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CSR und COVID-19

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CSR-Netzwerktreffen 2021

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Programmpunkte und Mitschnitte

Bildergalerie zum CSR-Netzwerktreffen 2021

Redner*innen der Konferenz

Informationen zu den Praxis-Workshops

Teilnahmebedingungen

CSR-Preis 2020

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Die Preisträger*innen

Die Nominierten

Die Stakeholder

Gesamtauswertung

Ablauf und Termine

Über den Wettbewerb

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Ziele

Methodik

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Analyse

Aktionsfelder

Auswertung

Jury

Kategorien

FAQ und Teilnahmebedingungen

Rückblick

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Netzwerktreffen 2018

CSR-Trends

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CSR-Self-Check

Übersicht:  Wirtschaft & Menschenrechte

NAP

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Übersicht: Über den NAP

Ziele des NAP

Entwicklung des NAP

Die vier Handlungsfelder des NAP

Originalfassung des NAP

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Fragen und Antworten zum NAP

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NAP International

Engagement Bundesregierung

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Staatliche Schutzpflicht

Aktivitäten der Bundesregierung

Kooperation mit Stakeholdern

Unternehmerische Sorgfaltspflicht

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Erwartungen der Bundesregierung

Fünf Kernelemente der Sorgfaltspflicht

Mehrwert für Unternehmen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und der NAP

Zugang zu Abhilfe und Wiedergutmachung

Lieferkettengesetz

Übersicht: Lieferkettengesetz

Hintergrund und Entwicklung

Umsetzung durch Unternehmen

Fragen und Antworten zum Lieferkettengesetz

Redaktionspaket für Multiplikator*innen

Europa

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Gesetzesinitiative in der EU

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EU-Holzhandelsverordnung

Internationales

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G7-Präsidentschaft 2015

G20-Präsidentschaft 2017

Alliance 8.7

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Umsetzungshilfen

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Multi-Stakeholder-Initiativen

Branchendialoge

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Automobilindustrie

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Erarbeitungsprozess

Rolle der Bundesregierung

Praxisbeispiele

Übersicht: Praxisbeispiele

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Mercedes-Benz Group AG

Dibella GmbH

GEPA – The Fair Trade Company

Haas & Co. Magnettechnik

MVG Medienproduktion und Vertriebsgesellschaft

Porsche AG

Rapunzel

REWE Group

Studiosus

Tchibo

Thomas Becker – Atelier für Schmuck

Information, Beratung, Schulung und Vernetzung

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Information und Beratung

Netzwerkbildung und Schulungen

Leitfäden

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Leitfäden

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CSR-Preis

CSR-Preis 2017

2017 wurde der CSR-Preis der Bundesregierung zum dritten Mal vergeben. Über 200 Unternehmen bewarben sich in den drei Größen und den zwei Sonderpreiskategorien "Verantwortungsvolles Lieferketten­management“ und "Betriebliche Integration geflüchteter Menschen". Während sich der Sonderpreis "Betriebliche Integration geflüchteter Menschen" speziell an kleine und mittlere Unternehmen richtete, die eine betriebliche Integration von Flüchtlingen vorbildlich unterstützten, konnten sich für den Sonderpreis "Verantwortungsvolles Lieferketten­management" Unternehmen aller Größen bewerben, die Projekte entwickelt haben, um ihre Lieferketten transparent, sozial fair und ökologisch verträglich zu gestalten.

Am 24. Januar 2017 wurden in Berlin die Gewinner des CSR-Preises der Bundesregierung ausgezeichnet. Der Preisverleihung ging ein CSR-Praxistag voraus. Die Schirmherrschaft des Wettbewerbsdurchgangs 2017 hatte die damalige Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles übernommen.

Die Preisträger 2017 im Überblick

Unternehmen mit 1 bis 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Gundlach Bau- und Immobilien GmbH & Co. KG

Die Auszeichnung mit dem CSR-Preis der Bundesregierung ist für uns Anlass zu größter Freude! Er ist bundesweit anerkannt und würdigt Unternehmen, die Ansätze sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit bewusst und teilweise seit vielen Jahren leben. Als Unternehmen der Wohnungsbauwirtschaft liegen zahlreiche CSR-Arbeitsfelder direkt vor unseren Augen, wir verschließen sie nicht, sondern gehen die Aufgaben an. Dieser Preis ist daher eine große Bestätigung unseres schon lange eingeschlagenen Weges, der bereits in den 70er-Jahren begann. Und er ist Ansporn, an unseren Themen und Visionen für eine nachhaltige Gesellschaft weiterzuarbeiten.

Mit 174 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Gundlach Bau und Immobilien in den Bereichen Hochbau, Modernisierung, Bauträger sowie Immobilienvermietung und -verwaltung tätig. Die Einbindung von sozialem und ökologischem Engagement in die Unternehmenskultur liegt den Geschäftsführern und Gesellschaftern sehr am Herzen. Diese Einbindung war in den ersten Jahren nicht immer leicht, es brauchte viel Aufklärungsarbeit und hat auch den ein oder anderen Kundenkontakt gekostet – doch es hat das Unternehmen auf einen konsequenten Weg geführt: Nachhaltigkeit ist heute fester Bestandteil in allen Geschäftsbereichen, erzählt Lorenz Hansen, geschäftsführender Gesellschafter der Firmengruppe Gundlach.

Egal, um welches Projekt es sich handelt – die Frage "Wie kann das Unternehmen den Wohnungsbau nachhaltiger gestalten?" wird während der Planung immer gestellt. Dabei geht es sowohl um ökologische als auch soziale Aspekte, ohne die Wirtschaftlichkeit außer Acht zu lassen. Vor rund drei Jahrzehnten initiiert, schafft Gundlach beispielsweise in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Wohnraum für benachteiligte Personengruppen, wie ehemals wohnungslose Frauen und Männer.

