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  • Mitglieder des externen Nachhaltigkeitsgremiums

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Die REWE Group mit Sitz in Köln zählt zu den größten deutschen Handels- und Touristikkonzernen – der besonderen Rolle und Einflussmöglichkeiten, die damit einhergehen, ist sich das Unternehmen bewusst. In ihren Leitlinien formuliert die REWE Group klare Regeln für die eigene Geschäftstätigkeit und ihre globalen Lieferketten, um Fairness sicherzustellen, Kinderarbeit zu verhindern und existenzsichernde Einkommen zu gewährleisten. Darin sind die Prozesse definiert, mit denen der Konzern Menschenrechte stärken und Arbeitsbedingungen verbessern möchte.

Wir möchten innerhalb unserer Geschäftsfelder aktiv zur Verbesserung sozialer und ökologischer Bedingungen in den Wertschöpfungsketten beitragen. Unsere Kunden sollen darauf vertrauen können, dass wir uns um unsere Produkte und deren Produktionsbedingungen kümmern – vom Bodensee bis Bangladesch, vom Alten Land bis in die Tropen.

Dirk Heim, Bereichsleiter Nachhaltigkeit Ware, REWE Group

Um seinem hohen Anspruch gerecht zu werden, hat das Unternehmen 2008 begonnen, seine Lieferketten hinsichtlich geltender CR-Standards zu überarbeiten und zu verbessern. Unterstützt wird die REWE Group dabei seit rund zehn Jahren von einem externen Nachhaltigkeitsgremium, das mit fünf Vertreter*innen von Nichtregierungsorganisationen besetzt ist und bei strategischen Entscheidungen regelmäßig einbezogen wird. Bei der Umsetzung von transparenten Lieferketten steht das Unternehmen aufgrund der großen Bandbreite des Sortiments sowie der vielen unterschiedlichen Rohstoffe täglich vor großen Herausforderungen. Daher führt es seit 2016 eine umfassende Risikoanalyse durch, um besonders kritische Rohstoffe zu identifizieren. So wurde unter anderem beim Produkt Orangensaft akuter Handlungsbedarf festgestellt. Entsprechend stolz ist das Unternehmen auf den ersten komplett rückverfolgbaren Orangensaft seiner Eigenmarken "REWE Beste Wahl" und "Paradiso" bei PENNY, der seit 2019 in den Märkten erhältlich ist. Die REWE Group hat gemeinsam mit Fair Trade ein Projekt mit Schulungsprogrammen gestartet, um die wirtschaftliche Situation speziell von kleinbäuerlichen Orangenproduzenten zu verbessern. Im Bereich Kakao hat die REWE Group in Kooperation mit Fair Trade, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sowie deren Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA) ein Projekt mit einer Kakaobauern- Kooperative in Ghana gestartet. Dessen Ziel ist es, existenzsichernde Einkommen für Kakaobauern zu erreichen. Die entsprechende Schokolade ist ab Herbst 2020 in den Märkten erhältlich.

Umfassende Maßnahmen für höhere Standards in der Lebensmittelbranche

Alle Lieferanten, Produktionsstätten und Erzeuger werden von der REWE Group konsequent auf Nachhaltigkeit überprüft. Alle Produktionsstätten in sogenannten Risikoländern (Definition nach amfori) müssen nach anerkannten Sozialstandards auditiert sein. Strategische Produktionsstätten durchlaufen zudem ein eineinhalbjähriges individuelles und intensives Trainingsprogramm. Erzeuger von sogenannten Fokusrohstoffen müssen nach einschlägigen Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert sein. Mit den umfassenden Maßnahmen will die REWE Group die aktuellen Herausforderungen offensiv angehen und höhere Standards im Lieferkettenmanagement der gesamten Lebensmittelbranche setzen.

Die Inhalte der Texte wurden vom BMAS nicht auf ihre Richtigkeit überprüft. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben übernimmt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) daher keine Gewähr.

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Branche: Lebensmitteleinzelhandel

Besonderer Fokus auf Kernelemente menschenrechtlicher Sorgfalt:

  • Verfahren, die dazu dienen, tatsächliche und potenziell nachteilige Auswirkungen auf die Menschenrechte zu ermitteln (NAP-Kernelement 2)
  • Maßnahmen, um potenzielle negative Auswirkungen zu verhindern und Überprüfung der Wirksamkeit dieser Maßnahmen (NAP-Kernelement 3)
  • Berichterstattung (NAP-Kernelement 4)

Praxisbeispiele

Verschiedene Beispiele aus der Praxis zeigen, wie Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen den Anforderungen der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht begegnen, welche Lösungsansätze sie entwickeln und wie sie diese in der betrieblichen Praxis umsetzen.