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Kinderarbeit stoppen!

Die Illustration zeigt den Slogan "Ihr Unternehmen kann Menschenrechte herstellen." auf einem T-Shirt. Daneben steht der Hinweis "Durch das Verbot von Kinderarbeit entlang der Lieferkette".

Illustration „Ihr Unternehmen kann Menschenrechte herstellen“

Kinder und Jugendliche haben das Recht auf Schutz vor sozialer und wirtschaftlicher Ausbeutung.

Weltweit gibt es aktuell etwa 150 Millionen Kinderarbeiter*innen. Das ist fast jedes zehnte Kind. Viele von ihnen arbeiten im Textilsektor: Sie werden beispielsweise zum Pflücken von Baumwolle eingesetzt oder nähen in Fabriken Kleidung zusammen – oft mit langen Arbeitszeiten und ohne ausreichenden Schutz vor Pestiziden. So haben die Kinder meist keine Chance auf eine Schulbildung und damit auf das Erlernen eines besser bezahlten Berufes für ihre Zukunft. 

Doch nicht nur in der Textilindustrie; in allen Branchen müssen Unternehmen Verantwortung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen übernehmen. Zum Beispiel indem sie Arbeiter*innen entlang ihrer Lieferkette existenzsichernd entlohnen, sodass ihre Kinder die Schule besuchen können.

Mit dem Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte möchte die Bundesregierung den Menschenrechtsschutz in globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten verbessern. Im Aktionsplan wird neben der Schutzpflicht des Staates klar die Verantwortung von Unternehmen benannt.