Ein aktuelles Großprojekt des Unternehmens ist der Bau von Reihenhäusern, Miet- und Eigentumswohnungen in Hilligenwöhren für alle Altersgruppen und sozialen Schichten. In diesem Bauvorhaben werden Lösungen für das klimaangepasste Wohnen der Zukunft angewandt, wie die Berücksichtigung von Frischluftschneisen, Verschattung oder Energiefreundlichkeit. Begleitet wird das Bauvorhaben von "KlimaWohl", einem Leuchtturmprojekt zur Klimawandelanpassung in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Hannover, gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Auch mit diesem Projekt werden wir wieder dazu lernen und erfahren, wie man vermeintliche Hürden überwinden kann. Neue Wege zu gehen ist nicht immer leicht, aber es lohnt sich, weiß Lorenz Hansen aus Erfahrung.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Gundlach Bau und Immobilien GmbH & Co. KG [PDF, 3MB]

Unternehmen mit 250 bis 999 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Rapunzel Naturkost GmbH

Die Auszeichnung der Firma Rapunzel Naturkost mit dem CSR-Preis der Bundesregierung bedeutet für die Mitarbeitenden und die Gründer und Geschäftsführer der Firma allerhöchste Wertschätzung.

Wir bedanken und freuen uns darüber, dass unsere nachhaltige Unternehmensführung, basierend auf den vier Säulen der Nachhaltigkeit – den sozialen Werten, der Ökologie, der Ökonomie sowie der Kultur – auf nationaler Ebene wahrgenommen und von der Jury mit dem CSR-Preis der Bundesregierung 2017 belohnt wird.

Lange bevor Bioprodukte im Supermarkt Einzug hielten, gründeten Joseph Wilhelm und Jennifer Vermeulen Rapunzel: als Selbstversorgergemeinschaft auf einem Bauernhof, mit Anbau von Biogemüse, Holzofenbäckerei und einem kleinem Naturkostladen. Seit diesen Anfängen im Jahr 1974 hat sich Rapunzel zu einem der führenden Bio-Hersteller in Europa entwickelt. Heute arbeiten bei Rapunzel in Legau im Allgäu rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Herstellung und Vertrieb von 100 Prozent kontrolliert biologischen Lebensmitteln. Unser gesamtes Geschäftsmodell ist aus einem nachhaltigen Ansatz heraus entstanden, insofern ist Nachhaltigkeit die Basis unserer Firmenphilosophie und wird von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelebt, sagt Unternehmensgründer Joseph Wilhelm.

Bio-Landwirtschaft und fairen Handel zu vereinen – das war und ist der Kerngedanke von Rapunzel Naturkost. Aus der Aufbauarbeit der ersten Jahre sind eigene Anbauprojekte in verschiedenen Ländern entstanden, das größte in der Türkei. In etwa zehn Provinzen bauen rund 600 Bauern verschiedene Produkte für Rapunzel an, von Haselnüssen bis zu Aprikosen. Anfang der 90er-Jahre hat sich Rapunzel zudem entschlossen, ein eigenes Fairhandels-Programm mit dem Namen "HAND in HAND" ins Leben zu rufen, da es in der Bio-Verordnung keine Vorschriften im Bereich "soziale Verantwortung" gibt. Ziel des Programms sind langfristige Produzentenbeziehungen, direkter Rohstoffbezug, fair bezahlte Preise und menschenwürdige und gesunde Arbeitsbedingungen – vom Feld bis in den Handel. Für uns ist es entscheidend, dass wir den Ursprung unserer Rohstoffe kennen und Transparenz über die Lieferkette herstellen können, stellt Joseph Wilhelm fest, der bis heute selbst oft in den Anbaugebieten unterwegs ist und den persönlichen Kontakt mit den Produzenten pflegt.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Rapunzel Naturkost GmbH [PDF, 11MB]

Unternehmen mit über 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: GROHE AG

Wir alle sind stolz, dass auch außerhalb unseres Unternehmens wahrgenommen wird, mit wieviel Begeisterung und Engagement wir das Thema Corporate Social Responsibility angehen. Als globales Unternehmen agieren wir so nachhaltig wie nur möglich. Unser Ansatz bei Grohe lautet 360-Grad-Nachhaltigkeit: Dies umfasst Mitarbeiter, Lieferanten, Fabriken, Prozesse und den Beitrag zur Gesellschaft insgesamt. Wir überlegen auch bei jedem Produkt, wie es sich ressourcenschonend fertigen und nutzen lässt. Unser Trinkwassersystem Grohe Blue Home reduziert zum Beispiel die CO2-Emissionen um mehr als 60 Prozent im Vergleich zu Flaschenwasser, da keine Energie zur Herstellung der Flaschen oder deren Transport benötigt wird. Mit Innovationen wie diesen begegnen wir den Herausforderungen unserer Gesellschaft und sorgen für "Pure Freude an Wasser" ohne schlechtes Gewissen.

Nachhaltigkeit bei GROHE ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie. Sie findet sich in allen Prozessen wieder und ist auch eng mit den Produkten verknüpft. Die Sanitärarmaturen, Spülsysteme und Duschen von GROHE sind dank ihrer hohen Qualität sehr langlebig und erfüllen daher in vielen Haushalten jahrzehntelang zuverlässig ihren Dienst.

Gleichzeitig zeigt sich das Nachhaltigkeitsengagement von GROHE auch in den Technologien. Jeder weiß, wie viel Wasser fließt, bevor die Wunschtemperatur beim Duschen erreicht wird. Die renommierte Thermostat-Technologie von GROHE sorgt dafür, dass in weniger als einer Sekunde Wasser in der Temperatur fließt, die eingestellt wurde. Das spart Wasser und Energie.

Visionär wird es, wenn Thomas Fuhr, Vorstand Technik, von GROHE Blue berichtet. Die Erfindung ist eine Küchenarmatur, die auf Wunsch gefiltertes und gekühltes, kohlensäurehaltiges oder stilles Wasser spendet. GROHE Blue wurde unabhängig getestet und die CO2-Ersparnis des neuen Systems zu Herstellung und Transport von Mineralwasser in Beziehung gesetzt. Fakt ist, GROHEs Lösung liegt bei einem Ausstoß von 18 bis 42 Gramm CO2 pro Liter. Im Vergleich dazu fallen in der Mineralwasserproduktion und Distribution 70 bis 600 Gramm CO2 pro Liter an.

In Sustainability Workshops werden Mitarbeiter abteilungsbezogen für nachhaltige Themen sensibilisiert und gemeinsam neue Potenziale erarbeitet. Ein anderes wichtiges Instrument zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeit ist der unternehmensinterne Wettbewerb um die "GROHE Sustainability Trophy". Hier wurde z.B. ein Entwicklungslabor ausgezeichnet, dessen Wasserprüfstände so konzipiert sind, dass Wasser mehrmals genutzt wird. Zudem wird die Abwärme aus warmem Wasser im Wärmetauscher in Energie umgewandelt, so dass sich die Energiekosten reduzieren.

