Am 13. März startet auf Einladung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) der Branchendialog Lebensmitteleinzelhandel und Ernährungsindustrie. Beteiligt sind Unternehmen, Verbände, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen, das Deutsche Institut für Menschenrechte sowie die Bundesregierung. Ziel ist es, gemeinsam menschenrechtliche und ökologische Risiken in globalen Lieferketten zu adressieren und wirksame Maßnahmen zu entwickeln.
Der neue Branchendialog mit dem Lebensmitteleinzelhandel und der Ernährungsindustrie sorgt für mehr Fairness. Bürgerinnen und Bürger wollen sicher sein, dass ihre Produkte aus dem Supermarkt nicht auf Ausbeutung beruhen. Dafür arbeiten wir eng mit Unternehmen, Verbänden, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft zusammen.
Mit dem dritten Branchendialog setzt das BMAS weiter auf einen Multi-Stakeholder-Ansatz, um Unternehmen in Branchen mit besonderen menschenrechtlichen Herausforderungen bei der Umsetzung ihrer Sorgfaltspflichten zu unterstützen. Aufbauend auf den Erfahrungen im Branchendialog Automobilindustrie und Energiewirtschaft arbeiten die verschiedenen Stakeholder-Gruppen zusammen, um Wissen und Ressourcen zu bündeln und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln.