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Europa

CSR-Politik der EU

Die EU versteht sich als Werteunion. Daher muss sie sich für die Rechte jener Menschen stark machen, die auf der ganzen Welt arbeiten, um die Produkte in unseren Supermarktregalen und Online-Shops herzustellen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wurden in den vergangenen Jahren bereits verschiedene Richtlinien verabschiedet sowie Gesetzesinitiativen für die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht in Lieferketten vorangetrieben. Auf den folgenden Unterseiten finden Sie einen Überblick zu aktuellen Entwicklungen auf europäischer Ebene im Bereich Wirtschaft & Menschenrechte.

Lieferketten-Gesetzesinitiative der EU

In einer globalisierten Wirtschaft braucht es eine europäische Strategie in Form eines Aktionsplans, um Menschenrechte in den Lieferketten von EU-Unternehmen wirksam zu schützen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat das Thema während der EU-Ratspräsidentschaft 2020 vorangetrieben; noch in diesem Jahr soll ein konkreter Gesetzesvorschlag der EU-Kommission folgen.

EU-Verordnung Konfliktmineralien

Bewaffnete Gruppen in Konflikt- und Risikogebieten finanzieren sich zunehmend über den Abbau und Handel mit wichtigen Mineralien wie Zinn, Tantal, Wolfram und Gold. Im Juni 2016 haben sich EU-Parlament, Kommission und Rat auf die Eckpunkte einer Verordnung zu Konfliktmineralien geeinigt, die zu einer verantwortungsvollen Rohstoffversorgung europäischer EU-Einführer von seltenen Mineralien beitragen soll.

EU-Holzhandelsverordnung

Weltweit wächst die Nachfrage nach Holz stetig. Das führt zunehmend zu illegalem Holzeinschlag. Um Wälder weltweit zu schützen und auch für nachfolgende Generationen nutzbar zu machen, ist bereits im Jahr 2013 die EU-Holzhandelsverordnung in Kraft getreten.