Auch bei den Maßnahmen, die als Hilfsprojekte im Ausland gestartet werden, geht es um die Kernkompetenz von GROHE: die Sanitärtechnologie. In Kooperation mit Don Bosco Mondo e.V. befähigt GROHE sozial benachteiligte Menschen in speziellen Lehrwerkstätten dazu, Sanitäranlagen zu installieren. Mit diesem Fachwissen können die jungen Installateure in Ländern wie Indien, Haushalte an Abwassersysteme anschließen, Trinkwasserressourcen erhalten und gleichzeitig eigenständig für ihren Lebensunterhalt sorgen.

Nachhaltigkeit ist bei GROHE keine Neuerfindung, sie liegt in der DNA des Unternehmens, so bringt es Michael Rauterkus, Vorstand der Grohe AG, auf den Punkt.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Grohe AG [PDF, 3MB]

Sonderpreis "Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement“: Weleda AG

Den Gewinn des CSR-Preises der Bundesregierung empfinden wir als eine große Wertschätzung unseres Einsatzes für sinnvolles sowie gleichsam erfolgreiches Wirtschaften, faires Miteinander und für eine lebenswerte Zukunft in einer gesunden Natur. Partnerschaftliches Wirtschaften, das Wahrnehmen gesellschaftlicher Verantwortung und damit ein verantwortungsvolles Managen der Lieferketten gehört seit jeher zu unserem Selbstverständnis. Durch den Gewinn des CSR-Preises der Bundesregierung wird dies unseren Mitarbeitenden und Partnern noch mehr als bisher bewusst und sichtbar. Der Preis ist eine Bestätigung unseres Tuns und gleichzeitig ein Ansporn, uns in Zukunft noch mehr einzusetzen.

Mehr als 1000 Rohstoffe verarbeitet Weleda zu zertifizierten Bio- und Naturkosmetika sowie anthroposophischen Arzneimitteln. Dabei kann das Unternehmen genau zurückverfolgen, welche Charge von welchem Produzenten kommt. Das war allerdings nicht immer so. Vielmehr steht hinter dieser Transparenz ein hartes Stück Arbeit, das Weleda vor rund 15 Jahren in Angriff nahm. Damals arbeitete der Hersteller noch überwiegend mit Händlern zusammen, inzwischen so weit wie möglich mit den Produzenten direkt. Eine Herausforderung war zum Beispiel, den Bioanteil der Rohstoffe zu erhöhen. Dieser lag im Jahr 2001 noch bei 20 Prozent, heute sind es 80 Prozent. Aus den eigenen Gärten verarbeitet Weleda rund 300 verschiedene Pflanzen, alle anderen pflanzlichen Rohstoffe werden zugekauft.

Besonderes Augenmerk legt das Unternehmen auf Biodiversität, nicht zuletzt, weil viele der pflanzlichen Rohstoffe aus zertifizierten Wildsammlungen stammen. 2010 hat sich Weleda deshalb entschieden, der Union for Ethical Biotrade (UEBT) beizutreten und deren Standard umzusetzen – und zwar nicht nur für die Beschaffung einzelner Rohstoffe, sondern sämtlicher pflanzlicher Rohstoffe. Damit ist Weleda derzeit das einzige Unternehmen in der Schweiz und in Deutschland, das die kompletten Rohstofflieferketten unter diesen strengen Standard stellt. Das bringt hohe Anforderungen mit sich und ist in der Umsetzung innerhalb von 1.200 Lieferketten nicht immer leicht. Doch für uns ist dies der einzig konsequente Weg, sagt Bas Schneiders, Head of Strategic Sourcing bei Weleda. Für Weleda heißt das konkret, bei der Beschaffung der Rohstoffe auf den Erhalt der Biodiversität zu achten, sie nachhaltig zu nutzen und alle Partner innerhalb der Lieferkette fair zu entlohnen.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Weleda AG [PDF, 2MB]

Sonderpreis: "Betriebliche Integration geflüchteter Menschen": Bayerische Blumen Zentrale GmbH

In ihren Zierpflanzenbetrieben beschäftigt Sonja Ziegltrum-Teubner seit vielen Jahren Menschen aus 14 verschiedenen Nationen. Denn bei der Bayerischen Blumen Zentrale GmbH in Parsdorf, Gemeinde Vaterstetten, bewerben sich nicht viele deutsche Schulabgänger. In der Gemeinde gibt es pro Jahr kaum mehr als 20 junge Menschen mit einem mittleren Schulabschluss. Gärtner wird von diesen niemand. Nicht zuletzt deshalb setzt Geschäftsführerin Sonja Ziegltrum-Teubner auf die betriebliche Integration und Ausbildung geflüchteter Menschen. Die Neuankömmlinge aus Pakistan und Afghanistan, aus der Ukraine und Rumänien bringen sich dagegen mit außergewöhnlich großem Engagement in den Gärtnereibetrieb ein.

Das Wichtige am Erhalt dieses Preises ist die Wertschätzung und Anerkennung dessen, was Unternehmen hier im Kleinen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten bewegen, um diese große gesellschaftliche Aufgabe der Integration von geflüchteten Menschen zu leisten. Ich hoffe, dass durch diesen Preis endlich auch Positivbeispiele in den Fokus der Medien geraten. Als Unternehmen sehe ich uns nur stellvertretend für die vielen Menschen, die sich in unserer Region engagieren und deren Engagement leider viel zu selten gewürdigt wird.

Mein großer Wunsch ist, dass durch die Neuausrichtung der bayerischen Asylpolitik nicht diejenigen, die bereits erfolgreich mit Arbeit und Ausbildung begonnen haben, nur aufgrund Ihrer Herkunft alles wieder abbrechen müssen. Leider ist das momentan Stand der Dinge: Auch meine beiden Azubis aus Pakistan haben gerade ihre Abschiebebescheide erhalten. Wir wissen momentan nicht, ob es weitergeht.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Bayerische Blumen Zentrale GmbH [PDF, 2MB]

Sonderpreis: "Betriebliche Integration geflüchteter Menschen": boeba Montagen- und Aluminium-Bau GmbH

Die boeba Montagen- und Aluminium-Bau GmbH ist ein Berliner Metallbauunternehmen im Stadtteil Buckow im Stadtbezirk Neukölln mit 55 Angestellten und Azubis. 17 von ihnen sind nicht in Deutschland geboren. Drei von ihnen sind Menschen mit Fluchtgeschichten und teilweise erst seit letztem Jahr in Deutschland: ein 25-jähriger Aluminiumschweißer, Herkunftsland Iran; ein LKW-Fahrer Anfang 30 aus Ägypten und Mohammed (28) aus Mali, boebas neuer Azubi.

