Geopolitische Konflikte, protektionistische Tendenzen, volatile Märkte und ein zunehmend politisierter ESG-Diskurs stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. In diesem Umfeld rückt Resilienz als zentraler Erfolgsfaktor der Nachhaltigkeitsdebatte in den Fokus. Unternehmen stehen unter Druck, trotz multipler Krisen handlungsfähig zu bleiben und zugleich die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen.
Die Konferenz beleuchtet, wie Resilienzstrategien, die Nachhaltigkeitsaspekte systematisch mitdenken, Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit sichern und zugleich die Grundlage für nachhaltige Wertschöpfung legen können. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie kurzfristige Krisenbewältigung mit mittel- und langfristigen Entwicklungspotenzialen vereinbar bleibt, welche politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen Resilienz und Nachhaltigkeit stärken können und ob es ein neues Narrativ braucht, um populistischen Tendenzen entgegenzuwirken.
In der Plenumsdiskussion diskutieren Vertreter*innen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diese Fragen. Am Nachmittag umfasst die Konferenz interaktive Workshops und vertiefende Diskussionen, unter anderem zu Künstlicher Intelligenz, Transition Finance, menschenrechtlicher Sorgfalt, Corporate Political Responsibility, Circular Economy, der Rolle von CSR-Manager*innen, Collective Action und Corporate Foresight als Resilienzstrategie.
Die Konferenz findet im hybriden Format statt. Eine virtuelle Teilnahme an der Plenumsdiskussion des Vormittags sowie an den im Plenumssaal stattfindenden Nachmittagssessions ist möglich.