelt, getestet und produziert.

Unsere Verantwortung

Unsere Förderung ist regional verankert, um vor Ort effizient zu helfen. Neben der finanziellen Förderung steht vor allem das Engagement der Mitarbeiter im Vordergrund. Wir setzen vor allem auf Projekte, zu denen die Mitarbeiter eine persönliche Beziehung haben und die ihnen am Herzen liegen.

Unser Ansatz

Neben dem engagierten Arbeiten am Unternehmenserfolg zählen auch der gewissenhafte und nachhaltige Umgang mit der Umwelt sowie das Wahrnehmen von sozialer Verantwortung zur Firmenphilosophie von Johnson Controls. Unterstützt werden Projekte in den Bereichen Bildung, Umweltschutz, Förderung von Führungskräften und soziale Dienste. Das Engagement an den Standorten ist besonders wichtig für die regionale Verankerung.

Maßnahme: Ten Year Marker Sustainability - Das Zehn-Jahres-Ziel für mehr Nachhaltigkeit

Johnson Controls Power Solutions EMEA gestaltet die Produktion nachhaltiger. Mit einer Sustainability Roadmap bis zum Jahr 2018 senken wir den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß je produzierter Standardbatterie um 30%, die Abfallmenge um 20%, den Wasserverbrauch um 10%.

Ergebnisse

Seit 2008 wurden über 600 Projekte umgesetzt. Heute sind 75% des Zieles Energieverbrauchsreduzierung erreicht, beim Wasserverbrauch ist das Ziel mit 34% Reduzierung übertroffen. Die europäischen Batteriewerke wurden nach ISO 14001 zertifiziert.

Maßnahme: Sponsoring Initiative "Vereint für Hannover"

Wir fördern mit dem Fußballverein "Hannover 96" Projekte aus den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Umwelt und Bildung ideell sowie finanziell. "Vereint für Hannover" ermöglicht damit z. B. dem Kinderheim Limmer einen kindgerecht-ökologischen Garten.

Ergebnisse

"Vereint für Hannover" steigert Johnson Controls' Bekanntheit durch gemeinsame Medienarbeit. Bei Projekten arbeiten die Mitarbeiter mit. Die Freiwilligenstunden, die Mitarbeiter an den europäischen Standorten leisteten, stiegen seit 2009 um 300%.

Sto SE & Co. KGaA

Branche:
Baustoffe
Anzahl Mitarbeitende:
4.900
Internet:
www.sto.de
Kurzprofil

Die Sto SE & Co. KGaA (Stühlingen) ist ein international führender Hersteller von Produkten und Systemen zur Beschichtung und Dämmung von Gebäuden. Ihr breites Portfolio umfasst Wärmedämm-Verbundsysteme, hochwertige Putze und Farben für den Außen- und Innenbereich, Betoninstandsetzung, Bodenbeschichtungen und Akustiksysteme.

Unsere Verantwortung

Das Engagement von Sto im Bereich 'Corporate Social Responsibility' verdeutlicht unsere Überzeugung, dass nachhaltiges Handeln eine Grundvoraussetzung für eine langfristig positive Unternehmensentwicklung ist. Der wirtschaftliche Erfolg und das Vertrauen unserer Kunden, Mitarbeiter und sonstigen Stakeholder wären anders nicht möglich.

Unser Ansatz

Das Unternehmen hat den Anspruch, "Technologieführer für die menschliche und nachhaltige Gestaltung gebauter Lebensräume. Weltweit" zu sein. Dieser Anspruch wird sowohl im Produktportfolio und im Beitrag zum Klimaschutz deutlich als auch in den ökologischen und sozialen Aktivitäten des Unternehmens. Dabei betrachtet Sto Nachhaltigkeit nicht als einen Endzustand, sondern als einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung.