Durch Integration besteht für unser Unternehmen die Chance, langfristig Arbeitsplätze zu besetzen, was aufgrund der demographischen Entwicklung in Deutschland und dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel zunehmend schwer fällt. Die Würdigung mit demCSR-Preis macht die kleinen und großen internen Anstrengungen zur sozioökonomischen Kooperation zwischen Unternehmen und der Gesellschaft nach außen hin sichtbar. Er stellt eine Anerkennung dieser Aktivitäten dar, was dazu motiviert, auch bei Gegenwind aufgrund der aktuellen politischen Diskussion dieses Thema nachhaltig zu verfolgen.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil boeba Montagen- und Aluminium-Bau GmbH [PDF, 23MB]

Sonderpreis: "Betriebliche Integration geflüchteter Menschen": ESTA Apparatebau GmbH & Co. KG

Zwei Prozent Geflüchtete im Unternehmen, so lautet das klare Ziel des Familienunternehmers Dr. Peter Kulitz, Geschäftsführer von ESTA Apparatebau. Auch als Präsident der Industrie- und Handelskammer Ulm tritt er für Integration und Vielfalt in Unternehmen ein. Mit dem öffentlichkeitswirksamen Ausruf der Quote verfolgte Kulitz mehrere Ziele: Zum einen wollte er einen aktiven Beitrag dazu leisten, Asylsuchende schnell in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Zum anderen war es ihm wichtig, das Thema Integration in die Köpfe der eigenen Mitarbeiter zu bringen. Denn sie spielen eine tragende Rolle bei der Integration der Geflüchteten im Betrieb. Und nicht zuletzt wollte Kulitz damit eine Signalwirkung bei seinen Unternehmer-Kollegen aus dem Alb-Donau-Kreis und darüber hinaus erzeugen.

DerCSR-Preis der Bundesregierung mit all seiner Strahlkraft ist eine bedeutsame Anerkennung für unser Wirken. Gleichzeitig soll er aber auch alle anderen im Wirtschaftsleben Tätigen ermuntern, für mehr Menschlichkeit in der Gesellschaft einzutreten. Denn im Kern ist Solidarität der maßgebende Wert für Engagement in einem prosperierenden und zukunftsfähigen Gemeinwesen – eine geistige Grundhaltung, die gleichermaßen fürs private und im Berufsleben gilt. Wir Unternehmer tragen große Verantwortung, können und müssen dabei beispielgebend handeln, denn nur das "Wir" kann zum Gelingen von Integration führen. In diesem Bewusstsein zu leben und zu arbeiten ist wesentlicher Bestandteil unserer Leitkultur im Unternehmen.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil ESTA Apparatebau GmbH & Co. KG [PDF, 6MB]

Sonderpreis: "Betriebliche Integration geflüchteter Menschen": mevanta Pflegegesellschaft mbH

mevanta ist ein Gesundheitsdienstleister mit mehr als 20 Jahren Erfahrung und betreibt mit mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern drei ambulante Pflegedienste, zwei Einrichtungen der Tagespflege und ein familiäres Pflegeheim in Berlin. Seit Jahren mangelt es an ausgebildeten Fachkräften, Kranken- und Altenpflegerinnen und -pflegern. Deshalb arbeitet das Unternehmen mit den verschiedensten Institutionen zusammen, um Pflegepersonal zu gewinnen. Nationalität, Geschlecht oder andere Äußerlichkeiten spielen schon längst keine Rolle mehr. Worauf es ankommt, ist das Interesse an der Arbeit mit kranken und alten Menschen, im optimalen Fall pflegerische oder medizinische Vorkenntnisse und vor allem Einfühlungsvermögen im Umgang mit den Klientinnen und Klienten.

Als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der mevanta Pflegegesellschaft freuen wir uns sehr, dass unsere bisherige Arbeit in diesem Bereich Anerkennung gefunden hat.

Mit demCSR-Preis verbinden wir den Wunsch, dass für alle Beteiligten und in allen Bereichen der Arbeitswelt die Integration von zugewanderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verantwortungsvoll erleichtert wird.

Als verantwortungsvolles Unternehmen, in einer Stadt, in der viele Flüchtlinge ankommen und untergebracht werden, stellen wir uns die Frage, wie unser Hilfeangebot an die geflüchteten Menschen aussehen kann. Natürlich sind auch an uns die schrecklichen und ergreifenden Bilder der vergangenen Jahre nicht spurlos vorbeigezogen. Aus diesem und anderen Gründen hat sich die mevanta Pflegegesellschaft mbH für die Integration von geflüchteten Menschen in unser Unternehmen entschieden. Wir stellen uns auch der Frage, inwieweit dieser Integrationsprozess auch ein Teil der Lösung des bereits eingetretenen Fachkräftemangels sein kann. Gerade deshalb, weil wir mit der betrieblichen Integration von Migranten in unser Unternehmen sehr gute Erfahrungen gemacht haben, war unser Entschluss schnell gefasst, unsere gemachten Erfahrungen in den Prozess der Integration von Flüchtlingen einzubringen. Eine Entscheidung, die wir nicht bereut haben.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil mevanta Pflegegesellschaft mbH [PDF, 5MB]

Sonderpreis: "Betriebliche Integration geflüchteter Menschen": Milchviehbetrieb Wolters / Bauernkäserei Wolters GmbH

Mit etwa 40 Mitarbeitern, die auch vorher schon im LPG-Betrieb tätig waren, und hunderten Milchkühen startete Pieter Wolters Mitte der 90er-Jahre sein Geschäft, den Milchviehbetrieb und die Bauernkäserei Wolters. Anders als in westdeutschen, landwirtschaftlichen Betrieben gehörten zu dieser Zeit keine ausländischen Mitarbeiter zum Betrieb – bis ins Dorf Bandelow bei Prenzlau kam Mitte der 90er niemand. Die Öffnung gegenüber Migranten ist eine absolute Notwendigkeit für Betriebe wie seinen, stellt Wolters klar. Ohne Probleme lassen sich feste Arbeitsplätze und Ausbildungschancen realisieren. Denn gerade dort, wo man in der Landwirtschaft und Tierhaltung auf aufgeschlossenes Personal angewiesen ist, sind die Einstellungsvoraussetzungen nicht zwingend gutes Deutsch, sondern Empathie und Zuverlässigkeit. Das haben mittlerweile alle Beschäftigten erkannt.

