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Mehr Sicherheit und Effizienz durch nachhaltiges IT-Management

Mehr Sicherheit und Effizienz durch nachhaltiges IT-Management

Egal, ob Mittelstand oder Großkonzern: Tag für Tag arbeiten Unternehmen mit großen Mengen digitaler Daten, die inzwischen integraler Bestandteil fast aller Geschäftsprozesse sind. Diese Daten zu sichern und zu schützen ist ein wesentliches Ziel von nachhaltigem IT-Management. Denn Datenverlust - sei es durch Stromausfall, technische Probleme, Datendiebstahl oder Virenangriffe - verursacht hohe Kosten für das betroffene Unternehmen, etwa durch Umsatzverluste oder Ausfallzeiten der Mitarbeiter. Zudem entsteht ein massiver Vertrauensverlust, wenn es um kundenbezogene Daten geht.

Effizienzpotenziale heben

Technisch bedingten Störungen, Fehlverhalten von Mitarbeitern und Angriffen von außen vorzubeugen, ist also eine wesentliche Aufgabe des IT-Managements. Doch dient ein nachhaltiger Ansatz in der Informationstechnologie nicht nur der Datensicherheit, sondern ermöglicht auch Effizienzsteigerungen - von der Produktion bis zur Logistik. So können durch den Einsatz intelligenter Steuerungssysteme Verarbeitungsprozesse beschleunigt, Kosten reduziert oder flexiblere Arbeitsmöglichkeiten innerhalb eines Unternehmens geschaffen werden.

Nicht zuletzt beinhaltet nachhaltiges IT-Management auch eine ökologische Komponente. "Green IT" - so der Oberbegriff - zielt darauf ab, Ressourcen, Kosten und CO2-Emissionen einzusparen. Dabei nimmt die "grüne IT" auch den gesamten Lebenszyklus eines Produktes in den Blick, so dass möglichst viele der verwendeten Materialien in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden.

Wussten Sie schon, dass ...

  • jeder Fall von Datenverlust Unternehmen im Jahr 2019 geschätzt 900.000 Euro gekostet hat?
  • 75 Prozent aller Unternehmen in Deutschland im Jahr 2019 Opfer von digitaler Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl geworden sind? Nach konservativen Berechnungen des Branchenverbands Bitkom beläuft sich der entstandene Schaden für die gesamte deutsche Wirtschaft auf rund 102,9 Milliarden Euro pro Jahr.
  • der gesamte Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) ungefähr 3,7 Prozent aller Treibhausgasemissionen weltweit zu verantworten hat? Das ist mehr als doppelt so viel wie die zivile Luftfahrt und gleichzeitig fast 1000 Terrawattstunden mehr als Deutschland insgesamt verbraucht.
  • 91 Prozent der Unternehmen in Deutschland die Digitalisierung der industriellen Produktion als Chance wahrnehmen? Gleichzeitig steigt für die Verantwortlichen die Bedeutung der Digitalisierung für den wirtschaftlichen Erfolg stetig.
  • das Konzept der Corporate Digital Responsibility (CDR) zunehmend an Bedeutung gewinnt? Immer mehr Unternehmen verfügen über Konzepte im Bereich Digitalisierung, die den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen, aber auch mit Anspruchsgruppen, wie etwa Mitarbeitern und Lieferanten, festlegen. Die Bundesregierung hat aus diesem Grund bei der Verleihung des CSR-Preises 2020 eine eigene Kategorie zu CSR und Digitalisierung geschaffen, um Unternehmen für ihr vorbildliches Engagement in diesem Bereich auszuzeichnen. Die Nominierten in dieser Kategorie finden Sie hier.

Das können Sie konkret tun:

  • Erarbeiten Sie ein IT-Sicherheitskonzept, das durch verschiedene Tools die komplette IT-Infrastruktur schützt.
  • Sensibilisieren Sie alle Mitarbeiter für das Thema Datensicherheit und Datenschutz: durch Schulungen und regelmäßige Informationen zu datenschutzrelevanten Unternehmensprozessen.
  • Stellen Sie sicher, dass eine angemessene Datenschutz-Lösung eingesetzt wird, die alle Ihre kritischen Daten schützt, und zwar unabhängig von deren Speicherort und der Art der Datenerstellung.
  • Nutzen Sie Content-Management-Systeme – das spart Kosten und fördert die Zusammenarbeit im Unternehmen.
  • Überprüfen Sie, ob die Stromsparmodi an allen PCs richtig eingestellt sind. Durch optimal eingestellte Stromsparmodi lassen sich bis zu 90 Prozent der PC-Energie sparen.
  • In welchen Bereichen können Sie PCs durch Notebooks ersetzen? Notebooks verbrauchen rund 30 Prozent weniger Energie als PCs und weisen eine bessere Materialeffizienz auf: Bei ihrer Herstellung werden weniger Rohstoffe und Energie gebraucht.
  • Achten Sie bei der Neuanschaffung von Geräten auf Green IT Zertifikate, wie beispielsweise den Blauen Engel oder das Zertifikat des WWF.
  • Stellen Sie Ihren Briefwechsel, wo immer möglich, auf digitale Wege um – das spart Geld und Papier.
  • Ersetzen Sie Geschäftsreisen, wenn immer möglich, durch Videokonferenzlösungen. So können Sie bis zu 30 Prozent der Kosten in diesem Bereich sparen und die Umwelt schonen.
  • Überprüfen Sie Ihre Prozesse in der Produktion. Prozessautomatisierungslösungen können dazu beitragen, Abläufe in der Fertigung und die Nutzung von Maschinen in der Produktion effizienter, ausfallsicherer und umweltfreundlicher zu gestalten.