Maßnahme: Klimaschutz, Gebäudeschutz und Wohnkomfort durch Wärmedämmung

Konsequente Forschung und Entwicklung sowie Produktion und Vertrieb von Wärmedämmsystemen seit 50 Jahren, um Gebäude und ihren Besitzern Energieersparnisse zu ermöglichen, Klimaschutz zu betreiben, Bauwerke zu schützen und Wohnkomfort zu steigern.

Ergebnisse

Durch die seit 1965 weltweit an Gebäuden angebrachten Sto-Systeme konnten bis einschließlich 2013 etwa 74 Milliarden Liter Heizöl eingespart werden. Damit gelangten rund 230 Millionen Tonnen CO2 erst gar nicht in die Atmosphäre.

Maßnahme: Sto Gesundheitsmanagement – Fit@Sto

Durch ein systematisches und vorausschauendes Gesundheitsmanagement sollen Vitalität und Wohlbefinden gesteigert, Gesundheit und Leistungsfähigkeit ermöglicht und die Verantwortlichkeit für die eigene Gesundheit gefördert werden.

Ergebnisse

Verschiedenste Angebote und Aktivitäten zu Prävention, Bewegung, Ernährung, Regeneration und Gesunderhaltung tragen dazu bei, das Bewusstsein zum Thema Gesundheit zu steigern, selbst aktiv zu werden und sich wie auch das Unternehmen zu stabilisieren.

Unternehmen mit 5.000 und mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

BASF

Branche:
Chemische und pharmazeutische Industrie
Anzahl Mitarbeitende:
112.000 im Jahr 2013
Internet:
www.basf.com/nachhaltigkeit
Kurzprofil

BASF ist das weltweit führende Chemieunternehmen. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredelungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. Unsere Produkte und Lösungen tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, Ernährung zu sichern und die Lebensqualität zu verbessern.

Unsere Verantwortung

Nachhaltiges Wirtschaften heißt für uns, ökonomischen Erfolg mit ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung in Einklang zu bringen. So sichern wir langfristig unseren unternehmerischen Erfolg.

Unser Ansatz

Im Sinne unseres Unternehmenszwecks "We create chemistry for a sustainable future" sind wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte integraler Bestandteil von Kernprozessen: Beschäftigung & Beschäftigungsfähigkeit, Energie & Klima, Ernährung, operative Exzellenz, Partnerschaften, Produkte & Lösungen, Ressourcen & Ökosysteme sowie Wasser.

Maßnahme: Corporate Carbon Footprint

BASF berechnet jährlich seinen eigenen "Fußabdruck" und listet detailliert auf, bei welchen Schritten entlang der gesamten Wertschöpfungskette wie viele Emissionen freigesetzt werden und wie wir zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen beitragen.

Ergebnisse

In der Produktion wurden 2012 etwa 25 Mio. t Treib­hausgasemissionen vermieden, u. a. durch Katalysatoren zur N2O­-Zersetzung. Strom und Dampf für unsere Produktionsanlagen stammt überwiegend aus eigenen hocheffizienten Kraft­Wärme­Kopplungsanlagen.

Maßnahme: Wasserstrategie der BASF

Unser Ansatz erstreckt sich über die Wertschöpfungskette und umfasst Elemente wie Water Stewardship an den Standorten, Wasserschutz­Produkte, Tools zur Impact-Bewertung und Engagement in Multi­Stakeholder­Partnerschaften wie der European Water Partnership.

Ergebnisse

Lieferkette: globaler Verhaltenskodex mit Anforderungen zur Emissionsreduzierung; Transparenz: Wasserberichterstattung im integrierten Bericht; Produktbeispiele: Wasserklärung (Trinkwasserherstellung, Abwasserbehandlung).

Bombardier Transportation GmbH

Branche:
Bahnindustrie
Anzahl Mitarbeitende:
8.200
Internet:
www.alstom.com
Kurzprofil

Bombardier Transportation ist weltweiter Marktführer in der Schienenverkehrstechnologie und bietet seinen Kunden innovative Produkte und Dienstleistungen, die neue Standards für nachhaltige Mobilität setzen. Über 100.000 Schienenfahrzeuge sind rund um den Globus unterwegs.