Durch denCSR-Preis der Bundesregierung positionieren wir uns als Unternehmen deutlich nach außen im Sinne einer Unternehmensphilosophie, die sich der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist, die man als Unternehmer trägt. Dazu gehört auch die gesellschaftliche und unternehmerische Aufgabe der Integration. Wir möchten unseren Kunden und potentiellen Kunden zeigen, wo wir in der Gesellschaft stehen und dadurch eine langfristige Kundenbindung an unsere regionalen Marken schaffen. Diese Unternehmensphilosophie ist aus unserer Sicht wichtig, weil eine Kundenbindung über niedrige Preise uns keine Chance bietet, uns als kleines Unternehmen gegenüber großen Unternehmen zu behaupten.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Milchviehbetrieb Wolters / Bauernkäsereri Wolters GmbH [PDF, 3MB]

Sonderpreis: "Betriebliche Integration geflüchteter Menschen": Schmauder & Rau GmbH

Im baden-württembergischen Kfz-Betrieb Schmauder & Rau GmbH stehen die Türen für geflüchtete Menschen offen, erklärt das Geschäftsführer-Ehepaar. Das hat mit ihren guten Erfahrungen in den letzten Jahren zu tun, denn ihre Integrationsbemühungen wurden stets mit Zuverlässigkeit und Engagement belohnt.

Aber, betont die Geschäftsführerin Bettina Schmauder, Integration ist mehr als nur der Arbeitsplatz. Es ist die Bereitschaft des Arbeitgebers, sich auf neue Mentalitäten einzulassen, Verständnis für die Sorgen und Wünsche der Neuangekommenen zu zeigen und ihnen dennoch die richtigen Wege aufzuweisen. Bettina Schmauder nimmt die Herausforderungen auf pragmatische Weise an, ihre Fürsorge hält sie sogar für selbstverständlich. Gegenüber anderen muss sie das oft begründen: Dann unterstreicht sie mit Nachdruck, dass jene jungen Mitarbeiter ausnahmslos vertrauenswürdig sind und ihre Aufgaben im Betrieb mit großer Motivation erfüllen, getrieben von dem Wunsch, eine neue Heimat zu finden. Warum sollte sie dabei nicht helfen und ihre Integration erleichtern?

Die Auszeichnung mit demCSR-Preis der Bundesregierung würdigt unser Integrationsengagement und macht es einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Dass die Bundesregierung diesen Sonderpreis auslobt, ist für uns ein positives Zeichen, dass das soziale Engagement der Unternehmen auch in der Politik wahrgenommen wird.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Schmauder & Rau GmbH [PDF, 11MB]

Die weiteren Nominierten

In der Kategorie der Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten

Frisch­mann Kunst­stof­fe GmbH

Im Zuge der wachsenden Komplexität der Aufgaben durch Globalisierung, Vernetzung und der steigenden Anforderungen unterschiedlichster Anspruchsgruppen ist eine nachhaltige Unternehmensführung eine wertvolle Orientierung zur Zukunftssicherung des Unternehmens.

DerCSR-Preis der Bundesregierung motiviert uns den eingeschlagenen Weg, unternehmerische Verantwortung wahrzunehmen, konsequent weiterzugehen. Neben der Eigenbewertung erfolgt die Einbeziehung und Befragung verschiedenster externer und interner Anspruchsgruppen. Die aus all diesen Informationen erstellte individuelle Auswertung ist besonders wertvoll, da sie einen aktuellen Stand im Vergleich zu anderen Unternehmen aufzeigt und Potential für eine kontinuierliche Verbesserung sichtbar macht.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Frischmann Kunststoffe GmbH [PDF, 33MB]

sie­bold/ham­burg mes­se­bau GmbH

Als Messebauer siehst du nach jedem Abbau, was alles in den Müll geworfen wird. Das ist erschreckend. Wir wollten das anders machen. Die Kunden von nachhaltigen Materialien zu überzeugen, ist aufgrund der Preisfrage nicht immer einfach, doch das Thema gewinnt zunehmend an Bedeutung. Als Unternehmer kann ich etwas bewegen – zumindest in meinem Geschäftsfeld und meinem regionalen Umfeld. Das möchte ich nutzen, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Für uns geht es bei der Teilnahme am CSR-Preis der Bundesregierung vor allem um die Sichtbarkeit aller unserer unternehmerischen Anstrengungen nach außen - gerade aber auch in Bezug auf das Gemeinwohl. Als zertifiziertes Familienunternehmen legen wir besonderen Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sicherlich sind auch andere Unternehmen auf diesem Gebiet stark engagiert - aber gerade deshalb ist die Bewerbung zum CSR-Preis so wichtig. Wir wollen uns von der Masse abheben und dadurch überregional auf das Unternehmen aufmerksam machen.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil siebold/hamburg messebau GmbH [PDF, 1MB]

Spa­leck GmbH & Co. KG

1869 gegründet und in 5. Generation in Familienhand ist Nachhaltigkeit für uns seit jeher Verpflichtung und Selbstverständnis, zudem überlebenswichtig. Als das bisherige Geschäftsfeld im textilen Maschinenbau Anfang der 90er Jahre wenig Zukunftschancen bot, war ein völliges Umdenken erforderlich. Die Kraft, die Motivation und die Kreativität für den Wandel haben wir über die noch konsequentere Ausrichtung auf Nachhaltigkeit in allen Bereichen geschaffen. Nachhaltigkeit stiftet Identifikation mit dem Unternehmen und den Aufgaben und schafft Vertrauen bei allen Stakeholdern.