Unsere Verantwortung

Wir legen großen Wert auf gute Unternehmensführung und erwarten von unseren Lieferanten und Kunden, dass ihre Geschäftspraktiken unseren hohen Standards entsprechen. Auf diese Weise schaffen wir gemeinsam einen Mehrwert – sowohl für unser Unternehmen als auch für die Gesellschaft.

Unser Ansatz

CSR bestimmt ganz wesentlich unsere Unternehmensphilosophie, unsere Geschäftspraktiken sowie die Art und Weise, wie wir Wachstumsmöglichkeiten generieren. Unser umfassender CSR-Ansatz stützt sich auf sechs Säulen, die wir als unsere wichtigsten Verantwortungsbereiche erachten: Unternehmensführung / Mitarbeiter / Produkte und Dienstleistungen / Betriebe / Lieferkette / Gesellschaftliches Engagement.

Maßnahme: Umsetzung der Produktverantwortungsstrategie bei Talent 2

Die Entwicklung der S-Bahn auf Basis unserer stakeholder- und nachhaltigkeitsgeführten Produktstrategie: vom barrierefreien Design über den energieeffizienten Betrieb mit ressourcenschonender Wartung bis hin zur fast vollständigen Recyclefähigkeit.

Ergebnisse

Unser Kunde bekommt ein Produkt, das mit Beteiligung von verschiedenen Nutzergruppen designt wurde. Die Lebensspanne übersteigt zwei aufeinanderfolgende Verkehrsverträge, ohne dass ein übliches Redesign nach 10 bis 15 Jahren erforderlich ist.

Maßnahme: Strategische Nachwuchskräfteplanung

Das Global Graduate Program richtet sich an hochqualifizierte Absolventen, die eine Managementlaufbahn anstreben. Die Teilnehmer werden funktions- und länderübergreifend eingesetzt, um interkulturell geprägte Netzwerke zu bilden.

Ergebnisse

Seit 2008 haben wir rund 140 Global Graduates eingestellt. Die Nachhaltigkeit der Maßnahme spiegelt sich in der hohen Verbleibrate von 91% wider. Die Bewerberzahl allein für das Programm stieg von 2.000 im Jahr 2008 auf 4.500 im Jahr 2013.

Ford-Werke GmbH

Branche:
Automobil
Anzahl Mitarbeitende:
29.000
Internet:
www.ford.de
Kurzprofil

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller mit Hauptsitz in Köln und Produktionsstätten in Köln und Saarlouis. Ford steht in Deutschland u. a. für den in Köln gebauten verbrauchsarmen EcoBoost-Motor, der bereits drei Mal in Folge international ausgezeichnet wurde, sowie für sein ehrenamtliches Engagement.

Unsere Verantwortung

Für uns stehen neben Qualität, Innovation und Wirtschaftlichkeit vor allem Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung im Fokus. Darunter verstehen wir eine umweltschonende Fertigung, nachhaltige Produkte, d. h. möglichst verbrauchs- und emissionsarme Fahrzeuge, sowie ein verantwortungsvolles Handeln als ‚good corporate citizen‘.

Unser Ansatz

Bereits bei der Produktentwicklung werden nachhaltige Zielvorgaben festgelegt, so dass das neue Produkt besser (nachhaltiger) als der Vorgänger ist. Bei der Herstellung wird auf umweltschonende Fertigung Wert gelegt. Unsere Produkte zeichnen sich durch innovative Technik, z. B. alternative Antriebe oder verbrauchs- und emissionsarme Antriebe, aus. Darüber hinaus ermutigen wir unsere Beschäftigten, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Maßnahme: Product Sustainability Index: Zielvorgaben für nachhaltigere Produkte

Zu Beginn jeder Produktentwicklung werden Zielvorgaben in Bezug auf Nachhaltigkeit (z. B. Emissionen, nachhaltige Rohstoffe) festgeschrieben, um das zukünftige Produkt (Fahrzeug, Antrieb) im Vergleich zum Vorgänger deutlich zu verbessern.