Der CSR-Preis der Bundesregierung verdeutlicht den enormen gesellschaftlichen Nutzen, den jedes Unternehmen – egal ob klein oder groß – mit seiner gelebten Verantwortung für Mensch und Umwelt beitragen kann. Er schärft unser aller Sensibilität für nachhaltiges Handeln. Insbesondere für viele engagierte mittelständische Unternehmen ist er eine wichtige Bestätigung und bestärkt die Unternehmensleitungen in ihrem nachhaltigen Handeln gegenüber allen Stakeholdern.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Spaleck GmbH & Co. KG [PDF, 12MB]

Stadt­sied­lung Heil­bronn GmbH

In der Immobilienwirtschaft sind die Prozesse komplex und die getroffenen Entscheidungen haben immer langfristigen Charakter. Wir können noch nicht absehen, wie heute getroffene Entscheidungen die Generationen von morgen beeinflussen. Als Stadtsiedlung haben wir uns für eine nachhaltige Unternehmensführung entschieden, weil wir mit der natürlichen Umwelt und den ökonomischen, sozialen und kulturellen Werten unserer Gesellschaft in Hinblick auf künftige Generationen verantwortlich und langfristig orientiert umgehen wollen. Dies ist unsere Zielvorgabe und wir sind überzeugt, dass dies der richtige Weg ist, um das Unternehmen dauerhaft erfolgreich zu führen.

Die Bundesregierung will mit dem CSR-Preis Unternehmen auszeichnen, die bereit sind, sich mit ihrem unternehmerischen Handeln auch einer übergeordneten Verantwortung für die Gesellschaft zu stellen. Es ist richtig, sich um diesen Preis zu bewerben, denn so werden beispielhafte Projekte von Unternehmen in die Öffentlichkeit gerückt, das vielfältige Engagement dieser Unternehmen gewürdigt und gleichzeitig neue Impulse für mehr gesellschaftliches Engagement gesetzt.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Stadtsiedlung Heilbronn GmbH [PDF, 9MB]

In der Kategorie der Unternehmen mit 250 bis 999 Beschäftigten

GLS Bank eG

Bei der GLS Bank gilt das Leitmotiv unseres Gründervaters Willhem-Ernst Barkhoff: Die Angst vor einer Zukunft, die wir fürchten, können wir nur überwinden durch Bilder von einer Zukunft, die wir wollen. Diese Zukunft kann nur eine sozial-ökologische sein, die den Menschen mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellt und diesen Bedürfnissen zukunftsweisend nachkommt, also die natürlichen Lebensgrundlagen stets im Blick behält.

Der CSR-Preis der Bundesregierung trägt dazu bei, dass die Bewertung von Unternehmen um ihren gesellschaftlichen Einfluss erweitert wird. Der Preis stellt wichtige Fragen, um in einem umfassenden Bewerbungsprozess CSR ganzheitlich zu untersuchen. Dies ist wesentlich, weil CSR nicht nur ein Add-on sein darf, sondern immer auf das Kerngeschäft bezogen sein muss. Der Preis zeichnet Vorbilder aus, die zeigen, dass ein sozial-ökologisches Wirtschaften erfolgreich möglich ist.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil GLS Bank eG [PDF, 1MB]

Hering Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG

Als Bauunternehmer engagieren wir uns in der Branche, die den höchsten Ressourcenverbrauch hat und die zu den größten Abfallerzeugern gehört. Unsere Produkte und Dienstleistungen manifestieren sich fast immer im öffentlichen Raum, sind sichtbar, strukturieren Mobilität, intervenieren in die soziale und natürliche Umwelt und werden von Tausenden tagtäglich in Anspruch genommen. Wir haben also allen Grund, unser Handeln stets einer kritischen Prüfung zu unterziehen, denn auf kaum einem anderen unternehmerischen Feld hat es weitreichendere und oft langfristige Folgen. Anstatt die Verantwortung, die daraus erwächst, jedoch als Bürde oder Belastung zu sehen, haben wir sie zum wesentlichen Antrieb unserer Arbeit gemacht.

Die Beschäftigung mit der Bewerbung um den CSR-Preis ist ein sehr gründliches, internes "Audit" zu allen ökonomischen, ökologischen, sozialen, gesellschafts-ethischen Zielen, Maßnahmen und Erreichtem eines Unternehmens; dieses Audit zwingt zur kritischen Prüfung, zur Festlegung und motiviert, verantwortliches Handeln weiter zu manifestieren. Ein weiterer - nicht weniger nützlicher - Aspekt und motivierend für das Team ist natürlich, wenn das Unternehmen den CSR-Preis gewinnt.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Hering GmbH & Co. KG Verwaltungsgesellschaft [PDF, 12MB]

VAUDE Sport GmbH & Co. KG

Wenn Unternehmen sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen und ganzheitlich Verantwortung übernehmen, also auch für ihre globalen Lieferketten, haben wir die Chance, die Welt positiv zu verändern. Das ist unser Antrieb. Mittlerweile können wir zeigen, dass nachhaltiges Wirtschaften nicht nur machbar und sinnvoll ist, sondern auch ökonomisch erfolgreich und voller Innovationskraft.

Für den CSR-Preis der Bundesregierung ausgewählt zu werden, ist eine sehr hohe Wertschätzung für ein Unternehmen und alle Mitarbeiter, die tagtäglich daran mitwirken. Nach außen trägt dieser renommierte Preis dazu bei, die Glaubwürdigkeit eines nachhaltig engagierten Unternehmens zu stärken. Darüber hinaus geben die Einzelauswertungen für jedes teilnehmende Unternehmen wichtige Impulse für die weitere Verbesserung des Nachhaltigkeitsengagements.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil VAUDE Sport GmbH & Co. KG [PDF, 36MB]

VILSA-BRUNNEN Otto Redekohr GmbH & Co. KG

Unsere Teilnahme am CSR-Preis wirkt in drei Richtungen: Wir setzen uns selbst noch einmal intensiver mit unserem Engagement auseinander, wir verstärken noch einmal die "Mitnahme" und Einbindung aller unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und wir gehen in einen Austausch mit anderen Unternehmen, der uns für die Zukunft noch weitere Anregungen geben kann.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Weleda AG [PDF, 2MB]

In der Kategorie der Unternehmen mit 1.000 und mehr Beschäftigten

Flughafen München GmbH

Wir orientieren uns an ökonomischen, gesellschaftlichen und sozialen Zielen, weil wir dadurch die gesellschaftliche Akzeptanz des Flughafens München und die Entwicklungsfähigkeit unseres Geschäftsmodells stärken. Nachhaltigkeit sichert langfristig ein stabiles Wachstum, das im Einklang mit den Erfordernissen des Umwelt- und Klimaschutzes steht. Dieser ganzheitliche Ansatz des unternehmerischen Handels und das Bewusstsein für die Verantwortung gegenüber Region und Mitarbeitern liegen unserer strategischen Entscheidung für eine nachhaltige Unternehmensführung zugrunde.

Mit der Vergabe des CSR-Preises verdeutlicht die Bundesregierung ihre Wertschätzung der Bemühungen zahlreicher Unternehmen für ein nachhaltiges Wirtschaften. Indem die Preisvergabe herausragende Leistungen im Bereich der Corporate Social Responsibility honoriert, werden zugleich Anreize für weitere Unternehmen geschaffen, dem Vorbild der Preisträger zu folgen und ihrerseits neue Impulse zugunsten einer nachhaltigen Wirtschaft zu setzen. Angesichts der besonderen Relevanz dieses Preises, die sich nicht zuletzt aus dem Engagement der Bundesregierung ergibt, ist unsere Bewerbung um die Auszeichnung auch unserem Anspruch geschuldet, Maßstäbe beim Thema Nachhaltigkeit zu setzen.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Flughafen München GmbH [PDF, 4MB]

Ford-Werke GmbH

Zunächst einmal liegt nachhaltige Unternehmensführung in der DNA von Ford. Bereits Henry Ford formulierte als Leitbild: "A business that makes nothing but money is a poor business." Dieses Grundprinzip unternehmerischer Verantwortung belebte Henry Ford, indem er das Auto für die breite Bevölkerung erschwinglich machte, viele ökologische Innovationen voranbrachte, sowie seiner Belegschaft Spitzenlöhne zahlte. Innovationen in diesem Bereich setzen wir mit Produkten der Elektromobilität, aber auch mit dem neuen Geschäftsmodel als Mobilitätsanbieter um und gestalten so global Zukunft von Mobilität mit.

Wenn der eigene Familienname auf jedem Produkt ihres Unternehmens steht, ist es zwingend, sich für eine nachhaltige Unternehmensführung zu entscheiden. Nicht umsonst ist Ford als einziges Automobilunternehmen als eines der ethischsten Unternehmen gelistet.

Der CSR-Preis der Bundesregierung zeichnet Unternehmen aus, die sich als Teil ihrer gesellschaftlichen Verantwortung in besonderer Weise dem nachhaltigen Wirtschaften verpflichtet sehen. Eine Bewerbung lohnt sich, weil der Preis den nationalen Benchmark in diesem Bereich darstellt. Jedes teilnehmende Unternehmen kann im Rahmen der Bewerbung anderen good practices vermitteln aber auch gleichzeitig lernen. Der Benchmark erlaubt eine kritische Selbstbewertung und liefert Anregungen zu eigenen Verbesserungspotentialen. Der Prozess erlaubt auch ein gutes Gefühl für objektive Außenbetrachtungen durch verschiedene Anspruchsgruppen auf das eigene Unternehmen zu bekommen. Und letztlich kann solch ein Preis auch immer sportlich gesehen werden.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Ford-Werke GmbH [PDF, 9MB]

FRoSTA AG

Die Herstellung von Tiefkühlprodukten ganz ohne Zusatzstoffe war für uns einerseits eine große Herausforderung, andererseits die beste Entscheidung, die wir je getroffen haben und der Beginn unserer Marschroute in Richtung Nachhaltigkeit. Eine nachhaltige Unternehmensführung ist nicht immer einfach umzusetzen, aber wir können heute sagen, dass sich die Umstellung für uns gelohnt hat, sowohl ökonomisch, also auch ökologisch. Unsere Marke FRoSTA wächst seit mehreren Jahren zweistellig. Und nicht zuletzt macht es großen Spaß, für eine Firma zu arbeiten, die nachhaltigen Themen einen hohen Stellenwert einräumt.

Die Bewerbung um den CSR-Preis der Bundesregierung war für uns eine hervorragende Möglichkeit, unserer Nachhaltigkeitsbemühungen einmal strukturiert darzustellen, ihren jeweiligen Stellenwert intern intensiv zu diskutieren und dabei auch einige Themen neu anzustoßen. Dieser Prozess und auch die anschließende Bewertung unserer Aktivitäten durch die Jury werden uns dabei helfen, uns weiter zu verbessern.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil FRoSTA AG [PDF, 5MB]

Unilever Deutschland GmbH

Der CSR-Preis der Bundesregierung ist ein Siegel für vorbildliche und verantwortungsvolle Unternehmensführung. Eine Bewerbung eröffnet selbst kleinen Betrieben die Chance, überregional für ihr nachhaltiges Handeln bekannt und honoriert zu werden. Wir bei Unilever versprechen uns davon außerdem, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit unter Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden zu stärken, zur Nachahmung zu motivieren, unser Netzwerk zu erweitern und damit insgesamt zu einer besseren Zukunft beizutragen.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Unilever Deutschland Holding GmbH [PDF, 21MB]

In der Sonderpreiskategorie "Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement“

Akzo Nobel GmbH

Um unseren Geschäftserfolg und den unserer Kunden sicherzustellen, müssen wir mehr Wert mit weniger Ressourcen schaffen. Um das zu erzielen, hat AkzoNobel eine Agenda verabschiedet, die wir Planet Possible nennen – unsere Verpflichtung, mit weniger mehr zu erreichen". Planet Possible deshalb, weil wir uns als Unternehmen verpflichten, unsere Kreativität, Vorstellungskraft und unseren Innovationsgeist zu nutzen, um Möglichkeiten zu entdecken, wo keine zu sein scheinen: Wir wollen mit unserem Handeln dazu beitragen, dass die sich bietenden Chancen unserer "begrenzten" Welt erschlossen werden.