Ergebnisse

Beispielsweise konnte beim 1-Liter-Ford-EcoBoost-Motor mit 998 cm3 Hubraum, 3 Zylindern und einem Gewicht von nur 97 kg der Benzin-Verbrauch um rund 1 Liter/100km reduziert werden; dies senkt die spezifischen CO2-Emissionen um 23 g/km bzw. bis zu 20%.

Maßnahme: Corporate Volunteering, Pensionärseinbindung, Mobilitätssponsoring

Ford-Beschäftigte werden bis zu zwei Tage pro Jahr bezahlt von ihrer Tätigkeit freigestellt, um sich in gemeinnützigen Projekten zu engagieren; Ford-Pensionäre werden bei Projekten ebenfalls eingebunden und Fahrzeuge unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Ergebnisse

Seit Start des Ford Freiwilligen-Programms "Community Involvement" wurden insgesamt 1.400 gemeinnützige Projekte realisiert. Zusätzlich zu 800 Fahrzeugeinsätzen investierten 11.000 Ford-Beschäftigte 180.000 Stunden in das Gemeinwohl.

REWE Group

Branche:
Handel und Touristik
Anzahl Mitarbeitende:
330.000
Internet:
www.rewe-group.com/nachhaltigkeit
Kurzprofil

Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Europa. Das 1927 gegründete Unternehmen ist mit seinen 330.000 Beschäftigten und 15.000 Märkten in zwölf europäischen Ländern präsent und erzielte im Jahr 2013 einen Gesamtaußenumsatz von rund 51 Milliarden Euro.

Unsere Verantwortung

Als großes Handels- und Touristikunternehmen haben wir die Möglichkeit, nachhaltigere Produkte "raus aus der Nische" zu holen. Wir haben den wirksamen Hebel, um im Volumenmarkt die positiven sozialen und ökologischen Wirkungen solcher Produkte millionenfach zu multiplizieren – und damit wirklich wirksam werden zu lassen.

Unser Ansatz

Nur wenn alle im Unternehmen Nachhaltigkeit leben, wird sie lebendig. Unsere Mitarbeiter sensibilisieren wir für nachhaltige Themen und unterstützen sie dabei, Nachhaltigkeit in den eigenen Arbeitsalltag zu integrieren. Um mehr nachhaltige Produkte anbieten zu können, haben wir im April 2010 das PRO PLANET-Label ins Leben gerufen.

Maßnahme: PRO PLANET – Navigationssystem für nachhaltigere Produkte

Das PRO PLANET-Label kennzeichnet Produkte, die sich durch besondere ökologische oder soziale Nachhaltigkeitsaspekte auszeichnen. Damit bietet die REWE Group Verbrauchern, die umwelt- und sozialverträglicher einkaufen möchten, eine verlässliche Orientierungshilfe. Die Vergabe des Labels erfolgt nach Zustimmung eines unabhängigen Beirats.

Ergebnisse

Mittlerweile tragen rund 500 Food- und Non-Food-Produkte bei REWE, nahkauf, PENNY und toom Baumarkt das PRO PLANET-Label.

Maßnahme: Sabbatical und Pflegeauszeit bei der REWE Group

Die REWE Group hat 2012 die "Auszeit" zur besseren Vereinbarkeit von besonderen Lebenssituationen mit dem Beruf – insbesondere zur Pflege von Familienangehörigen – ins Leben gerufen.

Ergebnisse

In den ersten zwei Jahren wurden 94 Sabbaticals genommen. 32 Mitarbeiter nahmen das Angebot einer Pflegeauszeit in Anspruch. Nach einer zweijährigen Pilotphase wird das Projekt künftig in allen strategischen Geschäftseinheiten verlängert.

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