Bei dem CSR-Preis für Lieferkettenmanagement geht es darum aufzuzeigen, welche Strategien und Ziele entwickelt wurden, um Lieferketten transparent, sozial fair und ökologisch zu gestalten. AkzoNobel ist stolz auf das, was wir zusammen mit unseren Geschäftspartnern erreicht haben, und der Preis gibt sowohl uns als auch unseren Lieferanten die Anerkennung hierfür. Weiterhin möchten wir erfahren, wie wir im Vergleich zu anderen Firmen abschneiden und sind sicher, dass uns die Auswertung des Fragebogens helfen wird, noch besser zu werden.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Akzo Nobel GmbH [PDF, 345KB]

GE­PA – The Fair Tra­de Com­pa­ny

Den Kern unserer Unternehmensphilosophie haben unsere Gesellschafter (kirchliche Hilfswerke und Jugenddachverbände) definiert: Produzenten nachhaltig unterstützen, Konsumenten aufklären und zur Veränderung ungerechter Welthandelsstrukturen beitragen. Die aktuellen Diskussionen über Handelspolitik zeigen mehr denn je, wie wichtig es ist, sich immer wieder einzumischen und das eigene Profil zu schärfen. Über das nationale und internationale Netzwerk des Fairen Handels unterstützt die GEPA auch politische Kampagnen wie "Mensch. Macht. Handel. Fair".

Der CSR-Preis der Bundesregierung analysiert anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs die soziale und ökologische Unternehmensverantwortung in allen Bereichen der Geschäftstätigkeit. Nachhaltigkeitswettbewerbe wie der CSR-Preis der Bundesregierung spiegeln die zunehmende Sensibilität der Öffentlichkeit für Arbeits- und Produktionsbedingungen weltweit wider. Spätestens seit den brennenden Textilfabriken von Rana Plaza sollte jedem klar sein, dass es nicht egal ist, wie ein T-Shirt hergestellt wird. Unternehmen werden durch den CSR-Wettbewerb motiviert, sich selbst kritisch zu prüfen, zu verbessern und durch ihr Beispiel auch andere Unternehmen unter Zugzwang zu setzen.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil GEPA Fair Trade Company [PDF, 8MB]

Hen­kel AG & Co. KGaA

Das Statement von Konrad Henkel im Jahre 1972 ist heute relevanter als je zu vor: „Ich glaube, die Zeiten, wo der Unternehmer sich auf die Gewinnmaximierung und die Gesundheit seines Unternehmens allein konzentrieren durfte, sind vorüber.“ Nachhaltiges Wirtschaften wird für unseren Geschäftserfolg immer wichtiger. Es stärkt unser Wachstum, verbessert unsere Kosteneffizienz und minimiert Risiken. Gleichzeitig können wir nur durch nachhaltiges Wirtschaften die Grundlagen für eine lebenswerte Gesellschaft und robuste Volkswirtschaften erhalten.

Der CSR-Preis ist für uns eine Gelegenheit zu zeigen, was nachhaltiges und gesellschaftlich verantwortliches Wirtschaften für Henkel bedeutet, welche Themen wir insbesondere im Bereich der Lieferketten vorantreiben und dazu von Stakeholdern und Experten Feedback zu bekommen.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil Henkel AG & Co. KGaA [PDF, 969KB]

VAU­DE Sport GmbH & Co. KG

Wenn Unternehmen sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen und ganzheitlich Verantwortung übernehmen, also auch für ihre globalen Lieferketten, haben wir die Chance, die Welt positiv zu verändern. Das ist unser Antrieb. Mittlerweile können wir zeigen, dass nachhaltiges Wirtschaften nicht nur machbar und sinnvoll ist, sondern auch ökonomisch erfolgreich und voller Innovationskraft.

Für den CSR-Preis der Bundesregierung ausgewählt zu werden, ist eine sehr hohe Wertschätzung für ein Unternehmen und alle Mitarbeiter, die tagtäglich daran mitwirken. Nach außen trägt dieser renommierte Preis dazu bei, die Glaubwürdigkeit eines nachhaltig engagierten Unternehmens zu stärken. Darüber hinaus geben die Einzelauswertungen für jedes teilnehmende Unternehmen wichtige Impulse für die weitere Verbesserung des Nachhaltigkeitsengagements.

Weitere Informationen:
CSR-Kurzprofil VAUDE Sport GmbH & Co. KG [PDF, 36MB]

Die Jury 2017

Die Experten-Jury, bestehend aus Mitgliedern des Nationalen CSR-Forums der Bundesregierung, entscheidet über Nominierungen und Preisträger. Die Expertinnen und Experten kamen 2017 unter dem Vorsitz von der damaligen Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Yasmin Fahimi zusammen. Zur Jury für den CSR-Preis der Bundesregierung 2017 gehörten:

  • Yas­min Fa­hi­mi (Beamtete Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales)
  • Gun­ther Ad­ler (Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)
  • Dr. Achim Dercks (Stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.)
  • Rei­ner Hoff­mann (Vorsitzender, Deutscher Gewerkschaftsbund)
  • Hei­no von Mey­er (Leiter, OECD Berlin Center)
  • Prof. Dr. Ed­da Mül­ler (Vorsitzende des Vorstands, Transparency International Deutschland e.V.)
  • Klaus Mül­ler (Vorstand, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.)
  • Bir­git Riess (Director Programm Unternehmen in der Gesellschaft, Bertelsmann Stiftung)
  • Dr. Rai­ner Son­tow­ski (Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)
  • Prof. Dr. ha­bil. Jo­sef Wie­land (Direktor, Leadership Excellence Institut Zeppelin (LEIZ) an der Zeppelin Universität)
  • Mi­cha­el Wind­fuhr (Deutsches Institut für Menschenrechte)

Die Stakeholder 2017

Die nachfolgenden Akteure standen den Methodikpartnern 2017 als interne und externe Stakeholder zur Verfügung. Mit ihrer unabhängigen Meinung gaben sie Einblick in die Unternehmen und sind wichtiger Bestandteil der Methodik des CSR-Preises der Bundesregierung.

  • Allegium GmbH
  • Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller
  • Bernhard Roos, Passau, Mitglied des Bayerischen Landtags (SPD) und der IG Metall
  • Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
  • Caritas Region Ulm
  • Deutsche Umwelthilfe
  • Die Freunde von Prokon e.V.
  • Ge.on Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH - Ein Unternehmen der ias-Gruppe
  • Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
  • IHK-Magazin für München und Oberbayern
  • JS – Personal- und Organisationentwicklung
  • Lebenshilfe Freising e.V.
  • Otto Rodekohr GmbH & Co.KG
  • Prof. Dr. Stefan Schaltegger, Centre for Sustainability Management (CSM), Leuphana Universität Lüneburg
  • Samtgemeinde Bruchhausen-Visen
  • Together for Sustainability aisbl (TfS)
  • TUDALIT e.V.

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